Zum Hauptinhalt springen

Ein feministischer Blick nach Afghanistan - mit Elke Ferner und Gilda Sahebi (werbefrei)

Die Berichte über und aus Afghanistan werden seltener, die große Aufregung nach der Machtübernahme der Taliban, die durch die Nachrichten und die sozialen Medien ging, ist abgeebbt - aber war's das jetzt? Und was bedeutet das für Frauen und queere Menschen in dem Land?

Dieses Mal spricht Laura Vorsatz mit Elke Ferner und Gilda Sahebi  über die Lage in Afghanistan – natürlich wie immer durch die  feministische Brille. Denn vor allem jetzt, wo es ruhiger um die  Berichte aus Afghanistan wird, sorgen wir uns umso mehr, was den Frauen  und Queers nach der Machtübernahme durch die Taliban blüht. Gleichzeitig  sprechen wir über das, was die letzten 20 Jahre im Land – Gutes sowie  Schlechtes – passiert ist und wie hier im Westen der Blick angepasst  werden kann, um nicht überheblich „nach da drüben“ zu schauen.

Gilda Sahebi ist Journalistin und Autorin. Sie  schreibt viel zum Nahen Osten bzw. zum Iran, aus dem sie auch stammt –  deswegen zeigt sie im Gespräch auch immer wieder Parallelen zwischen  Afghanistan und dem Iran auf. Elke Ferner ist mit einer kleinen Unterbrechung von  1990 bis 2017 Bundestagsabgeordnete gewesen, glühende Feministin und  auch jetzt noch - in ihrem Ruhestand - Vorsitzende von UN Women  Deutschland, die unter dem #HelftAfghanistansFrauen einen offenen Brief  zum Thema „Frauenrechtlerinnen in Afghanistan brauchen dringend Schutz!“  an die Bundesregierung verfasst und eine Spendenaktion für Frauen in  Afghanistan initiiert haben.

Links und Hintergründe

Unterstützt den Lila Podcast:

Vielen Dank!

Nur Mitglieder, die Zugang zu diesem Post haben, können Kommentare lesen und schreiben.