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Mehr Energie bitte!

... und das Mikrobiom in Schwung bringen

Wir nähern uns mit großen Schritten der Fastenzeit.

Für mich ist Fasten unheimlich schwer und anstrengend. 

Obschon ich seit einigen Jahren recht gut im Interwall-Fasten bin und nach 16-17 Uhr nichts mehr esse und mein Frühstück nicht vor 9 Uhr morgens einnehme, fällt mir so ein echter Verzicht auf Essen, wahnsinnig schwer.

Ich hatte sogar eine Zeitlang den Glaubenssatz, ich müsse essen, da ich sonst verhungern könnte…

Essen – was für ein Luxusproblem und doch so essentiell!

Als ich noch als Dozentin für Schulmedizin und Phytotherapie an der Heilpraktikerschule unterricht habe, gab es den Kurs “Ernährungslehre”.

Diesen Kurs zu unterrichten war eine harte Prüfung und die Dozenten haben sich wirklich davor gesträubt.

Warum?

Weil es unendliche Diskussionen darüber gab, welche Ernährungsform die ultimativ richtige ist.

Nein – ich habe wohl wissend nie diese Lektion unterrichtet.

Es gibt so viele verschiedene Lebenskonzepte und ebenso viele Gründe, weshalb sich ein Mensch so und der andere so ernährt.

Galactose

Zum Thema Ernährung habe ich neulich einen interessanten Bericht zu Galactose gesehen.

Vermutlich ein neuer, weiterer Nahrungsergänzungs-Hype?!

Interessant ist die Erkenntnis, dass Galactose langfristig vor chronischen Erkrankungen schützen soll. Es bindet unter anderem Ammoniak im Körper, was ein Stoffwechselendprodukt ist und mit dem Urin ausgeschieden wird.

Nun, Galactose ist ein natürlicher Einfachzucker und kommt in der Pflanzenwelt als Schleimstoff vor. In der Phytotherapie werden Schleimstoffe auch als Polysaccharide bezeichnet.

Es gibt verschiedene Arten von Schleimstoffen. Die Galactose ist ein natürliches Monosaccharid.

Diese Schleimstoffe sind wertvolle Präbiotika und somit Futter für unsere “guten” Bakterien im Darm.

Für unser Mikrobiom.

Es genügt sogar diese Schleimstoffe in Form eines Tees zu sich zu nehmen.

Du musst sie gar nicht essen.

Es kann allerdings sein, dass du evtl. Blähungen bekommst, wenn du recht viel schleimstoffhaltigen Tee zu dir nimmst.

Wie etwa:

Löwenzahnwurzel Eibischwurzel Süßholzwurzel

Wenn du also deinem Mikrobiom etwas Gutes tun möchtest, dann kannst du dir einen Tee aus folgenden Heilpflanzen mischen und 1 bis 2 Tassen täglich trinken. 

Eibischwurzel Kamillenblüten Fenchelfrüchte (gegen evtl. Blähungen)

Experimentiere ruhig mit der Mischung. 

Mit dieser Kombination kannst du nicht viel falsch machen.

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