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 📣 In unserer Rubrik Fridays for Feature stellen wir Dir drei Formate und Projekte aus dem Klima-Kosmos vor, die kreativ, neu, hilfreich, innovativ oder auf sonst eine Art und Weise besonders spannend sind.

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Fridays for Feature: Drei Klima-Projekte, die Deinen Freitag bereichern

Dieses Mal featuren wir drei journalistische Vorzeige-Projekte aus dem Bereich der Klimakommunikation. Eins beweist, dass Telegram-Gruppen nicht nur fĂŒr Verschwörungstheorien, sondern auch fĂŒr tagesaktuelle Klima-Updates wunderbar funktionieren. Eins liefert die vielleicht besten deutschsprachigen Klimarecherchen. Und eins appelliert regelmĂ€ĂŸig an große Medien, die Klimakrise endlich ernst zu nehmen.

Diese drei Initiativen und Projekte können wir Dir wÀrmstens empfehlen:

1) RE: Klimakrise

Carla Reemtsma und Nick Heubeck schreiben gemeinsam RE: Klimakrise.

Komm in die Gruppe! Und zwar in den Telegram-Kanal der beiden Klimaaktivist°innen Carla Reemtsma und Nick Heubeck. Bei RE: Klimakrise erwarten Dich tÀglich die drei wichtigsten Klima-News.

Reemtsma und Heubeck scouten die relevantesten BeitrĂ€ge von SPIEGEL, Tagesschau,  BBC und Co. und fassen sie in zwei bis drei SĂ€tzen zusammen. Jeden Samstag bekommst Du außerdem die News-Highlights der Woche.

Fazit: Sehr empfehlenswert, wenn du in puncto Klimapolitik nichts verpassen willst. Hier kannst Du dem kostenlosen Telegram-Kanal beitreten. 

2) CORRECTIV

„Recherchen fĂŒr die Gesellschaft“ haben sich die Investigativ-Reporter°innen von CORRECTIV ganz oben auf die Fahne geschrieben. Im Klimabereich veröffentlichen die Journalist°innen neben einem Newsletter (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) regelmĂ€ĂŸig Faktenchecks (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) – alles spendenfinanziert.

Ein besondere Empfehlung möchten wir euch fĂŒr die CORRECTIV-Recherche zu Wasserknappheit in Deutschland aussprechen, die erst vor einigen Tagen erschienen ist. Kleine Kostproben der Ergebnisse: Erstens, um Wasser wird mittlerweile immer hĂ€ufiger von Behörden, Landwirtschaft und Industrie vor Gericht gestritten. In Bayern alleine haben sich die Verfahren im Zeitraum der letzten zehn Jahren verdoppelt.

Die Journalistinnen von CORRECTIV im GesprÀch mit Daniele Caccamo, dem Betriebsleiter beim regionalen Wasserverband Hessisches Ried (WHR). 

Zweitens, den mit Abstand grĂ¶ĂŸten Wasserverbrauch verursacht der Energiesektor – und zwar fĂŒr Braunkohle-Tagebaue. Ganz vorne mit dabei ist der Konzern RWE, der fĂŒr sein klimaschĂ€dliches, fossiles GeschĂ€ftsmodell auch noch jĂ€hrlich 500 Milliarden Liter Wasser benötigen – so viel, wie 10 Millionen deutsche BĂŒrger°innen zusammen. 

Ausgetrocknet: Deutschland kĂ€mpft um Wasser heißt die neueste Investigativ-Recherche, in die Du unbedingt reinlesen solltest!

3) KLIMA° vor acht

Wann kann man Klimathemen am besten in der deutschen Leitkultur verankern? Klar, vor der Tagesschau um 20 Uhr. Mit selbstgedrehten Pilotfolgen und Petitionen hat sich der Verein KLIMA° vor acht bei ARD und ZDF fĂŒr wissenschaftsnahe Berichterstattung stark gemacht und Primetime fĂŒrs Klima gefordert. Mit dem Ziel, essentielle Fakten zur Klimakrise an eine breite Bevölkerungsschicht heranzutragen.

Bisher kamen vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk allerdings nur Absagen. Statt vor so viel Kurzsichtigkeit zu kapitulieren, hat der eingetragene Verein kurzerhand ein Buch zur Klimamedienkrise herausgebracht. 

„Medien in der Klima-Krise" heißt das Buch von KLIMA° vor Acht mit 28 BeitrĂ€gen namhafter Autor°innen, darunter Annika Joeres. 📾: Screenshot klimavoracht.de (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre)

Wer sich selbst ein Bild davon machen will, wie der Klimawandel von veralteten medialen Denkmustern befeuert wird und welche Strukturen und Leitplanken dagegen wirken können, sollte auf jeden Fall mal Medien in der Klima-Krise aufschlagen.

Wir hoffen, dass wir Dir ein bisschen Inspiration und Lesestoff mitgeben konnten. Am 02.07. bekommst Du die nÀchste Treibhauspost-Ausgabe.

Schönes Wochenende! 

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