Der Mediatorblick - #COVID19 aus der Sicht der chinesischen Partei KPCh ...

Suche ich einen Sündenbock: Nein! Kenne ich Menschen, bei denen SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde: Ja! Kenne ich Menschen, die mit (!) COVID19 verstorben sind: Ja! Halte ich es für wichtig Gesundheitssysteme nicht zu überlasten: Ja! Weiß ich, dass Zusammenbrüche von Wirtschaftssystemen drastische Folgen haben: Ja! Halte ich einen Lockdown bei KONFUSER Gesamtlage für sinnvoll: Ja! Halte ich mich an Hygieneregeln: Ja, auch schon vor Corona! Halte ich Impfungen generell für sinnvoll: Ja! Würde ich mich gegen Grippe/Covid impfen lassen: Nein! Halte ich kritisches Hinterfragen für sinnvoll: Ja! IMMER!

Ich habe mich ganz bewusst entschieden diesen Artikel hinter der paywall des Friedensexperiment "zu verstecken"! Er ist von mir nirgendwo in Umlauf gebracht worden, weder im Ganzen noch in Teilen!

Hallo an Alle!

Dass ich so explizit geschrieben habe, dass ich Menschen kenne die mit (!) COVID19 gestorben sind, hängt damit zusammen, dass ich niemanden kenne, der allein an (!) COVID19 gestorben ist, was nicht heißt, dass es das hier in Italien nicht gegeben hat, bzw. noch weiterhin geben wird. Nur mir persönlich ist halt niemand bekannt auf den dies zutraf, deshalb habe ich es erwähnt und weil ich die Unterscheidung wichtig finde. Warum mir das so wichtig ist, wird im Verlauf des Artikels deutlicher.

Genauso finde ich die Unterscheidung zwischen Infizierten und Erkrankten wichtig, was man in China bereits entgegen der Anweisung der WHO schon im Februar 2020 umsetzte. Man ließ in die offiziellen Statistiken nur noch die Anzahl der Erkrankten einfließen: https://www.mdr.de/nachrichten/panorama/china-aendert-statistik-infizierte-coronavirus-100.html

Unsere Statistiken hier in Italien sind zudem nicht brauchbar, um sagen zu können wie viele Menschen überhaupt mit oder an COVID19 gestorben sind. Uns wurde ganz offiziell schon am 21.3.2020 mitgeteilt, dass man im Hotspot Bergamo einfach jeden Verstorbenen als COVID19 Toten gezählt hat. Es war in dem Moment einfach der Überlastung geschuldet. Verständlicherweise! (Angelo Borreli von der Protezione Civile: “Voglio ricordare ancora una volta che noi conteggiamo TUTTI i deceduti e quindi non facciamo una distinzione di deceduti per e con il coronavirus.” Siehe u. a.Tagesschau: https://www.youtube.com/watch?v=NRvzCUUf8Mg Höhe 10:31)

Die einzige Nation bei der ich Statistiken bezgl. der „an/mit-Unterscheidung“ öffentlich zugänglich finden konnte, waren die USA, was nicht heißen muss, dass man Vergleichbares nicht auch bei anderen Nationen finden könnte. Die staatliche Einrichtung CDC Centers for Disease Control and Prevention hat die Totenscheine für eine offizielle Statistik ausgewertet. Diese Auswertung ergab, dass bei 6 % der Verstorbenen die Todesursache allein COVID19 zugeschrieben werden kann, alle anderen hatten mehrere Erkrankungen: https://www.cdc.gov/nchs/nvss/vsrr/covid_weekly/index.htm#Comorbidities

Für die Staaten würde das bedeuten, dass Stand heute etwa 15.500 Menschen an (!) COVID19 verstarben. Jeder Verstorbene hat traurige Menschen zurück gelassen, trotzdem hört sich diese Zahl - in Anbetracht einer Einwohnerzahl von über 330 Millionen Menschen - erträglicher an. Eine tiefergehende Aufschlüsselung relevanter Todesdaten bei den über 242.000 Menschen, die mit (!) COVID19 verstarben, wäre gewiss hilfreich.

Für Italien kann die Unterscheidung nicht mehr getroffen werden und für Deutschland finde ich keinen Hinweis auf die Unterscheidung, aber bestimmt könnte man die Totenscheine der über 13.000 Verstorbenen noch auswerten falls es noch nicht geschehen ist, um zu wissen wie viele Menschen mit und wie viele an COVID19 starben.

Dass ich geschrieben habe, dass ich mich nicht impfen lassen würde, hängt damit zusammen, dass ich seit Jahren präventiv auf die Stärkung meines Immunsystems setze. Und zwar rein über meine Ernährung. Ich esse hauptsächlich Kekse ;) sowie pflanzliche und fermentierte Lebensmittel. Eine Studie aus dem Sommer zeigte, dass wohl gerade ein Zusammenhang bzgl. fermentierter Lebensmitteln und einer geringeren Anfälligkeit für COVID19 besteht: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.07.06.20147025v1. Schade ein Zusammenhang mit Keksen hätte mir natürlich besser gefallen : ), aber: Hoch lebe das german Sauerkraut! ; ) Dass ich das mal schreiben würde … als Kind konnte man mich damit jagen! ; )

Wer weiß vielleicht erleben gesunde Ernährung und das Wissen von Hildegard von Bingen und Sebastian Kneipp noch eine Renaissance. Auch wenn zu von Bingens Zeiten noch das Fegefeuer die meiste Angst auslöste, könnte ihr heilkundliches wie medizinisches Wissen der heutigen Angst vor todbringenden Krankheiten etwas entgegensetzen. In China hat man zur Bekämpfung der Pandemie übrigens auch halb auf Schulmedizin und halb auf jahrhundertalte Heilkunde gesetzt: https://www.youtube.com/watch?v=cTM27JERqns (Start Höhe 8:35)

Meine 81jährige pflegebedürftige Mutter, die mit mir in einem Haushalt lebt und mich schon früh zu einem von Bingen Fan gemacht hat, zieht auch die Stärkung des Immunsystems vor. Aber nur weil weder sie noch ich eine Grippe/Covid-Impfung in Betracht ziehen, bedeutet das nicht, dass ich nicht verstehen könnte, dass andere Menschen sich mit einer Grippe/Covid-Impfung wohler, bzw. sicherer fühlen. Welche Entscheidung man trifft, hängt auch immer vom Gesamtkontext ab und der ist halt nicht für alle Menschen gleich.

Nicht unerheblich in dem Zusammenhang ist z. B. auch eine neue Studie, dass die Grippeimpfung mit dazu beitragen kann, dass COVID19 eine geringere Chance hat: https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_88864758/coronavirus-grippeimpfung-koennte-auch-vor-covid-19-schuetzen.html. Weitere Erkenntnisse in diese Richtung sind bestimmt interessant.

Unterscheidung infiziert oder erkrankt, Auswertung Totenscheine, fermentierte Lebensmittel, Heilkunde und Grippeimpfung scheinen also schon mal in der Pandemie hilfreich zu sein.

Es war mir wichtig meine Aufzählung, dass es COVID19 gibt, etc. vorweg zu schicken, weil kritisches Hinterfragen viel zu oft in den letzten Monaten bedeutete, dass man ein Corona-Leugner, Impfgegner, Verschwörungstheoretiker, Nazi, Covidiot und was noch alles wäre. Die Angst war und ist so groß, dass Hinterfragen fast als größere Bedrohung als das Virus selbst empfunden wurde, bzw. wird. Warum das so ist, greife ich im späteren Verlauf des Artikels noch auf.

Kritisches Hinterfragen und 8 Milliarden Erlebensrealitäten

Also ich leugne Corona nicht, kritisch zu hinterfragen erlaube ich mir trotzdem, da es für mich kein Widerspruch darstellt und weil Angst/Panik nie gute Berater waren! Dass ich das so sagen kann und auch so lebe, ist meinen individuellen Rahmenbedingungen geschuldet, die mich schon als kleines Kind prägten. Durch kritisches Hinterfragen erhöht man die Chance, dass etwas, was womöglich relevant ist, nicht übersehen wird und man bekommt mehr und mehr ein Gesamtbild.

Den Austausch mit Menschen, die etwas gemeinsam Erlebtes aus einer anderen Perspektive heraus sehen als ich selbst, empfinde ich als spannend, bereichernd, auch dann wenn es herausfordernd und anstrengend wird. Fragend im Gespräch bleiben, auch bzw. gerade dann wenn es beginnt schwer zu werden, das versuche ich so gut ich es kann.

Wie war das noch damals bei der Sesamstraße? ;)

Der, die, das Wer, wie, was Wieso, weshalb, warum Wer nicht fragt, bleibt dumm!

Falls jemand eine Erinnerungsauffrischung braucht: https://www.youtube.com/watch?v=uPHi5xn_q5c

Ich sag Euch eins - als bekennender Sesamstraße-Junkie ;) habe ich als Kind nicht nur das Krümelmonster sehr ernst genommen, sondern auch den Satz: Wer nicht fragt, bleibt dumm!

Deshalb kritisches Hinterfragen halte ich somit IMMER für enorm wichtig! (Kekse natürlich auch!!)

Wirklich immer: Wenn mir etwas komisch vorkommt, versuche ich diese Begebenheit aus mindestens zwei Perspektiven zu sehen. Hingegen wenn mich etwas sehr anspricht, hinterfrage ich es aus mindestens DREI Perspektiven, da wir gerade bei den Dingen, die uns ansprechen, besonders empfänglich sind ohne Gegencheck zu vertrauen. Das geht mir genauso. Nur mittlerweile, wenn ich mich dabei ertappe, versuche ich meine Objektivität zurück zu gewinnen, auch wenn es mich dann ggf. schmerzt, dass die Dinge nicht so sind wie ich es gerne glauben wollte.

Ich werde Donald Trump in diesem Artikel einmal positiv erwähnen. Dazu möchte ich auch vorweg noch etwas sagen. Ich kann Trump nicht gut einordnen (https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/trump-und-das-fbi-video-100.html). Was ich sagen kann, dass er mir unsympathisch ist und das auch nicht erst seitdem er sich als schlechter Verlierer gezeigt hat. Obama war mir sympathischer. ABER auch wenn ich Trump nicht mag, hält mich das nicht davon ab anerkennend zu sehen, was er gut umgesetzt hat. Und umgekehrt hält es mich nicht davon ab zu sehen was Obama mit seinem damaligen Vize-Präsident Joe Biden nicht hinbekommen hat, auch wenn Obama mir sympathischer ist.

