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Fairplay 151 – Editorial

Hochverehrte Leserschaft!

Psst, kommense mal dicht ran. Psst, damit nix aus der Box herausgeht. Aber haben Sie gehört, dass es da Veränderungen gab? Der alte Chefredakteur hat in den Sack gehauen und geht wieder zurück zu seiner Tageszeitung. Was wird dann aus der alten Tante? Der ältesten deutschen Spielezeitung? Was soll mit der schon passieren, die ist eh schon fast komplett in Jury-Hand. So viele Jury-Mitglieder, wie da schreiben … Schon als Arbeitsnachweis aller Juroren muss sie erhalten bleiben. Macht sich ja auch gut, neben Podcast oder YouTube.

Und wer rückt auf den verwaisten Posten nach? Ein zweimaliges Jurymitglied (2003–2010 und 2013–2015), seinerzeit sogar 1. Vorsitzender und Sprecher der Jury, ein echter „High Tower“ in der Szene. Alle müssen zu Stefan Duksch aufschauen. Ach Quatsch, der mag zwar lang sein, aber warten wir mal ab, wie lange er es dort aushält. Immerhin hat er zweimal bei der Jury hingeworfen, bei all seiner erwiesenen Qualifikation als Vollblut-Journalist. Immerhin, es winkt wahrscheinlich ein regelmäßiges Gehalt. Für freie Journalisten ein gutes Angebot. Äh, und der Ex-Mann einer Jurorin wird dort jetzt Layouter. Das trifft sich auch erstaunlich gut. Die Szene besteht ja sowieso aus einem Haufen „connaissances“. Jeder kennt jeden, manche wollen einen nicht kennen. Ist halt echtes Leben.

Seien Sie versichert: Mein Stall bleibt juryfrei. Wer bei uns schreibt und in die Jury geht, fliegt. Auch, weil schon zwei Jury-Mitglieder gleichzeitig Fairplayer waren. Unsere beiden haben allerdings ebenfalls hingeworfen, einer hat sich sogar mit der Jury und dann mit uns vollständig überworfen. Mitunter hatte ich schon den Eindruck, dass sich wer an uns ranwanzt, nur um uns als Sprungbrett für höhere Weihen zu benutzen. Immerhin die aktuell zwei wichtigsten Jury-Mitglieder haben vorher in meinem Stall geschuftet, uns verbindet noch heute eine ganze Menge. Und seien Sie ohne Sorge, wir sind mit denen noch immer freundschaftlich verbunden. Gibt auch nette Menschen in der Jury.

In der 150. Fairplay haben wir nach unseren ersten Abonnenten gefragt. Und tatsächlich, fünf Herren haben sich gemeldet. War ja klar! Anno 1987 war das Spielen noch männlicher geprägt als heutzutage. Ich würde die ja mal gerne in meinen Stall einladen, aber wer kommt schon freiwillig in einen alten Pferdestall. Immerhin hat mir einer der ersten Abonnenten verraten, dass die damalige Mannschaft ihn vor ewigen Zeiten zu Hause besucht hat. Da waren sie wohl auf einer Recherchereise nach Marburg ins Spiele-Archiv zu Dr. Thole. Ein Erstabonnent läuft uns regelmäßig auf der Spiel in Essen über den Weg. Und noch einen kennen meine Knechte aus Nürnberg, wo er ihnen früher immer sehr kompetent die Spiele erklärt hat. Und die beiden anderen, kennen meine Knechte vom Eintüten. Wir packen ja noch immer per Hand die Hefte in die Umschläge. Jetzt können sie während des Eintütens sagen: „Das ist ein Abonnent der ersten Stunde“.

Allerdings ist keiner von denen wirklich Abonnent der ersten Ausgabe. Wahrscheinlich haben sie aber alle das erste Heft auf der Spiel 1987 in Essen gekauft. Bei uns laufen sie samt und sonders als Abonnenten ab der zweiten Ausgabe. Erst ab dann beginnt die eigentliche Abonnentenverwaltung. Ist ja auch klar, erst kaufen und lesen, dann abonnieren. Oder natürlich auch gerne auf Empfehlung abonnieren. Auf jeden Fall: Einen tiefen Diener bis zur obersten Heuschicht für so lange Treue. Ihr seid tofte Kerle, wie wir bei uns in Mönster sagen. Und bleibt uns weiterhin treu, kommt in Essen auf einen Schwatz vorbei. Einer macht das schon ganz lange so, ohne dass meine Knechte wussten, dass er Abonnent der ersten Stunde ist. Aber das ist ja jetzt geklärt. Knechte! Wissta Bescheid!

Und für alle Abonnenten der gedruckten Ausgabe haben wir jetzt auch noch ein kleines Schmankerl. Ihr könnt jetzt mit uns kommunizieren, euren Senf direkt abgeben oder auch mal was Nettes schreiben. Einfach mal den QR-Code unter den Artikeln scannen. Wer weiß schon, wo ihr da landet?! Keine Angst, es ist keine Abofalle. Das Abo habt ihr ja schon, aber vielleicht kriegt ihr es mit mir zu tun. Nutzt den QR-Code, ich bin gespannt, wohin sich das entwickeln wird. Bin schon neugierig, wer ihr so seid und was ihr euch von meinen Knechten und mir wünscht.

Wir schreiben uns.

Ihr Harry

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