Im Gießkannenmuseum in Gießen
Liebe Gartenfreundinnen und -freunde,
ich behaupte mal, wer sich auf die Geschichten von Schwiegermutter-, Design-, Kinder-, Kunst- und Spionagekannen einlässt, wird sogar die eigene Gießkanne mit anderen Augen sehen.
Rotes Plastik aus Vietnam

Thanh's Kanne aus Vietnam
Mitten im Gießkannenmuseum steht zum Beispiel eine Gießkanne aus Plastik; groß, gedrungen, ovale Form, verblichenes Rot, abnehmbare Brause, ein Holzgriff in der Einfüllöffnung liegend. Zwei Reisende aus Deutschland haben sie einem jungen Vietnamesen namens Thanh für 100.000 Dong, also etwa 3,70 Euro, direkt in seinem Garten in einem vietnamesischen Bergdorf abgekauft. Es fällt nicht schwer, sich Thanh‘s erstauntes Gesicht vorzustellen, als ihm ein Übersetzer erklärte, diese beiden Deutschen wollten seine Alltags-Kanne kaufen, um sie in ein Museum zu bringen.
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