Sympathie lässt uns wohlwollend sein. Weicht die Sympathie interpretieren wir nicht selten das zuvor wohlwollend wahrgenommene anders: https://bettina-knierim.jimdofree.com/bettina-knierim/meine-lieblingsberichte-und-geschichten/der-liebende-blick/. Also Sympathie ist so eine Sache, wenn wir versuchen eine Situation zu beurteilen …

Das Reduzieren eines Menschen nur auf seine negativen oder positiven Aspekte - damit wird man niemandem gerecht und der Beurteilung einer Situation schon gar nicht. Vor allem fördert die einseitige Sichtweise, egal ob nur in die negative oder positive Richtung, die Lagerbildung und somit die Spaltung von Freundschaften bis hin zu ganzen Nationen.

Und ein nicht zu unterschätzender Aspekt, die einseitige Sichtweise gibt Fake News überhaupt erst den Funken Glaubwürdigkeit ohne die Fake News gar nicht die Chance hätten ernst genommen zu werden. Je nachdem welche Fehler- und Sicherheitskultur eine Gesellschaft pflegt, kann dies die Spaltung oder den Zusammenhalt begünstigen …

In die Falle der einseitigen Sichtweise möchte ich möglichst nicht tappen! Deshalb: Unter Obama hatten die Staaten mehr Kriegstage als jemals zuvor und unter Trump gab es mehr Drohneneinsätze, trotzdem war es Trump, der den Krieg mit Afghanistan beendete.

Dass wir dazu tendieren eine Einteilung in gut oder böse, richtig oder falsch vorzunehmen (vornehmen zu "müssen"), hängt u. a. mit den Rahmenbedingungen (Beispiel Fehlerkultur) zusammen. Wir könnten Rahmenbedingungen so setzen, dass wir eine Themenorientierung in den Fokus nehmen, bzw. nehmen können. Dann könnten wir viel leichter akzeptieren, dass jeder von uns in einem Themenbereich etwas super umsetzen kann, obwohl er in einem anderen Themenbereich ggf. sogar katastrophal agiert. Deswegen ist man aber nicht gut oder böse, falsch oder richtig, sondern in unterschiedlichen Themenbereich unterschiedlich aufgestellt.

Bei einer Themenfokussierung kann man im Gespräch bleiben und sich an Aussagen zum Themenbereich reiben, wenn man aber eine Person oder einen gesamten Personenkreis in die "falsche" Partei, bzw. das "falsche" Lager eingestuft hat, dann kann man sich weder die Hand reichen noch konstruktiv miteinander eine Thematik bearbeiten, dann schaukelt es sich hoch und kommt nach und nach zu illegalen Handlungen und Gewaltausbrüchen – meist beidseitig. Und genau das ist es ja, was wir seit Jahren vermehrt sehen und so langsam aber sicher droht es uns das Genick zu brechen. Die zuvor untergegangenen Hochkulturen lassen grüßen … (https://www.linkedin.com/pulse/alle-hochkulturen-vor-uns-gingen-unter-wann-gehen-wir-bettina-knierim) Art. 3 des Kölschen Grundgesetzes: „Et hätt noch emmer joot jejange!“ stimmt nicht so ganz!

Es passiert uns immer wieder, dass wir an Grenzen stoßen, weil wir außen vorlassen wie wir „gebaut“ sind. Die einseitige Sichtweise ist ja auch unserer „Konstruktion“ geschuldet, sie war in grauer Vorzeit überlebenswichtig. Wenn vor mir gerade ein Säbelzahntiger steht, dann ist das gerade meine ganz individuelle Lebensrealität und dann sollte ich mir keine Gedanken darüber machen, dass es andere Sichtweisen zu der Thematik gibt. Weil sonst: Happs und weg! ; )

Genauso ist es doch auch mit dem Virus. Auf dieser Welt leben fast 8 Milliarden Menschen, was bedeutet, dass es 8 Milliarden Erlebensrealitäten bezogen auf das Virus gibt.

WER oder bzw. welche Gruppe von den 8 Milliarden soll jetzt der Maßstab sein?

Die Erlebensrealität einer Intensivpflegekraft ist eine andere als die eines leicht Erkrankten, als die eines schwer Erkrankten, als die der Angehörigen eines schwer Erkrankten, als die eines isolierten Menschen, als die der Angehörigen eines isolierten Menschen, als die eines komplett Unbeteiligten, als die eines Gesunden, der um seine berufliche wie generelle Existenz fürchten muss, als die …

Auch wenn es sich utopisch anhört, aber es ist möglich 8 Milliarden Erlebensrealitäten gerecht zu werden ohne 8 Milliarden Regeln aufstellen zu müssen.

Die Ineffizienz der Sündenbocksuche …

Zu Beginn schrieb ich, dass ich keinen Sündenbock suche. Überschrift und Bild könnten anderes vermuten lassen (vor allem in einer aufgeheizten Stimmung), aber für mich stand im Vordergrund über einen Perspektivwechsel aus einer anderen Richtung auf die Pandemie zu schauen und so ergab ein Sammelsurium an Merkwürdigkeiten für mich auf einmal Sinn. Ich teile das Ergebnis meines Perspektivwechsels mit Euch, weil es für uns alle im Umgang mit dem Virus wichtig sein könnte.

Wenn es aber doch für jemanden wichtig ist einen Sündenbock zu benennen, dann hat man es vielleicht schon gemerkt, dann würde mein Sündenbock „Rahmenbedingungen“ heißen.

Natürlich sind es letztlich Menschen, die anderen Menschen etwas Gutes oder Schlimmes zufügen. Aber es sind die Rahmenbedingungen, die das eine oder andere erleichtern, bzw. erschweren.

Generell aber besonders in einer Pandemie ist es wichtig, dass wir zusammenhalten. Wenn man dann wie in der Stadt Essen geschehen eine Internetplattform zur Verfügung stellt über die das Denunzieren anderer erleichtert wird (= Rahmenbedingungen), erleichtert man damit nicht nur das Denunzieren, sondern auch die Spaltung. Warum so viele keinen Störmoment bezgl. des Denunzierens haben, löse ich im Verlauf des Artikels auf.

Aussage meiner Mutter zum sich etablierenden Denunzieren: „Jetzt geht es wieder los …“ Viel zu vieles erinnert sie grad an ihre Kindheit … was sich wandelt sind wohl nur die Schreckgespenster, aber nicht wie wir als Masse damit umgehen … wie leicht es war und wie schnell es ging das Denunzieren wieder zu etablieren, das ist für mich die traurigste Erkenntnis aus dieser Pandemie … auch wenn mir bewusst ist, dass es gar nicht anders kommen konnte, worauf ich ja später auch noch eingehe, macht es mich traurig … ob ich will oder nicht unweigerlich kommt in mir in die Erinnerung an das Buch und die amerikanische Verfilmung von „Die Welle“ hoch … das Gelesene zu Erleben hat allerdings nochmal eine andere Intensität :(

Alles und jeder ist Teil des großen Ganzen und wirkt sich mit seinem Dasein, Handeln und Nichthandeln darin aus. Oft ist uns nur nicht bewusst wie viel wir selbst bewirken können.

Um die Nennung von Namen werde ich nicht umhin kommen, da ich ansonsten nicht auf den Punkt kommen kann, aber ich versuche die Rahmenbedingungen dabei nicht aus dem Blick zu verlieren! Wenn es mir mal nicht gelingt, seid bitte nachsichtig. Mir geht es nicht um ein Nationen-Bashing! Ganz im Gegenteil! Nichts hat mich in meinem Leben mehr bereichert wie der Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Nationen!

Nun traue ich mich langsam den Schwenk zur Überschrift zu nehmen ...

Als ich Anfang April erfuhr, dass die Regierung der Lombardei die Anordnung gab, leicht infizierte COVID19-Patienten in Altenheime zu verlegen, ließ mich eine Frage nicht mehr los: Warum gab es diese Anordnung? Nun lebe ich schon ein Jahrzehnt inmitten von Italienern. So eine Anordnung passt nicht zu ihnen ...

Ein paar andere Unstimmigkeiten machten mich zusätzlich stutzig und dann kam mir das Buch von Clive Hamilton und Mareike Ohlberg in die Hände, was mich dazu veranlasst hat zu versuchen mich in den Blickwinkel der KPCh zu begeben. Einfach um das Ganze noch mal von einem anderen Anknüpfungspunkt wie bisher anzusehen.

Das Buch von Hamilton und Ohlberg ist übrigens bereits ein Spiegel Bestseller und heißt: "Die lautlose Eroberung - Wie China westliche Demokratien unterwandert und die Welt neu ordnet".

Und nein, ich habe keine Ressentiments gegen die chinesische Bevölkerung. Ich schätze die chinesische Bevölkerung wie jede andere. Die chinesische Kultur hat viel Spannendes, Anregendes und Wissenswertes zu bieten wie jede andere Kultur. Und nein, ich glaube NICHT, dass dieses Virus in einem chinesischen Labor entwickelt und dann heimlich in die Bevölkerung eingeschleust wurde! Das ist mir zu viel James Bond (by the way RIP Sir Sean)! : (

Aber nur weil ich es nicht glauben mag, heißt es natürlich nicht, dass es nicht so gewesen sein könnte. Da niemand die allwissende Weisheit und Wahrheit besitzt und ich ja auch "nur" Knierim und nicht Niemand heiße ; ), muss ich mich bisweilen zur Meinungsbildung mal hier und da auch auf meinen Glauben verlassen.

„Missgeschicke“ halte ich hingegen für erheblich wahrscheinlicher, wenn z. B. einem Forschungslabor ein Sturm die Dekontaminationsanlage wegfegt wie es 2018 in den Staaten passierte: https://www.nytimes.com/2019/08/05/health/germs-fort-detrick-biohazard.html

Übersetzter Auszug aus dem Bericht der New York Times:

"Die Probleme gehen auf Mai 2018 zurück, als Stürme eine Jahrzehnte alte Dampfsterilisationsanlage, die das Institut zur Behandlung von Abwässern aus seinen Labors verwendet hatte, überfluteten und zerstörten, sagte Frau Vander Linden. Der Schaden stoppte die Forschung monatelang, bis das Institut ein neues Dekontaminationssystem mit Chemikalien entwickelte."

„Missgeschicke“ passieren immer und überall ... über 14 Jahre lang flossen in Dresden Influenzaviren ins Abwasser, also in die Elbe, die u. a. der Trinkwassergewinnung dient ...

