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informatorium familia historica

Newsletter des Blogs Familienleben einst & heute 

In dieser Ausgabe: mehr Gastmitgliedschaften zu vergeben - Ankündung von Podcast-Folge 3 ½ - neuer Blogbeitrag "Die Mütter und die Aufopferung" - Rückblick auf die Auseinandersetzung mit der "Elternschule" und mehr.

Neuigkeiten:

Newsletter in neuem Format

In dem neu gestalteten Newsletter findest Du alle relevanten Informationen an einem Fleck. Statt wie bisher einzelne Newsletter zu verschiedenen Themen, bekommst Du ab sofort alles gebündelt - Neuigkeiten, Termine, Podcasts u.s.w. Neu dazu gibt es noch den Tweet der Woche und das Zitat der Woche. 

Der Newsletter hat jetzt auch einen eigenen Namen: informatorium familia historica. Das ist Latein für familiengeschichtliche Informationen. Das Wort informatorium wurde aber speziell im 17. Jahrhundert für alle möglichen Arten von Berichten und Informationssammlungen genutzt - also für Newsletter! :-)

Gastmitgliedschaften

Egal, ob Du mich über Steady oder Patreon unterstützt, Du bekommst die gleichen Vorteile. Aber Steady bietet - neben Jahresmitgliedschaften - ein Feature an, das Patreon nicht hat: Gastmitgliedschaften. Ich habe die Anzahl der Gastmitgliedschaften jetzt erhöht! Jedes Mitglied kann nun mindestens einen weiteren Gast einladen. In der höchsten Förderstufe sind es sogar 10!

Gäste bekommen dieselben Vorteile wie zahlende Mitglieder - davon ausgenommen sind nur signierte Bücher.  Wenn Du also bereits Mitglied bist, kannst Du noch mindestens eine weitere Person dazu einladen, genau wie Du exklusive Beiträge zu lesen, Sonderfolgen des Podcasts zu hören und viel mehr. Wie das geht, erfährst Du hier.

Wenn Du noch kein Mitglied bist, kannst Du Dir auf diese Weise auch die Kosten für die Mitgliedschaft mit anderen teilen! Legt zusammen und gönnt Euch - und mir - eine der höheren Förderstufen. Danke!

Termine:

Am Donnerstag, den 14. Juli 2022 erscheint Folge 3 ½ meines Podcasts. Es geht um Fun Facts rund um den Kinderwagen. Die ½-Folgen sind exklusiv für alle Mitglieder und Gäste auf Steady und Patreon. Lass sie Dir nicht entgehen! 

Hör Dir vorher doch nochmal Folge 3 an. Darin sprechen Janine Funke und ich mit der Leiterin der Trageschule NRW Bettina Attenberger über die Geschichte des Tragens. Die regulären Folgen sind öffentlich auf Steady, Patreon und Spotify.

Am 19. Juli 2022 gibt es wieder Elternschafts-Geschichte(n) - das Onlinetreffen für Mitglieder. Dieses Mal wollen wir über Ammen sprechen. Mitglieder und ihre Gäste bekommen in den nächsten Tagen noch eine Einladung mit dem Weblink.

Heute neu im Blog:

Die Mütter und die Aufopferung

Das Patriarchat macht die Mutter zum Idol, um der Frau klare Grenzen zu setzen, außerhalb derer sie sich nicht bewegen darf. In der Idealvorstellung geht die Frau ganz in der Mutterrolle auf. Wer sich dieser Rolle nicht hingeben will, ist zu verachten.

"Es gibt nur einen weiblichen Beruf - den Beruf der Gattin, Mutter und Hausfrau; nur eine Vorbereitung für denselben - die Familie; nur eine weibliche Tugend - die selbstlose und selbstverleugnende Hingebung; nur einen weiblichen Fehler - die Selbstsucht." Die häusliche Erziehung, Sigismund Stern, 1867

Aber auch moderne Erziehung schützt nicht vor dem Gefühl, sich aufopfern zu müssen, um eine gute Mutter zu sein. Besonders der Anspruch, ein Kind bindungsorientiert zu erziehen, kann dazu führen, dass Eltern ihre eigenen Bedürfnisse bis zur Erschöpfung den (vermeintlichen) Bedürfnissen des Kindes unterordnen.

So sehr ist die aufopfernde Mutterrolle in unseren Köpfen festgesetzt, dass wir manchmal gar nicht merken, wie wir ihr auf den Leim gehen. Es kann gar nicht oft genug betont werden, dass es in der Familie mit kleinen Kindern um das Abwägen der unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Familienmitglieder geht. Unseren Kindern ist nicht geholfen, wenn wir auf dem Zahnfleisch kriechen.

Alle Mitglieder auf Steady und Patreon erhalten neue Blogbeiträge vollständig per Mail einige Tage vor ihrer Veröffentlichung auf dem Blog. Werde auch Du Mitglied und unterstütze meine Arbeit.

Tweet der Woche

https://twitter.com/FamilienlebenEH/status/1542910180471586817

Zitat der Woche

"Beim Befehlen ist die allergößte Vorsicht geboten. Oft ist es besser, dem Kinde die Wahl zwischen zwei Dingen zu lassen, als eines direct zu befehlen. Weint und schreit das Kind, weil ihm Etwas nicht nach seinem Köpfchen geht, - es ist gewagt, ihm Schweigen zu gebieten, wenn man sich nicht vorher klar darüber ist, wie man dieses erzwingen kann. In einem solchen Falle ist es besser, zu sagen: „Höre, das Weinen kann ich hier nicht brauchen; entweder mußt du damit aufhören, oder hinüber in’s Kinderzimmer gehen; da kannst du weinen, so lange du willst.“" Das Buch der Eltern, Dr Karl Oppel, 1877

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