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Denkst Du vom Istzustand oder vom Ziel aus?

Hallo an Alle!

Gedanken sind Energie oder erzeugen Energie bzw. Schwingungen, je nachdem welcher Art der Auslegung man folgen will. Wenn es nicht so wäre, hätte Hans-Peter Salzmann nicht schreiben können. 

Herr Salzmann gehört zu den so genannten Locked-In Patienten, was bedeutet er ist gänzlichst bewegungsunfähig. Zum damaligen Zeitpunkt konnte er noch seine Augenlider bewegen und das war’s und es ist für jeden Locked-In Patient nur eine Frage der Zeit wann diese Fähigkeit auch noch verschwindet.

Mit einem einfachen EEG (Hirnstromüberprüfungsgerät) kann man an einem Computer aus Gedanken Worte machen. Die Gedanken setzen quasi Energie frei, die die Elektroden (sind Teil des EEG’s) als Schwankungen wahrnehmen können. Also Schwankung „ja“ führt dann zum Ausschlag und Schwankung „nein“ nicht. Der Patient ist durch die Elektroden mit dem Computer verbunden und dieser nimmt die Signale auf. Das Ganze ist keine Geschichte aus der Zukunft. Das Ganze hat schon 1999 stattgefunden. Heute ist diese Technik schon extrem verfeinert! Und fast schon bedenklich was Elon Musk dort gerade testet: https://www.linkedin.com/pulse/quo-vadis-menschheit-bettina-knierim/

Seinen Anfang nahm es, weil einem Professor die Problematik der Locked-In Patienten keine Ruhe ließ. Der Professor heißt Niels Birbaumer. Er hatte zusätzlich zu der Erkenntnis das Gedanken Energien freisetzen ein Computerprogramm entwickelt, welches die Verständigung für einen Locked-In Patienten erleichtert. Auf dem Bildschirm sieht man Tore mit Buchstabenkombinationen. Kraft seiner Gedanken hat Herr Salzmann dann den Cursor auf das gewünschte Buchstabenkombinationstor „geschossen“. Dadurch gehen neue Tore auf die jeweils nur einen Buchstaben enthalten und nun schießt Herr Salzmann die Tore so an wie er es braucht, um z. B. das Wort „Gedankenspaziergang“ zu schreiben. Der Weg auf diese Weise zu kommunizieren ist sehr zeitaufwendig, aber für einen Menschen dessen sämtliche Muskeln versagt haben eine geniale Möglichkeit sich seinen Mitmenschen mitzuteilen und der Beweis, dass Gedanken etwas vollbringen können.

Vielen fällt es sehr schwer zu glauben, dass wir mit unseren Gedanken etwas bewirken könnten, sowohl zum Positiven wie zum Negativen, aber u. a. haben Herr Salzmann und Herr Birbaumer dafür gesorgt, dass man es nicht ganz wegdiskutieren kann, dass da was ist.

Es ist nicht unerheblich was wir denken, das kann man an einem kleinen Beispiel sofort erkennen! Rahmenbedingungen setzen uns Grenzen  https://www.linkedin.com/pulse/how-dare-you-greta-es-fehlt-der-rahmen-erm%C3%B6glicht-bettina-knierim/, aber trotzdem sind Gedanken machtvoll! Sie lösen Gefühle in uns aus! Und Gefühle haben Einfluss auf unsere Handlungen.

Dazu das kleine Beispiel: Oft tendieren wir dazu vom derzeitigen Istzustand unseres Lebens aus zu denken. Also leben wir z. B. alleine und das war nie unser Wunsch, denken wir „ich bin alleine“, haben wir derzeit ein dickes Minus auf dem Konto, denken wir „ich habe Schulden, ich bin arm“. Diese Gedanken erzeugen Traurigkeit und führen nicht selten zu Handlungen, die die Traurigkeit verstärken.

Wenn man sich dabei "erwischt" so zu denken, kann man überlegen, was man stattdessen denken möchte, also nicht von Istzustand, sondern vom zu erreichenden Ziel aus. Zum Beispiel: es gibt Menschen, die sich gerne mit mir austauschen, die gerne mit mir plaudern. Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich dann traurig fühlt ist gering, eher fühlt man sich fröhlich. Mit diesem Gemütszustand kommt man, dann eher auf die Idee einfach jemanden anzurufen, einen Brief zu schreiben, eine Veranstaltung zu besuchen.

Heute sind es übrigens noch 82 Tage bis zum Weltfrieden! ; )

Herzliche Grüße

Bettina

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