Verschwörungen und Intrigen halte ich trotzdem für möglich und selbstverständlich ist es mir bewusst, dass es in jeder Krise zufällige wie weniger zufällige Profiteure und gute Chancenverwerter gibt, aber ich weiß auch, dass es auf der ganzen Welt menschelt. Was stark damit zusammenhängen könnte, dass wir Menschen sind. ; )

Mamma mia, was für ein Vorlauf!! Aber in Zeiten von zunehmendem Cancel Culture (auch mein Soundcloud-Account wurde direkt schon Anfang April gelöscht) vielleicht wichtig bevor man auf den Punkt kommt.

Ich schwöre, ich versuchte mir das Einfügen dieses Bildes zu verkneifen, aber es ging nicht! ; )

Das Vorspiel

Das Vorspiel zu einem Gedankenspiel übrigens! ; )

Der Wunsch einiger Nationen führende Weltwirtschaftsmacht zu sein ist der Menschheit seit Jahrtausenden vertraut. So mutet es nicht verwunderlich an, dass auch "China" (genauer gesagt die chinesische Partei KPCh) diese Rolle (wieder) einnehmen möchte. Im Jahr 2025 möchte man dieses Ziel erreicht haben: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/infografik-made-in-china-2025-15936600.html

An dieser Stelle möchte ich aus dem Buch von Hamilton und Ohlberg einen Auszug aus dem Kapitel "Ein Überblick über die Bestrebungen der KPCh" zitieren, in dem es u. a. zu der positiven Erwähnung Trumps kommt:

"... Wenige extrem harte Strafen genügen, um Furcht zu verbreiten, und im Allgemeinen beschränkt sich die chinesische Führung auf unbestimmte Drohungen, die dementiert werden können. Auf diese Art werden diejenigen, gegen die sich die Drohungen richten, im Ungewissen gehalten. Perry Link erklärt, dass vage Drohungen einer größeren Zahl von Menschen Angst machen, weil niemand ausschließen kann, selbst Adressat der Drohung zu sein, was dazu führt, dass all jene, die sich angesprochen fühlen, breiter gefächerte Aktivitäten einschränken.

China hat sich zum Meister der dunklen Kunst der wirtschaftlichen Hypnose gemausert. Dass ihm das gelungen ist, liegt zum Teil daran, dass sich die westlichen Länder in den letzten Jahrzehnten dagegen gesträubt haben, den Freihandel aus politischen Gründen zu behindern. Deshalb reagierte die Welt geschockt, als Donald Trump im Jahr 2018 einen Handelskrieg mit China anzettelte. Trumps Irrtümer sind zahlreich, aber er hat recht, wenn er sagt, dass Beijing systematisch - und ungestraft - gegen die Prinzipien des globalen wirtschaftlichen Austauschs verstößt.

Das gewaltige Infrastrukturprogramm, das Beijing unter dem Namen "Belt and Road Initiative" (im Deutschen meist als "Neue Seidenstraße" oder "Seidenstraße-Initiative" übersetzt) vorantreibt, ist das vollkommenste Werkzeug der wirtschaftlichen Staatskunst - oder besser: der wirtschaftlichen Erpressung. Die Seidenstraße-Initiative bietet der chinesischen Bauindustrie ein riesiges Betätigungsfeld und ermöglicht es dem Land, seine Kapitalreserven einzusetzen. Gleichzeitig bringt die Initiative vielen Staaten, die unter Kapitalmangel leiden und keinen Zugang zu den herkömmlichen Finanzierungsquellen haben, dringend benötigte Investitionen. Vielen Regierungen fällt es schwer, das Angebot zinsgünstiger Kredite auszuschlagen, vor allem wenn sie nicht mit Umweltschutzvorgaben und anderen Bedingungen verknüpft sind.

Doch die Ziele der Seidenstraßen-Initiative sind keineswegs darauf beschränkt, ein Einsatzgebiet für chinesische Kapitalüberschüsse zu finden oder die wirtschaftliche Entwicklung ärmerer Länder zu fördern: Die "Neue Seidenstraße" ist Beijings wichtigstes Instrument zur geopolitischen Neuordnung. Eine genaue Analyse chinesischsprachiger parteiinterner Dokumente zeigt, dass die chinesischen Analysten "sowohl in diplomatischen als auch in militärischer Publikationen offen darüber sprechen, die Auslandshilfe und die Seidenstraßen-Initiative als Vorwand für die Verfolgung der großen Strategie Chinas zu verwenden". Xi Jinpings wichtigstes Vorhaben ist mittlerweile so eng mit fast allen Auslandsaktivitäten des chinesischen Staates - seien sie kommerzieller, technologischer, akademischer oder kultureller Art - verknüpft, dass es nicht mehr von der übergeordneten diplomatischen Ausrichtung der Volksrepublik getrennt werden kann.

Xi Jinping hat die Seidenstraße-Initiative wiederholt als unverzichtbaren Bestandteil seiner Vision von einer "Schicksalsgemeinschaft der Menschheit" bezeichnet. Die Idee mag in westlichen Ohren gut klingen, aber ihr Ziel ist jene sino-zentrische Welt, von der die Falken träumen, die Xi in die Parteiführung geholt hat. Diese betrachten eine von China dominierte Weltordnung als einen essentiellen Bestandteil der "großen Wiederauferstehung des chinesischen Volkes." ... "

Soweit der Auszug!

Den Satzteil: „großen Wiederauferstehung des chinesischen Volkes" werde ich später nochmal aufgreifen, hier ist nämlich der „Sündenbock Rahmenbedingungen“ am Werk gewesen, der ein Gefühl der Schmach gefördert hat!

Ich weiß nicht in wie weit man außerhalb Italiens das Ringen Italiens zur Zusammenarbeit mit China mit verfolgt hat. Im Buch von Hamilton und Ohlberg wird es in dem Kapitel "Die Bekehrung Italiens" auf den Punkt gebracht. Noch im März 2018 war sich Italien mit Deutschland und Frankreich einig, dass man chinesische Unternehmen von strategischen Sektoren fernhalten wollte. Und im Frühjahr drauf "knickte" Conte ein und unterschrieb den Beitritt Italiens zur Seidenstraßen-Initiative.

Möglich wurde es durch den Einfluss von Michele Geraci, der nach einem Jahrzehnt in China in seine italienische Heimat zurück kehrte und an entscheidenden Stellen Gehör fand. Beim Blick auf seinen twitter-Account (https://twitter.com/michele_geraci) ist mir ein Video-tweet direkt ins Auge gefallen. Am 17. Oktober 2020 vergleicht er China mit dem Süden Italiens und sagt, dass er sich in China wie daheim fühle.

Es war mir neu, dass wir hier in Italien auch eine sozialistische Volkrepublik und „Bildungseinrichtungen“ für Uiguren haben (manchmal zeigen sich bei mir Spuren von Ironie-Flatulenzen ;) … wichtig! diese sollen bitte nicht mit einem moralisch erhobenen Zeigefinger verwechselt werden …), aber vor allem erinnerte mich Geracis Statement an die Aussage des kanadischen Botschafter McCallum, der gesagt hatte, dass Kanada mehr mit China gemeinsam habe als mit den Vereinigten Staaten Amerikas als er versuchte die Auslieferung der straffällig gewordenen Huawei Finanzchefin Meng Wanzhou an die Staaten zu verhindern.

An seinem Fall schildern Hamilton und Ohlberg u. a. wie die KPCh vorgeht. Für die Mitglieder des Friedensexperiment lade ich das Kapitel: "Der traurige Fall von John McCallum" ebenfalls exklusiv hoch.

Ich kann jedem empfehlen das Buch komplett zu lesen. Ich finde es lesens- wie nachdenkenswert. Besonders gut hat mir gefallen, dass den Aussagen 90 (!) Seiten Quellnachweise beigefügt sind mit denen man sich weiter vertiefen kann. Es war mir bei der Suche einer Antwort behilflich.

Wie am Anfang erwähnt, lässt mich ia die Frage nicht los, warum man seitens der Regierung in der Lombardei die Anordnung gab leicht infizierte COVID19-Patienten in Altenheime zu verlegen, weil es eben nicht zur italienischen Seele passt ...

Eigentlich mag ich es nicht einmal denken, aber ich kann die Überlegung in mir nicht unterdrücken, ob es ein „Gefallen" war ...

Das Sammelsurium der Merkwürdigkeiten

1.) Xu Jianguo ist der Leiter des Bewertungsausschusses, der alle Daten zum Ausbruch in Wuhan erhielt, überprüfte und als Gesamtüberblick zusammenstellte. Dieser Ausschuss berät die KPCh. Interessant ist, dass er in einem Interview am 10.01.2020 sagt, dass das Virus Fledermausviren ähnelt, aber NICHT den Viren SARS und MERS! (https://www.sciencemag.org/news/2020/01/mystery-virus-found-wuhan-resembles-bat-viruses-not-sars-chinese-scientist-says)

2.) Der Genetiker Peter Forster erstellt einen Viren-Stammbaum. Drei Virenstadien gibt es, die er und seine Kollegen als A, B und C benennen. A ist den Fledermausviren am ähnlichsten und somit der Ursprungsvirus, zumindest von dem was bis dahin vorlag. In Wuhan sind aber mehr Patienten am Typ B (also den bereits weiter entwickelten Virus) erkrankt als am Typen A, was es unwahrscheinlich macht, dass Wuhan der Ursprung der Pandemie sein kann. (https://www.youtube.com/watch?v=_cqNJvyWDMY Nicht vom Untertitel im Video irritieren lassen, der Apotheken Umschau ist dort ein Fehler unterlaufen. Die Untertitel gehören zu einem vorherigen Video)

3.) Der Radiologe Michel Schmitt entdeckt, dass die Lungen-Röntgenaufnahmen von COVID19-Patienten, denen seiner Patienten ähneln, die er bereits im November und Dezember 2019 behandelt hat. Schmitt arbeitet aber nicht in China, sondern im französischen Colmar. Die Patienten von November/Dezember 2019 wurden als Grippepatienten behandelt. Die Grippe wirkte „merkwürdig“ auf die Mediziner. (https://www.tagesschau.de/ausland/corona-ursprung-101.html)

4.) Italienische Abwasserproben enthalten ab Dezember 2019 Erbgut des Virus SARS-Cov-2. (https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Corona-Spuren-schon-2019-im-Abwasser-entdeckt-410501.html)

5.) Spätfolgen der Grippe (Influenza) sind denen von COVID19 ähnlich, beide greifen z. B. das Gehirn an: https://www.medica.de/de/News/Archiv/Grippe_mit_Langzeitfolgen. Ähnlich der Grippe (Influenza) gibt es auch unter COVID19-Erkrankten wenige Personen mit der Blutgruppe 0.

