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Die Zeiten ändern sich

Oh, im Kosmos spielt sich gerade so einiges ab.

Die Sonne wanderte am Freitag vom “strengen” Steinbock in den freiheitsliebenden Wassermann.

Und nach vielen Wochen der Rückläufigkeit, ist Merkur endlich wieder direktläufig.

Falls es bei dir in den letzten Tagen gehäuft zu mysteriösen, technischen Ausfällen kam oder du dich von deiner Umwelt komplett missverstanden gefühlt hast – schiebe es getrost auf Merkur!

Das Neue

Doch nun dürfen wir aufatmen und uns dem Neuen zuwenden. Abgesehen davon, dass das Jahr ohnehin noch schön frisch ist, hast du mit dem Wassermann-Neumond heute wieder die Chance, dich in unbekannte Gebiete vorzuwagen.

In der Pflanzenwelt sind es ja die Frühjahrsblüher, die den Neuanfang anzeigen. Doch auf die müssen wir wohl noch ein Weilchen warten.

Eine schöne Unbekannte, die noch heute in der Volksheilkunde  gerne verwendet wird, ist das Lungenkraut (Pulmonaria officinalis).

Sie lief mir irgendwann in den letzten Tag über den Weg.

Es hat eine, wie ich finde, wunderbare Signatur von blauen und violetten Blüten, die den sauerstoffreichen (violett) und sauerstoffarmen (blau) Anteil der Lungen symbolisiert.

Eine weitere interessante Signatur sind die zarten, weißen Flecken auf den Blättern. Die Alten sahen in ihr ein probates Mittel gegen hartnäckige Lungenleiden, wie auch die Tuberkulose.

Hilfreich für Rachen & Lungen

Das Lungenkraut gehört zur Familie der Borretschgewächse und wächst wild gerne an schattigen Plätzen im Wald. In meiner Heilpflanzenschule hatten wir im Garten auch ein Paar dieser zauberhaften Exemplare. 

Wie habe ich mich gefreut, wenn sich unter dem Rhododendron die ersten Stengel und Blättchen der Pulmonaria gezeigt haben. Geerntet werden sie allerdings erst im Mai.

Die Blätter des Lungenkrauts können in Eierkuchenteig ausgebacken werden. So wie auch die großen Alant- oder Beinwellblätter.

Du kannst sie natürlich auch trocknen. Doch hier solltest du sorgfältig vorgehen, da sie neben Gerbstoffe, Kieselsäure und Mineralien, einen recht hohen Anteil an Schleimen (Polysaccharide) besitzen. 

Nachdem du die Blätter getrocknet hast, verschließe sie lieber luftdicht in einem Schraubglas, anstelle einer Tüte. So verhinderst du, dass die Schleimstoffe zu schnell die Feuchtigkeit anziehen und evtl. Schimmeln.

Tee

In der Volksheilkunde nutzt man einen Infus (Tee) zum Spülen und Gurgeln bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich. Der Tee wird  bei chronischen Lungen- und Bronchialleiden getrunken und der hohe Anteil an Kieselsäure, stärkt das Lungengewebe.

Für den Tee werden 1-2 Tl Lungenkraut mit einer großen Tasse nicht mehr kochendem Wasser, zugedeckt 12 bis 15 Minuten ziehen lassen und anschließend durch ein Sieb geseiht.

Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Bald gibt es mehr interessantes Wissen aus der Heilpflanzenwelt für dich!

SALVE 

deine Alchimistin

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