6.) Die Datenlage ist konfus. Die Italiener zählen jeden Verstorbenen als COVID19-Toten. Die Chinesen ändern die Zählweise und zählen fortan „nur“ noch die Erkrankten. Aber egal zu welchem Zeitpunkt der Pandemie ich die weltweite Statistik von https://www.worldometers.info/coronavirus/ aufrufe, ein Wert bleibt durchweg konstant. 1 % der COVID19-Infizierten hat einen schweren Krankheitsverlauf. Nicht mehr nicht weniger, konstant 1 %.

7.) Am Anfang wurden kaum Obduktionen gemacht und jetzt immer noch zu wenig! Klaus Püschel hat immerhin 180 Obduktionen durchgeführt: https://www.youtube.com/watch?v=-9XTOg_rkOE und ein Pathologen-Team 150: https://www.mdr.de/wissen/corona-obduktion-autopsie-leichenschau-100.html. Erst war es eventuell die Angst von Nicht-Pathologen die das Durchführen von Obduktionen gebremst hat. Jetzt oder vielleicht auch schon von Beginn an sind es die Kosten von 1.250,00 € pro Obduktion. Der bürokratische Akt - wer die Kosten übernimmt - bremst uns nun immer noch in einem der wichtigsten Punkte des Erkenntnisgewinns aus.

8.) Mit dem PCR-Test wird ein sehr aufwendiges, langsames, teures und umstrittenes Verfahren zur Virenerkennung genutzt. Warum man nicht auf die leicht zu organisierende, günstige, schnelle Urinprobe gesetzt hat, erschließt sich mir als Laie erst mal nicht. In einer wissenschaftlichen Ausarbeitung von 2016 (!) bezogen auf Coronaviren (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7176174/) findet man z. B. folgende Aussage: „Einige Coronaviren einschließlich SARS-CoV können auch durch Stuhl, Urin und Sekrete ausgeschieden und übertragen werden.“

Es macht mir seit Jahren Sorgen, dass wir Abwasser aufbereitet wieder der Trinkwasserversorgung zuführen. Einige Kosmetika- und Medikamentenrückstände sind schon seit Jahren ein Problem bei den Kläranlagen. Und ob wir das, was wir an Viren- u. Bakterienlast in die Toilette pieseln, raus gefiltert bekommen, sollte man eventuell mal intensiv überprüfen, von den Ableitungen virenkontaminierten Abwassers einiger Chemiekonzerne ganz zu schweigen. Es ist so dekadent in Wasser zu pieseln … 

Interessant wäre es, wenn überall die Konzentration des Virus nicht nur im Abwasser sondern auch im Trinkwasser überprüft würde, vielleicht ergeben sich Zusammenhänge mit dem Infektionsgeschehen. Eventuell könnte es ein Grund dafür sein, warum in manchen Regionen trotz gleicher Beschränkungen die Infektionszahlen höher sind als in anderen Regionen.

Die Ausarbeitung aus 2016 ist für mich aber auch bezogen auf die Auswahl des Testverfahrens interessant. Die Viruslast mag bei einem Abstrich aus Mund und Nase höher sein, aber wenn ein Virus per Urin übertragbar und im Abwasser nachweisbar ist, dann ist es auch im Urin nachweisbar.

Was besonders irritierend ist Christian Drosten sagte in einem Interview des Deutschlandfunks am 23.01.2020 als Erklärung warum sie so schnell einen entsprechenden PCR-Test entwickeln konnten: „Ja wir haben uns tatsächlich auf so ein paar Indizien verlassen. Wir haben aus sozialen Medien Informationen gehabt, dass das ein SARS-ähnliches Virus sein könnte und wir haben dann eins und eins zusammen gezählt.“ (https://www.deutschlandfunk.de/neues-coronavirus-diagnostischer-test-aus-berlin-weltweit.676.de.html?dram:article_id=468640) Da er Viren vergangener Ausbrüche aufbewahrt, konnte anhand des eingelagerten SARS-Virus sofort nach Eingang einer informellen (!) Nachricht zwischen Weihnachten und Neujahr die Erprobung für ein Testverfahren starten ABER bitte einmal erinnern Xu Jianguo sagte (siehe 1.), dass das neue Virus dem SARS Virus NICHT ähnelt.

Mir macht das Stehhaare! Was stimmt denn jetzt? Besonders für den nun gefundenen Impfstoff wäre es sehr wichtig zu wissen, mit welchem Virus man gearbeitet hat, bevor nun womöglich Milliarden in den Sand gesetzt werden, die nicht mal helfen werden …

Exkurs: Wissenswertes zum PCR Test

Kary Mullis trieb es um wie man es schaffen könnte eine kleine DNA-Probe (Haar, Speicheltropfen, etc.) so zu vergrößern, dass man damit einen brauchbaren genetischen Fingerabdruck erhalten könnte. Sein damaliger Arbeitgeber und später der Pharmakonzern Roche halfen, dass sein Geistesblitz zu einem nutzbaren Test gemacht werden konnte.

Kary Mullis gab zu Lebzeiten zu bedenken, dass der PCR-Test nicht gut geeignet ist zur Virenerkennung. Die WHO sah es bezogen auf den Vorgänger des SARS-Cov-2 auch so und sogar die deutsche Firma TIB MOLBIOL Syntheselabor GmbH, die im Rahmen des Tests eine Kooperation mit Roche hat (https://www.tib-molbiol.com/it/company/news.html?id=130&img=177) und die diesen Test vertreibt, weist in einer pdf auf ihrer Homepage ebenfalls auf die Aussage der WHO hin: https://www.tib-molbiol.com/download/2vr_SARS_Primer_279_07.pdf

Übersetzung: … Die Tests sind jedoch nicht validiert worden für die Bestätigung von Fällen oder Ausschluss der Krankheit. …

Jetzt könnte es ja sein, dass das was für SARS-Cov-1 galt für SARS-Cov-2 nicht gilt.

Um es besser zu verstehen, was ich mir unter dem Test vorstellen muss, habe ich mir eine theoretische (https://www.youtube.com/watch?v=OwFMJC7SQ_I) und praktische (https://www.youtube.com/watch?v=xcYuyuL6-yw) Erklärung dazu angesehen.

Die praktische Erklärung der Uniklinik RWTH Aachen ist nicht nur toll gemacht, um den Aufwand besser zu verstehen, die Uniklinik macht sich auch die Mühe auf Fragen einzugehen. Und hier wird nun auch bezogen auf SARS-Cov-2 bestätigt, dass der PCR-Test nicht dafür konzipiert ist infektiöse Viren nachzuweisen. Man sieht es aber so, dass er Rückschlüsse zulässt. Hier einmal Frage und Antwort zum selber nachlesen:

In der pdf https://www.tib-molbiol.com/download/2vr_SARS_Primer_279_07.pdfdie auf der Homepage der Firma TIB MOLBIOL Syntheselabor GmbH hinterlegt ist (bei der es zunächst noch um den ersten SARS-Virus geht), taucht der Name von Christian Drosten als Autor auf. In dem Artikel wird darauf aufmerksam gemacht, dass es keine Interessenskonflikte zwischen TIB Molbiol und dem Institut gibt für das Christian Drosten zu dem Zeitpunkt noch arbeitet.

Mittlerweile arbeitet Christian Drosten für die Charité Berlin, die Verbindung zu TIB Molbiol ist geblieben. Die Frage eines möglichen Interessenskonflikts macht das nicht leichter. Damit beschäftigte sich auch das von der amerikanischen Regierung finanzierte National Center for Biotechnology Information: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7393849/.

Mich irritierte dabei folgender Abschnitt und das Wort „they“ in Kombination mit „being Tib-Mobiol’s CEO:

In response to the concern flagged, we asked all authors to re-confirm their absence of a conflict of interest. We also received a detailed statement from the corresponding author, Christian Drosten, and from Olfert Landt, who explained that for the main reasons outlined above, they do not consider that being Tib-Molbiol’s CEO constituted a conflict of interest with respect to the article in question at the time of submission. They further confirmed that that reagent sets produced and marketed by Tib-Molbiol are different from those in the protocol published in the article and that they were validated independently from this work.

CEO ist Einzahl, aber they nicht. Verstehe ich den Satzbau falsch oder ist es ein Fehler in der Formulierung? Oder muss ich es so verstehen, dass Christian Drosten in irgendeiner Form an der Firma TIB-Molbiol finanziell beteiligt ist?

Wenn er an einem Test (in welcher Form auch immer) mitverdient, den er beratend ins Spiel gebracht hat ohne auf den Interessenskonflikt hinzuweisen, hat es auf den ersten Blick „nur“ ein Geschmäckle. Aber seine Fokussierung auf den PCR-Test in Verbindung mit seiner Beratungsposition könnte bedeuten, dass weltweit für ein hohes wie teures Beschäftigungsaufkommen gesorgt wurde, dass wir in Hinblick auf die Pandemie gegebenenfalls effektiver hätten nutzen können.

Interessenskonflikte müssen nicht zu Entscheidungen führen die dem Allgemeinwohl schaden, aber sie können dazu führen! Insofern verstehe ich die Motivation von Profiteur-Ermittlern, die zu ihrer Diskreditierung oft als Verschwörungstheoretiker bezeichnet werden.

Wo ist das Problem offen und ehrlich damit umzugehen, dass es Interessenskonflikte gibt, wenn man das Allgemeinwohl im Sinn hat? Wenn es eine Lösung ist, die allen mehr Nutzen als Schaden bringt, ist es ja nicht schlimm damit Geld zu verdienen. Oder?

Gegen Christian Drosten und noch weitere Personen wird eine Sammelklage in den Staaten angestrebt. In dem Zusammenhang wurde ein Mitschnitt des CDU Kongress „Globale Gesundheit stärken UN-Nachhaltigkeitsziel umsetzen“ von Mai 2019 erwähnt: https://www.youtube.com/watch?v=arhEa2JlvH0. So nach dem Motto man kennt sich halt, zeigt dieser Mitschnitt, dass man in Regierungskreisen den Rat von Christian Drosten schon länger schätzt. Daran ist nichts verwerfliches, aber es bringt eine gewisse Verantwortung mit sich. Außerhalb Deutschlands nimmt man so etwas natürlich auch wahr, wer an entscheidenden Beratungspositionen sitzt.

Ich habe mir diesen doch recht langen Mitschnitt angeschaut. Mehr als das grad geschriebene gibt der Mitschnitt glaube ich nicht her. Was mir unangenehm auffiel, dass Georg Kippels in der Anmoderation für Christian Drosten erwähnt, dass er verantwortlich für die Entdeckung des SARS-Erregers gewesen wäre. Das ist so nicht richtig, die Entdeckung wird Carlo Urbani zugeschrieben. Und ich hatte die Erwartung, dass Herr Drosten ein Wort dazu verlieren würde, aber er ließ es einfach so stehen. Zum einen finde ich so etwas nicht schön und zum anderen wundert es mich, zumal Herr Drosten in seiner Ausarbeitung für TIB Molbiol: https://www.tib-molbiol.com/download/2vr_SARS_Primer_279_07.pdf (als er noch für das Bernhard-Nocht-Institiut tätig war) den Erreger selbst SARS-Urbani Coronavirus nennt.

EIN Gedankenspiel

Als ich letzten Monat Wuhans Jugend ohne Abstand und ohne Maske in der ARTE Reportage „China: In Wuhan legen sie die Masken beiseite“ tanzen sehe: https://www.youtube.com/watch?v=LmsI7lc2_Vg und mir dabei das Merkwürdigkeiten Sammelsurium sowie das Gelesene aus dem Buch von Hamilton und Ohlberg ins Gedächtnis rufe, gärt in mir nicht nur das Sauerkraut, sondern auch die Frage: Was wäre wenn …?

Xu Jianguo, der die KPCh berät, sagt der neue Virus ähnelt weder SARS noch MERS. Christian Drosten entwickelt einen PCR-Test mit der Annahme, dass der neue Virus doch SARS ähnelt. Peter Forster sagt in Wuhan waren mehr Menschen an Typ B als an Typ A des als SARS-Cov-2 benannten Virus erkrankt. Michel Schmitt wundert sich über die Ähnlichkeit der Röntgenaufnahmen von COVID19-Patienten und den Patienten die vor der Pandemie eine „merkwürdige“ Grippe hatten und im italienischen Abwasser findet man den Erreger - den wir SARS-Cov-2 genannt haben - schon im Dezember 2019.

Was wäre wenn Wuhan teilweise (!) eine Inszenierung von Verantwortlichen der Partei KPCh war? Die Macht von Bildern ist nicht zu unterschätzen!

Während der Grippewelle 2017/2018 war die Situation sowohl für Influenza-Erkrankte als auch für Menschen mit lebensgefährlichen akuten Problemen (Unfall, Herzinfarkt, Schlaganfall) sehr kritisch bis tödlich. 2018 sagt Stefan Jagel von Verdi Augsburg den erschreckenden Satz: „Wir sind in einer Situation, wo Menschen sterben aufgrund des Personalmangels. … Das wird natürlich nie so gesagt. Und es ist auch kein medizinischer Indikator eines Todesfalles. Es schreibt ja kein Arzt auf den Sterbeschein wegen Personalmangel gestorben!“

Nicht nur dass es 2017/2018 wenige Bilder und Berichte gab (hier einer der wenigen Berichte, der auch aus 2020 hätte stammen können, in dem sich u. a. Stefan Jagel äußert: https://www.facebook.com/quer/videos/10155082587715728/), so gab es kaum bis keine Bilder (und ganz wichtig somit auch nicht in einer Art Dauerschleife wie jetzt) von Erkrankten an Beatmungsgeräten, kaum bis keine Bilder von Personal in Schutzanzügen oder Mund-/Nasenschutz sowie kaum bis keine Bilder von Särgen oder deren Abtransport. Und da es keinen staatlich verordneten Lockdown gab, gab es dadurch bedingt auch keine Bilder von Menschen, die in ihren Häusern bleiben mussten. Was in Italien „romantischer“ aussah als in Wuhan …

2018 wurde ein Witz zur Erkennung, ob man die Grippe hat oder nicht, ein viraler Hit: https://www.stern.de/gesundheit/genial-erklaert--so-simpel-lassen-sich-erkaeltung-und-grippe-unterscheiden-7860180.html Heute könnte der gleiche Witz (nur mit Corona) womöglich sogar zu Morddrohungen führen …

Ob wir lesen, bzw. hören, dass ein Mensch im Sterben liegt oder es SEHEN, das macht einen großen Unterschied für uns aus! Und einen besonders großen Unterschied macht es dann noch aus wie nah mir dieser Mensch ist. China ist weit weg, aber Italien …

Zum zeitlichen Ablauf: Am 31. Dezember 2019 wird an das WHO Büro in China eine Häufung von Lungenentzündungen in Wuhan gemeldet und am 07. Januar 2020 wird seitens chinesischer Behörden davon ausgegangen, dass ein neues Virus damit zu tun hat, was man SARS-Cov-2 nennt. Obwohl Xu Jianguo in einem Interview am 10. Januar 2020 sagt, dass das neue Virus SARS und MERS NICHT ähnelt, wählt man für das identifizierte Virus den Begriff SARS-Cov-2 … und schon am 16. Januar 2020 gibt Christian Drosten eine Pressemitteilung heraus, dass das von ihm geleitete Deutsche Zentrum für Infektionsforschung einen Test für das neue Virus entwickelt hat: https://www.dzif.de/de/erster-test-fuer-das-neuartige-coronavirus-china-ist-entwickelt. Am 31. Januar 2020 ruft die WHO die Pandemie aus. Weltweit wird nun der PCR-Test von Herrn Drosten eingesetzt, der mit einem SARS-Virus kreiert wurde, obwohl der zu suchende Virus SARS nicht ähnelt …

Nochmal zur Erinnerung! Ich weiß, dass Menschen an und mit einem Virus sterben! Die Frage für mich ist: An WELCHEM? Das habe ich mich schon vor ein paar Monaten gefragt.

Unter bestimmten Bedingungen kann eine Kooperation von zwei Viren sich tödlich auswirken: https://cordis.europa.eu/article/id/20023-dutch-researchers-offer-clue-to-origin-of-killer-sars-virus/de. Auch Bakterien sind in der Lage eine Vireninfektion zu verschlimmern, bis hin zu einem tödlichen Ausgang für den Menschen: https://www.stern.de/gesundheit/grippe/grundlagen/superinfektion--gefaehrlicher-doppelangriff-von-viren-und-bakterien-3215668.html

Jetzt benutzen wir einen sehr aufwendigen PCR-Test, um zu überprüfen, ob die Person das Erbgut des als SARS-Cov-2 bezeichneten Virus in sich trägt oder nicht. Und wenn ich es richtig verstanden habe, wird aber auch NUR nach dem Erbgut von SARS-Cov-2 gesucht, nicht nach anderen Viren, nicht nach Bakterien, bzw. deren Erbgut. Und dann lässt der PCR-Test im Grunde auch nur die Aussage zu, ob derjenige „infiziert“ war oder ist. Infiziert bedeutet in dem Fall, dass dieses Virus Teil des Organismus ist. Das muss weder schlimm, störend noch gefährlich sein. In jedem von uns wimmelt es nur so von Bakterien und Viren ohne die wir gar nicht leben würden.

Hilfreich wäre es, wenn wir mit Blut- und/oder Urinproben überprüfen würden, was für ein Viren- wie Bakteriencocktail bei jemandem, der sich krank fühlt, vorhanden ist und vor allem in welcher Konzentration. Und dann schauen, ob sich ein Muster zeigt, welches sich so auch bei den Obduktionsdaten wieder finden lässt. Oder?

Und wie sah denn eigentlich der Virus der „merkwürdigen Grippe“ aus von den Patienten, von denen Michel Schmitt die Lungen-Röntgenbilder aus 2019 vorliegen. Hängt sich vielleicht der Virus, den wir SARS-Cov-2 genannt haben, an Grippeviren und potenziert ihre Kraft? Kooperieren die eventuell miteinander? Und wäre es dann nicht einfacher den trägen Grippevirus in Schach zu halten als den als SARS-Cov-2 bezeichneten Virus, der so flott in seiner Verbreitung ist?

Also ich frage mich, ob SARS-Cov-2 alleine nicht gefährlich ist, was die weltweit durchgehend 99 % der milden Verläufe erklärbarer machen würde, aber in Kombination mit einem Grippevirus richtig heftig zuschlagen kann. Oder ob SARS-Cov-2 sogar ganz unbedeutend ist und wir einfach das falsche Virus suchen, weil Xu Jianguo hat ja gesagt, der Virus aus Wuhan ähnelt SARS nicht.

Was mich zum Gedanken der Inszenierung bringt!

Wenn es mich als Funktionär der KPCh - getrieben durch das Gefühl der Schmach - umtreibt wieder eine Weltmacht zu werden, dann könnte mir eine Strategie zur Schwächung Europas und den USA sinnhaft erscheinen. Nun gibt es eine Grippewelle (Stichwort Michel Schmitt „merkwürdige Grippe“), deren Virus die Lungen stärker schädigt als die vorherigen Grippeviren, ist also ein bisschen anders als gewohnt. Auch eine Grippe „liefert“ schlimme Bilder, die bisher nur nie medienwirksam in Szene gesetzt wurden.

Wo man mit 1.000 Worten nicht vordringt, da vermag ein einziges Bild (man bedenke auch hier nochmal die Kraft einer Dauerschleife von Bildern) starke Ängste auslösen oder bis in die Tiefen verkrusteter Herzen sich seinen Weg bahnen …

(Bildquelle: https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/die-not-der-fluechtlinge-warum-uns-dieses-bild-nicht-loslaesst/12275866.html)

Ich habe an dieser Stelle ganz bewusst das Bild von dem kleinen Jungen Aylan Kurdi aus dem Jahr 2015 gewählt und zwar nicht nur um die Kraft von Bildern noch mal deutlich zu machen, sondern auch um uns zu erinnern, dass ein moralischer Zeigefinger anderen Nationen gegenüber wenig beeindruckend wirkt, wenn man weiß wie wir handeln. Denn „unsere Uiguren“ leben in Moria oder liegen tot auf dem Grund des Mittelmeeres (Diese Worte berühren uns nicht annähernd so wie das Bild. Oder? ...). Über die Sinnhaftigkeit von Lösungen kann und muss man diskutieren, allerdings welch menschenverachtendes Gesicht hinter dem erhobenen europäischen Zeigefinger zum Vorschein kommt, dass weiß man auch bei der KPCh. Und man weiß dort auch, dass der Fokus der Europäischen Union nicht auf der Mitmenschlichkeit liegt. Man konnte sicher sein, dass man sich als Retter präsentieren könnte bevor Europa beginnt sich untereinander zu helfen.

Wenn man nun einem international anerkannten Virologen, der in Regierungskreisen der finanzstärksten Nation der EU eine wichtige Beraterfunktion hat und von dem man weiß, dass er sofort einen PCR-Test ins Spiel bringen wird, informell eine Woche bevor alles losgehen soll einen Hinweis gibt, dann kann das Teil eines Plans sein. Christian Drosten selbst sagt im Interview mit dem Deutschlandfunk, dass er zwischen Weihnachten und Neujahr informell eine Information erhalten hat ( https://www.deutschlandfunk.de/neues-coronavirus-diagnostischer-test-aus-berlin-weltweit.676.de.html?dram:article_id=468640).

Das Zuspielen der Information muss Christian Drosten nicht mal komisch vorgekommen sein. Die KPCh hat sich mit den Konfuzius-Instituten weltweit ein einflussreiches Beziehungsnetzwerk aufgebaut. Diese Institute sind in vielen Fällen interessanten Universitäten angegliedert. So beherbergt die Freie Universität Berlin, deren medizinische Fakultät ja die Charité ist, ein Konfuzius-Institut. In den Staaten ist man z. B. an der John Hopkins angegliedert, an deren weltweiten Coronadaten sich viele Staaten orientiert haben: https://coronavirus.jhu.edu/map.html.

Man kennt sich, man schätzt sich. Das gegenseitige Vertrauen ist groß! Sogar so groß, dass man sich auf ein Statement von Personen verlässt deren Namen man nicht nennen kann (darf?).

Auszug aus dem Artikel des Deutschlandfunks vom 23.01.2020 in dem man Christian Drosten zur Entwicklung des PCR-Test interviewt: https://www.deutschlandfunk.de/neues-coronavirus-diagnostischer-test-aus-berlin-weltweit.676.de.html?dram:article_id=468640:

… Das war zumindest der Plan für den Test, denn noch war er ja virtuell. Denn alles beruhte ausschließlich auf Informationen, auf DNA-Sequenzen. Kein einziges Viruspartikel kam aus China nach Berlin. Aber auch ein im Virtuellen entwickelter Test muss sich in der Realität bewähren. Und da kam der Kühlschrank ins Spiel. Die Forscher aus Berlin holten sich – zusammen mit Kollegen aus Rotterdam und London – alte Proben von Patienten mit bekannten Atemwegserkrankungen und probierten daran den neuen Virentest aus. Wie erwartet reagierte er weder bei Grippeviren, noch bei Adenoviren, Enteroviren oder anderen Erregern. Damit war klar: Der neue Test schlägt nicht fälschlich Alarm. Das ist das erste wichtige Kriterium für einen guten Test. Das zweite lautet natürlich: Erkennt der Test auch wirklich den gesuchten Erreger? „Wir haben diesen Test Kollegen in China zur Verfügung gestellt, deren Namen ich jetzt nicht nennen kann. Und die haben das für uns getestet und uns gesagt, dass es gut funktioniert. …“

Also Fazit des Gedankenspiels: International anerkannten Virologen mit wichtiger Beraterfunktion „bauchpinselnd“ ins Rennen bringen mit einem unangenehmen Bildern liefernden wie aufwendigen Test der das Erbgut eines SARS ähnlichen Virus erkennt, obwohl das tatsächliche Virus SARS nicht ähnelt. Dann Tage später die WHO informieren. Dann an einem wirtschaftlich wichtigen aber doch Stillstand verkraftbaren Standort echte Bilder „einer merkwürdigen Grippe die so nicht heißen darf“ gut in Szene setzen. So tun als ob man die Bilder zurückhalten wollte, weil das die Aufmerksamkeit erhöht. Einen echten sehr strengen Lockdown an diesem einen Standort in Szene setzen. Nach dem „Anfüttern“ (WHO ruft Pandemie aus) zur Beruhigung im eigenen Land nicht mehr der WHO-Zählweise folgen, sondern nur noch Erkrankte ausweisen. In Italien einen „Gefallen“ einfordern, der schlimme Bilder „liefern“ wird, ähnliches ist vielleicht auch in den Staaten passiert. Ende Februar alles wieder selber hochfahren (https://www.youtube.com/watch?v=cTM27JERqns  Höhe 15:38). Ab Mitte März rettend zur Seite stehen. Gut fürs Image! Auf die Kombination von angeschlagenen Gesundheitssystemen (vermutlich wird ja das falsche Virus gesucht) sowie das hohe Unsicherheitsvermeidungsbedürfnis einiger EU-Nationen setzen. Wenn man sozialwissenschaftliche Kenntnisse in Planungen mit einbezieht (das tut man bei der KPCh), weiß man dass man jetzt einfach nur noch warten muss. Die gewünschte Schwächung der „Störlinge“ um den Rang der Weltwirtschaftsmacht setzt sich in Gang. Man kann sich einen Vorsprung für das ambitionierte Ziel 2025 verschaffen und nebenbei einige Unternehmen noch günstiger erwerben wie schon in der beginnenden Rezessionsphase vor Corona. Und während man in den Staaten vom Wahlkampf und dessen Ausgang abgelenkt ist und Europa sich in der Lockdownstarre befindet, schließt China wie am 16.11.2020 berichtet das weltweit größte Freihandelsabkommen ab. RCEP heißt es und das sind: China, Vietnam, die Philippinen, Singapur, Indonesien, Malaysia, Thailand, Myanmar, Brunei, Laos, Kambodscha, Japan, Südkorea, Australien und Neuseeland. Zusammen machen sie etwa ein Drittel der Weltbevölkerung aus und was ebenso erheblich ist auch ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung. Schwächung und Ablenkung, hm …

Ganz wichtig! Bis auf das Freihandelsabkommen ist das ein GEDANKENSPIEL! Es kann so gewesen sein, muss es aber nicht! Was mich einfach stutzig gemacht hat, war die Aussage von Xu Jianguo, dass das Virus SARS nicht ähnelt!

So etwas hätte natürlich längst in Regierungskreisen schon mal aufgefallen sein können und ist es vielleicht auch, aber wenn man von einer Situation profitiert, ist das Interesse dem nach zu gehen vielleicht nicht sonderlich hoch … ggf. ist man aber auch in diesen Kreisen einfach vom Unsicherheitsvermeidungsbedürfnis „geplagt“ … zufällig erscheint es mir nicht, dass man einen deutschen Virologen angesprochen hat …

Exkurs Unsicherheitsvermeidungsbedürfnis

Das Buch von Geert Hofstede „Lokales Denken, globales Handeln – Interkulturelle Zusammenarbeit und globales Management“ kann ich jedem nur empfehlen, der/die sich für die Wirkungskraft von Rahmenbedingungen interessiert!

Hofstede zeigt in dem Buch weltweit interessante gesellschaftliche Unterschiede auf, u. a. auch im Umgang mit Unsicherheiten.

Es gibt Nationen, die ein sehr hohes Bedürfnis haben Unsicherheiten zu vermeiden und es gibt Nationen, die den Umgang mit Unsicherheiten gut annehmen können.

Wenn Ihr auf die unterschiedlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus schaut, wundert es Euch, wenn ich jetzt schreibe, dass Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland Nationen sind die ein sehr hohes Unsicherheitsvermeidungsbedürfnis haben und Schweden ein sehr niedriges hat?

Dass man es nicht zwingend merkt, dass man z. B. ein hohes Unsicherheitsvermeidungsbedürfnis hat geschweige denn, dass man wüsste warum, hängt damit zusammen, dass Rahmenbedingungen uns prägen bevor wir überhaupt verstehen, dass sie es getan haben und dann hat man es meistens bereits längst schon an die nächsten Generationen weiter gegeben bevor man ans Hinterfragen kommt, falls man überhaupt jemals ans Hinterfragen kommt.

Eingangs erwähnte ich das Denunzieren. Dass in Nationen mit einem hohen Unsicherheitsvermeidungsbedürfnis das Denunzieren häufiger anzufinden ist, ist aus diesem Blickwinkel heraus wahrscheinlich weniger verwunderlich. Selbst wenn das Denunzieren nicht mal unbedingt von denen, die es tun, gemocht wird, passiert das Denunzieren nicht selten fast „zwanghaft“, weil das Bedürfnis eine Unsicherheit zu vermeiden einfach stärker ist.

Ein Dilemma für Nationen mit einem hohen Unsicherheitsvermeidungsbedürfnis ist es, dass Dinge, die die Sicherheit signifikant erhöhen, oftmals abgelehnt sogar geradezu gehasst werden, weil sie z. B. die emotionale benötigte Ruhe stören, bzw. ins Ungleichgewicht bringen.

Auch wenn eine Nation gesamt dieselben Rahmenbedingungen durchlaufen hat, bilden sich trotzdem „Norm“-Abweichler, weil sie z. B. individuell gegenläufige Rahmenbedingungen vorfanden.

Wenn solche „Norm“-Abweichler dann Dinge hinterfragen, die von der Mehrheit als alternativlos empfunden und gesehen werden, stellen sie eine Bedrohung dar. Das Traurige ist, dass die „Norm“-Abweichler mit ihrer Perspektive zur Erfassung des Gesamtbildes beitragen und somit die Sicherheit erhöhen, was vor lauter Unsicherheits-Angst aber nicht gesehen werden kann.

Natürlich ist nicht jede Perspektive hilfreich, aber dadurch dass sofort alle abweichenden Perspektiven im gesamten diskreditiert werden, indem man alle „Norm“-Abweichler z. B. als Aluhutträger bezeichnet, bleiben alle abweichenden Perspektiven und somit auch die hilfreichen ungehört.

Ich habe zwar viele links, die ich hier veröffentlicht habe, selbst gefunden, aber einige habe ich auch von Kanälen vermeintlicher Verschwörungstheoretiker, die ich persönlich lieber Profiteur-Ermittler nennen mag. Zu ermitteln wer von einer Situation profitiert, finde ich legitim vor allem dann, wenn es um unser aller Zukunft geht.

Was das Dilemma von Nationen mit einem hohen Unsicherheitsvermeidungsbedürfnis noch erhöht, ist die Problematik, dass Änderungen an den Rahmenbedingungen vehement abgelehnt werden. Es wäre gigantisch, was man mit ganz kleinen Änderungen im Schulsystem erreichen könnte, dass eine gesamte Gesellschaft leichter mit Unsicherheiten umgehen könnte. Aber stattdessen wird ein immer komplexer werdender Kontrollapparat aufgebaut, der ironischer weise niemals zur totalen Sicherheit führen kann, sondern immer in der Katastrophe endet.

Stellt Euch mal vor wir würden diese Dauerschleife einfach mal anhalten und durchbrechen!

Oder soll die schöne neue Welt irgendwann so aussehen: https://www.youtube.com/watch?v=RD44K1JsCQw

Wenn man sich jetzt noch einmal an den Anfang des gerade gelesenen Auszug aus dem Buch von Hamilton und Ohlberg erinnert:

… Wenige extrem harte Strafen genügen, um Furcht zu verbreiten, und im Allgemeinen beschränkt sich die chinesische Führung auf unbestimmte Drohungen, die dementiert werden können. Auf diese Art werden diejenigen, gegen die sich die Drohungen richten, im Ungewissen gehalten. …

wird vielleicht auch deutlicher warum man in Teilen Europas Trumps Handeln gegenüber der KPCh nicht nachvollziehen konnte.

In Ländern mit einem hohen Unsicherheitsvermeidungsbedürfnis hat die KPCh mit ihrer Art zu strafen leichtes Spiel. Diesen Nationen ist es fast zwanghaft nicht möglich etwas zu tun, was eine Strafe zur Folge haben könnte. In den USA ist das Unsicherheitsvermeidungsbedürfnis erheblich niedriger als in Deutschland, Italien, etc., so war es wahrscheinlich für Trump überhaupt nicht nachvollziehbar, weshalb man sich andernorts in seinen Augen so einschüchtern lässt.

Vielleicht vermag es diese Pandemie den Nationen mit dem hohen Unsicherheitsvermeidungsbedürfnis deutlicher zu machen, wo dieses Bedürfnis letztlich hinführt und gibt ihnen die Kraft den Mut aufzubringen dieses Dilemma zu durchbrechen.

In diesem Zusammenhang gibt es noch einen wichtigen Aspekt!

Wir sollten nicht unterschätzen die GESAMTE Menschheit „leidet“ am Moonwalking-Bear-Effekt! Wir sehen die Dinge worauf wir uns fokussieren, der Rest bleibt im Verborgenen! Kurzer Test: https://www.youtube.com/watch?v=Ahg6qcgoay4 Das ist eine Gefahrenquelle, die man locker in den Griff bekommen kann, wenn man sich darüber austauscht, wer was aufgrund seiner individuellen Fokussierung beim selben Erlebnis sieht. Dann hat man eine reelle Chance das Gesamtbild erfassen zu können! WENN … ja wenn das Unsicherheitsvermeidungsbedürfnis nicht dazwischen funkt … und den Austausch verhindert, bevor er überhaupt beginnen kann!

Warum mache ich mir überhaupt so viel Mühe?

Seit dem Lockdown im März beschäftigte ich mich mit der Pandemie und habe dazu mehrere kürzere wie aber auch ausführliche Artikel geschrieben, die man auf https://www.weitsicht.rocks/weitsicht-rocks/ unter C wie COVID19 findet.

Ja, warum mache ich das? Weil es mir am Herzen liegt, dass wir jeden retten, wenn wir ihn grundsätzlich retten können! Dazu muss man genau verstehen um was es geht und da wäre es schon gut, wenn wir das richtige Virus suchten. Letztlich müssen wir natürlich alle sterben, aber wenn jemand noch Jahre vor sich haben könnte, dann wäre es schön, wenn wir das möglich machten.

Ich habe schon sehr früh geliebte Menschen verloren und einige von ihnen hätten länger leben können, wenn man verstanden hätte, was wirklich los war. Bei meinem Vater war es so. Ich weiß sehr genau wie sich dieser Schmerz anfühlt und die bohrenden Fragen die einen kaum los lassen, ob man selbst irgendetwas hätte anders machen können …

Das ist ein mein Pa : ), viel gelernt habe ich von ihm!

Und was mir zusätzlich am Herzen liegt, ist eben etwas was er mir beigebracht hat. Stillstand ist in diesem Sonnensystem, auf diesem Planeten, in unserem Leben nicht vorgesehen. Stillstand ist maximal künstlich in einer kleineren Einheit zu erreichen und muss sehr gut durchdacht sein, da die Umgebung um den künstlichen erzeugten Stillstand herum nicht stehen bleibt.

Er arbeitete bei der damaligen Thyssen Stahl AG im Bereich der Instandhaltung. Er war verantwortlich für Reparaturen und Wartungsarbeiten an den Großanlagen. Als kleiner Döppel war ich schon mit auffem Werk und war voller Faszination. An Feiertagen hatte mein Vater nie frei, weil an diesen Tagen definitiv immer Wartungsarbeiten vorgenommen wurden. Ich habe es noch ganz genau im Ohr wie wichtig es ihm war, dass die Störung durch den Stillstand so gering wie nur irgend möglich gehalten werden musste.

Strenge Zeitpläne, alles genau getaktet, jeder Handgriff saß, alle die in irgendeiner Form vom Stillstand betroffen waren, wussten über alles Wissenswerte Bescheid. Strukturiert, transparent, zügig! Und zwar egal, ob es um eine lang geplante Wartung ging oder eine Reparatur, die ohne Vorankündigung dazwischen kam. Stahlherstellung das war sein Ding, er kannte alle Anlagen, alle Zusammenhänge. Egal wie stressig es zuging gerade auch bei den unerwarteten Ereignissen, wo jede Minute noch mehr zählte, ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen. Erst nachdenken, dann handeln.

Mir hat beim Lockdownmanagement sei es in Italien oder Deutschland der Spirit eines Technikers, der für die Wartung und Reparatur von Großanlagen zuständig ist, gefehlt.

Vieles empfand ich schlecht durchdacht und als in Deutschland Prostituierte nach der ersten Welle eher wieder arbeiten durften als die Kunstbranche hatte ich meine Not das Management noch ernst nehmen zu können …

Herbert Grönemeyer singt ja in seiner Bochum Hymne: „Du hast’n Pulsschlag aus Stahl, man hört ihn laut in der Nacht!“

Und dieser Pulsschlag wird einem auf den großen Industrieanlagen ganz intensiv bewusst. Die Leidenschaft für Stahl habe ich geerbt. So machte ich damals meine Ausbildung bei der damaligen Thyssen Stahl AG und arbeitete dort noch eine Weile im Bereich der Produktionsverfolgung bis es mich weiterzog. Zu hören wie es heute um den Konzern steht, tut weh.

Manchmal bin ich des Nachts aufs Werk gefahren einfach nur, um die Stimmung auf mich wirken zu lassen. Der Pulsschlag dieses Werks, das einer Stadt in der Stadt glich, war in diesen Momenten mit allen Sinnen spürbar. Besonders faszinierte es mich, dass das von außen betrachtete Treiben wie ein chaotisches Gewimmel wirken konnte und letztlich aber doch ein ineinandergreifendes Zusammenspiel war. Alles lief Hand in Hand ohne dass es Absprachen brauchte. An jeder Anlage leistete die jeweilige Mannschaft ihren Beitrag für den Gesamtprozess ohne diesen Gesamtprozess in dem Moment sehen zu können. Die Mannschaften vom Kaltwalzwerk, von der Drahtstraße, von der Verzinkung oder welchem Bereich auch immer mussten weder untereinander noch mit der Mannschaft vom Hochofen im Austausch stehen. Jeder machte sein Ding und alle zusammen machten sie Stahl!

Was für so ein Werk gilt, gilt für eine Stadt, ein Land, die ganze Welt. Ich muss nicht bei der Bäckerei anrufen, ob es morgen Brötchen geben wird. Ich muss nicht bei den Verkehrsbetrieben anrufen, ob sie morgen ihre Busse im Einsatz haben werden. Es läuft alles Hand in Hand ohne Absprache und ohne dass wir den Gesamtprozess sehen. Die Zusammenhänge werden oft erst deutlich, wenn eine Störung oder ein künstlich herbei geführter Stillstand (nicht nur ein Lockdown, z. B. auch Streik, etc.) uns aus dem Trott bringt.

Als die Gesamtlage bezgl. der Pandemie konfus war, empfand ich die Maßnahme des Lockdowns nachvollziehbar und gut, aber viel zu lang. Das Rumdoktern im ersten Lockdown, konnte ich trotzdem noch halbwegs akzeptieren, weil es ja für alle das erste Mal war so etwas zu organisieren. Aber im zweiten Lockdown sehe ich kaum eine Lernkurve, dass lässt mir die Haare zu Berge stehen.

Für mich fühlt es sich so an, dass man ohne Kenntnis des Gesamtprozesses künstliche Stillstände gesetzt hat, die den Pulsschlag der Gesellschaft soweit runter drücken, dass es immer schwieriger wird das Gesamtsystem, inkl. der Gesundheitsversorgung, stabil zu halten. Zur Bewältigung von Krisen benötigt man vor allem Geld und das muss erwirtschaftet werden.

Für ehrenamtliche Mitarbeiter fallen zwar keine Lohnkosten an, aber ehrenamtlich kann auch nur helfen dessen täglich Brot für Familie und sich selbst gesichert ist. Und die 12 Millionen die ein Notkrankenhaus kostet, muss man auch erstmal haben: https://www.br.de/mediathek/video/dokthema-politische-doku-corona-und-co-wie-gut-ist-unser-katastrophenschutz-av:5f7dcb29f24ae20014633954

Im finanzstärkeren Deutschland sieht es noch etwas entspannter aus als im eh schon angeschlagenen Italien …

Ich kann das kaum mit ansehen, deshalb habe ich mir nun noch die Mühe für diese ausführliche Ausarbeitung gemacht mit der ich meine Veröffentlichungen rund um COVID19 allerdings beenden werde. Wenn Italien noch einmal italienweit über den 3. Dezember hinaus in so einen strengen Lockdown geht wie im Frühjahr dieses Jahres (in den roten Zonen ist es ja eh schon fast wieder so), ist es sinnhafter wenn ich die nächste Zeit zum Einkochen, etc. nutze.

Was denkt Ihr über folgende Vorschläge?

Sofortmaßnahme zur Identifizierung Viren“cocktail“:

- Feststellung Viren-/Bakterien“cocktail“ per Blut- und Urinproben sowohl bei ca. 1000 derzeit leicht als auch schwer Erkrankten

- Feststellung ERBGUT Viren-/Bakterien“cocktail“ per PCR-Test bei Patienten von Michel Schmitt, die schon im letzten Jahr eine „merkwürdige Grippe“ hatten und diese überlebten

- Auswertungen vergleichen um eine Muster zu erkennen und damit alle verfügbaren Obduktionsdaten abgleichen

- im noch finanzstarken Deutschland sofortige Zusage des Bundes zur Kostenübernahme aller Obduktion und dann jeden Verstorbenen ganz genau untersuchen, um das ermittelte Muster zur genauen Identifikation der zu suchenden Viren und ggf. Bakterien vornehmen zu können, damit wir uns ganz sicher sein können, wonach wir überhaupt suchen sollten

- Ergebnisse weltweit allen Nationen zur Verfügung stellen

- und GANZ WICHTIG bevor nun Millionen von Impfdosen gekauft werden, unbedingt überprüfen an welchem Virus man sich bei der Impfstoffentwicklung orientiert hat

Anschließend:

- Festlegung welches Virus, bzw. welcher „Cocktail“ wird gesucht

- Festlegung wie hoch die Virenlast, bzw. der „Cocktail“ sein muss, dass jemand als erkrankt oder ansteckend eingestuft werden muss

- Strategie entsprechend der Erkenntnis anpassen, also wenn z. B. tatsächlich das träge Grippevirus sich durch das schnelle COVID19 verschlimmert, Schutz der Risikogruppen an dem trägen und nicht an dem schnellen Virus ausrichten

- Testungen von PCR auf Urinprobe umstellen, angepasst an das tatsächlich zu suchende Virus, bzw. deren Kombination

- Gesundheitsämter sollen nur noch die Daten von erkrankten und ansteckenden Personen zur Nachverfolgung erhalten, um weitere Überlastungen zu vermeiden

Sofortmaßnahmen zur Erhaltung der individuellen Gesundheit:

- Informationsveranstaltungen zur Immunstärkung (Ernährung, Bewegung, etc.) an Schulen und in allen Einrichtungen in denen sich Risikogruppen befinden

- Programme zur Resilienzstärkung als Online-Format

- Landesweite Freiwilligenportale zur Unterstützung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ans Netz bringen, um Freiwillige zu koordinieren, die dem Fachpersonal den Rücken frei halten in dem sie Tätigkeiten abnehmen für die man keine fachliche Ausbildung benötigt, damit sich das Fachpersonal rein um den medizinischen Aspekt kümmern kann mit zeitlich möglichst großzügigen Verschnaufpausen

- alle Medientreibenden, Politiker und Wissenschaftler unterschreiben eine freiwillige Erklärungen, dass sie die Zahlen der Pandemie für die Bevölkerung so aufbereitet präsentieren, dass alle Menschen - ohne sich in Thematik vertiefen zu müssen - eine Anzeige haben mit der sie auf einen Blick ihre persönliche Gefahrenlage REALSTISCH einschätzen können, etwa in dieser Art: https://npgeo-corona-npgeo-de.hub.arcgis.com/app/3a132983ad3c4ab8a28704e9addefaba. (Am hilfreichsten würde ich so eine Anzeige finden, wenn ich sehen könnte wie viele Intensivbetten (INKLUSIVE! Personal) gibt es in meiner Region. Wie viele Menschen leben in meiner Region und wie viele sind davon aktuell erkrankt. Dabei die Zahlen ins Verhältnis setzen. Ist die Kurve der Erkrankten ansteigend oder abflachend, würde ich wissen wollen und wie viele Menschen sterben AN! dem Virus. Auf keinen Fall würde ich für einen Überblick der akuten Situation die Gesamtdaten über den ganzen Zeitraum sehen wollen, die könnten in gesonderten Statistiken zur Verfügung gestellt werden.)

Zusätzliche Maßnahmen:

- Abwasser- wie Trinkwasserstichproben in Gebieten mit hohem Infektionsgeschehen nehmen und auf COVID19 sowie sonstige Viren untersuchen

- Überprüfung welche Pharmakonzerne sich im Umkreis mit hohem Infektionsgeschehen befinden, Wasseranalyse der dortigen Ableitungen vornehmen

- EU-, bzw. Welt-Wettbewerb zur Ideenfindung zur Abschaffung der Trinkwassertoiletten ausrufen, jeder der Lust hat soll mitmachen können

- Landesweite Pandemieplattform zwecks Zusammenführung aller Konzepte aller Beteiligten sortiert nach Kategorien wie z. B. THW, Telefonseelsorge, Lebensmittelhandel, Theater, Kino, Gastronomie, Gesundheitsämter, Pflegeeinrichtungen, etc. mit der zusätzlichen Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen und zu beraten, wer hat welches Problem wie gelöst, so dass am Ende jedes Land ein tatsächlich in der Realität umsetzbares Pandemie-Handbuch hat, womit sich alle Staaten (EU-weit oder sogar weltweit) untereinander zur Handhabung von Pandemien austauschen können

- Runde Tische etablieren an denen sich Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zu allen Themen (ohne Vorbehalte) konstruktiv in Begleitung von Mediatoren austauschen können, um zu allen wichtigen Themen ein möglichst genaues Abbild der Gesamtrealität zu erhalten – Verhandlungen wie Ergebnisse öffentlich zugänglich machen um einen weitergehenden öffentlichen Diskurs zu ermöglichen

- auch physikalische Ansätze zur Virenbekämpfung weiter verfolgen

Das hier aufgeführte hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es ist einfach das, was mir nach Ausarbeitung meines Artikels eingefallen ist. Auf jeden Fall wäre ich sehr froh, wenn die Lockdownbestimmungen aufgehoben würden und alle mit größtmöglicher Vorsicht und Umsicht sich wieder ins wirtschaftliche wie gesellschaftliche Leben einbringen würden mit all den cool ausgearbeiteten Hygienekonzepten. Wir sind nun alle Pandemieerprobt! Stillstand ist künstlich und muss verdammt gut strukturiert und durchgetaktet sein, sonst läuft man Gefahr, dass alles zusammenbricht, vor allem wenn man den Gesamtprozess nicht überblickt. Zwei Dinge halten Gesellschaften zusammen Gefühle und Geld. Das wichtigste Gefühl ist dabei das Vertrauen ohne Vertrauen würde nicht mal das Tauschsystem Geld funktionieren. Damit wir alles aufrecht erhalten können, inkl. Gesundheitsversorgung muss Geld im Umlauf bleiben und je höher die Umlaufgeschwindigkeit von Geld ist, desto besser halten wir die Gesellschaft zusammen. Also lieber runter vom Sofa, rein ins Leben mit Vorsicht und Umsicht!

Der Blick von der intergalaktischen Parkbank ; )

Wenn ich mit einer Tasse Tee, ein paar Keksen mit baumelnden Beinen auf meiner intergalaktischen ;) Parkbank sitze, dann frage ich mich manchmal, was wohl der kleinste gemeinsame Nenner der gesamten Menschheit sein könnte. Also auf was könnten wir uns einigen? Bei Thyssen war es, dass wir Stahl herstellten, das war der dortige kleinste gemeinsame Nenner.

Im Moment sehen wir uns ja Nationen- und Staatenübergreifend noch als Konkurrenten. Was allerdings von der intergalaktischen Parkbank aus gesehen wenig Sinn ergibt. Es wird der Tag kommen an dem auch unsere Art ausstirbt. Es wird der Tag kommen an dem auch unser Planet wie z. B. der Mars ausgekühlt sein wird. Und dann fängt vielleicht auf der Venus alles wieder mit ein paar Bakterien an bis nochmal eine Menschheit entsteht.

Könnte unser kleinster gemeinsamer Nenner vielleicht sein, dass wir im laufenden Flugbetrieb „Modellierungen“ an unserem Flugobjekt (also unserer Erde) nur soweit vornehmen, dass die Erde die Flugbahn halten kann?

Das würde tausende und abertausende kleine Projekt hervorbringen, die sich ohne Absprache aber dennoch Hand in Hand in den Gesamtprozess einbringen.

Rahmenbedingungen, die dem kleinsten gemeinsamen Nenner zuarbeiten, könnten interessanter für uns werden. Vielleicht würden wir dann den Weg der Erniedrigungs- bzw. Erhöhungskultur verlassen und uns auf den spannenden Weg der Bestärkungskultur begeben …

Dann müssten einzelne Personen oder ganze Nationen sich nicht mehr dem Gefühl der Schmach ausgesetzt sehen. Erinnert Ihr Euch noch an den Satz: Diese betrachten eine von China dominierte Weltordnung als einen essentiellen Bestandteil der "großen Wiederauferstehung des chinesischen Volkes." Das ist Ausdruck erlebter Erniedrigung!

Was könnte diese gesamte Menschheit für ein geiles Team sein, wenn wir uns gegenseitig bestärkten in den Dingen, die wir super drauf haben? Oder? …

Statt Wettbewerbe gegeneinander würde auf einmal der Wettbewerb mit sich selbst der spannendste. Wie kann man die beste Version von sich selbst werden? Bin ich heute schon ein besserer Pa als ich es gestern noch war? Habe ich dem Cello heute mehr Töne entlockt als gestern? Habe ich heute die 5 km schneller geschafft als gestern? Schmeckt die eigene Brotkreation heute noch besser als die gestrige? Ist die heutige Stahllegierung besser als die gestrige? Da haben wir ihn nochmal den Stahl! ; )

Ich hätte übrigens ein kleines Projekt, damit unser Flugobjekt seine Flugbahn halten kann! : ) Dafür brauche ich aber Tausende und Abertausende die mitmachen.

Ich möchte ein Friedensexperiment durchführen. Aller guten Dinge sind 3! Im dritten Anlauf möchte ich es nun am 21.12.2020 ausprobieren. Im Kleinen hatte es schon mal funktioniert, dass eine Gruppe von Menschen durch ein organisiertes Friedenfühlen, positive Veränderungen in ihrer Umgebung erreichte. Ich will sehen, ob das weltweit geht. Jaaaaa, ich weiß klingt nach verrückt und nach kann nicht funktionieren. Hat man von dem Typen, der das Telefon erfunden hat auch gedacht! ; )

Wir wissen so vieles gar nicht! Oder wusstest Du, dass Hummeln aufgrund elektronischer Aufladung wissen, welche Blüten sich anzufliegen lohnen, weil sie noch Nektar enthalten: https://www.fr.de/wissen/hummeln-spueren-elektrische-ladung-11267098.html

Oder wusstest Du, dass Delphine eine menschliche Schwangerschaft erkennen, bevor der Mensch es selber merkt. Delphine lieben es die Herzfrequenz eines Ungeborenen zu hören und sie lieben es nicht nur, sie können es auch!

(Bildquelle: LinkedIn)

Nee? Siehste! Was wissen wir schon! ; )

Was soll groß passieren, wenn Tausende und Abertausende am 21.12.2020 es mal ausprobieren wie es ist, wenn wir gemeinsam nach einem bestimmten Zeitschema Friedenfühlen?

Schlimmstenfalls werden sich ein paar Hummeln und Delphine über uns schlapp lachen. ; ) Ich finde, dass kann man in Kauf nehmen. Oder?

Bleibt gesund und bleibt oder werdet mutig! ; )

Glück auf!

Bettina

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