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Ein Ort für Frauen: das women & arts Café

Was ist das women & arts Café?

Stell dir dein Lieblingscafé vor – wie sähe das aus? Wenn ich meines beschreiben sollte, dann ungefähr so:

Ein großes Schaufenster mit schwarzem Holzrahmen, innen viele Pflanzen. Draußen auf dem Pflaster stehen schmiedeeiserne Bistrotische und -stühle mit Schnörkeln an den Beinen. Leicht französisch angehaucht. Der Innenraum des Cafés steht voller bunter Sessel mit abgenutzten Stoffen und sehr niedriger Sitzhöhe; große Menschen versinken in den Polstern und sitzen da mit spitzen Knien (ich bin klein, für mich sind sie perfekt).

Ich stelle mir dieses mein Traumcafé tagsüber nur spärlich besucht vor – perfekt für einen ruhigen Tee und ein gutes Buch am Nachmittag. Aber abends wird es richtig voll. Wenn es draußen dunkel wird, ist im women & arts Café Festtagsbeleuchtung. Durch das erleuchtete Schaufenster sehen wir, dass im ganzen Raum Frauen in den Sesseln sitzen; Frauen, die sich angeregt unterhalten, Frauen, die etwas trinken. Im hinteren Teil des Raumes gibt es eine Art Bühne; ein leicht erhöhtes Podest nur, auf dem ein Stuhl steht, daneben ein Tischchen, darauf ein Glas Wasser.

Und dann betritt Hannah Arendt den Raum. Oder Simone de Beauvoir. Oder Judith Holofernes. Oder Elif Shafak. Oder Michelle Obama. Oder du. Oder ich.

Setzt sich auf den freien Stuhl auf dem Podest und beginnt zu lesen. Zu sprechen. Zu erzählen, zu erklären. Und dann mischt sich diese Frau unter die Anwesenden. Quetscht sich noch an einen sowieso schon überfüllten Tisch und beteiligt sich an der Diskussion. Das Rauschen der Gespräche wird immer lauter; die Hitze auf den Gesichtern immer röter; und das Gewicht auf deinem Herzen immer leichter…

D A S ist meine Vision für diesen Raum. Das women & arts Café soll ein Raum sein für persönlichen Austausch, für Wissenstransfer, für Verbindung unter Frauen. Ein Raum, in dem wir Verbündete finden, etwas lernen, uns auftanken, neue Motivation bekommen – um dann gestärkt in unseren Alltag hineinzugehen.

Doch wie soll das konkret aussehen? Denn – du hast absolut recht – ich habe gerade nicht das nötige Kleingeld, um in Berlin oder sonstwo tatsächlich ein Café dieser Art zu eröffnen.

Na dann lösen wir das, ich sag mal, kreativ.

Ein virtuelles Café für echte Frauen

Die Überschrift hat’s verraten: Das women & arts Café ist kein Ort, nicht im herkömmlichen Sinne. Es ist viel mehr als das. Es ist ein Raum, der sich auftut, wenn Frauen einander begegnen, wenn sie sich austauschen, ihr Wissen miteinander teilen. Ein Raum also, der im Miteinander entsteht.

Es ist ein virtuelles Café. Virtuell, aber mit echter Verbindung.

Wie läuft das konkret?

Das women & arts Café läuft über ein Mitgliedschaftsprogramm auf der Plattform Steady. Das bedeutet: Du schließt eine Mitgliedschaft deiner Wahl ab und erhältst Zugriff auf alle Inhalte, die im Rahmen des Café geteilt werden.

Es gibt dabei drei Pakete: Du kannst dem Café als Studentin, Philosophin oder Grande Dame beitreten. Ganz wichtig: Es bleibt allein dir überlassen, für welches Paket du dich entscheidest. Im Café macht es keinen Unterschied, ob du viel hast und geben kannst – oder ob du dein Geld eng beieinander halten musst. Alle Pakete bekommen Zugang zu denselben Inhalten.

Das bedeutet für dich: Sieh dir die Pakete an und entscheide, wieviel du geben möchtest. Jeder Euro, den du mehr investierst, gibt mir mehr Spielraum für meine Arbeit. Aber wie gesagt: Du bist auch als Studentin herzlich willkommen und sitzt mit den Philosophinnen und reichen Damen an einem Tisch. (Übrigens: Du musst nicht wirklich Studentin sein, um dieses Paket zu wählen.)

Das klingt interessant für dich? Sieh dir hier die verschiedenen Mitgliedschaften genauer an. (Si apre in una nuova finestra)

Eine Übersicht über die verschiedenen Mitgliedschaftspakete des Cafés. (Si apre in una nuova finestra)

Warum Mitgliedschaften? Warum steht das Café nicht allen offen?

In einem Café zahlt man normalerweise keinen Eintritt. Aber ein Café verkauft Getränke und Kuchen. Wenn es das nicht tut, geht es bald pleite und dann ist der schöne Ort passé.

Genauso ist es mit woman & arts: Ich kann meine Arbeit hier nur dann langfristig anbieten, wenn sie sich finanziell trägt. Dazu brauche ich deinen Beitrag: dass du einmal im Monat einen Cappuccino, einen Tee in meinem Café trinkst, einen Cookie, ein Stück Kuchen isst – oder, wenn du es herzhaft liebst, dir ein Glas Weißwein gönnst, eine feine Käseplatte und eine Portion eingelegte Oliven.

Eine Mitgliedschaft hat dazu einen weiteren guten Effekt: Wir alle wissen, dass das Internet für Frauen ein nicht gerade sicherer Ort ist. Eine Bezahlschranke hält Bots fern und Leute, die nur pöbeln wollen. Das Café soll ein geschützter Ort sein; ein Ort, an dem ich auch Persönliches mit euch teile und an dem ihr euch ebenso öffnen könnt.

Welche Inhalte erwarten mich bei einer Mitgliedschaft?

Ich habe für das Café eine große Vision: Ich möchte hier eine starke Community von Frauen entstehen lassen – von kreativen Frauen, die sich inspirieren lassen und etwas erreichen wollen. Die vielleicht selber an einem kreativen Projekt sitzen. Oder schon lange von einem träumen…

Ich weiß, wie schwer es ist, im Sturm des Alltags diese Dinge gebacken zu kriegen. Den verrückten, verwegenen Traum endlich anzugehen. Etwas zu riskieren, das auch grandios scheitern kann. Das Wagnis einzugehen, von anderen für verrückt erklärt zu werden (das ist mir schon ziemlich oft passiert). Das kann ein sehr einsamer Weg sein.

Doch vermutlich fühlst du auch diese andere Möglichkeit: nämlich die, dass es verdammt nochmal gut werden kann. Grandios. Dass du voll in deinem Projekt aufgehst. Dass dein Traum kein Luftschloss ist, sondern etwas Echtes, Handfestes. Etwas, das andere inspiriert. Das dir unendlich viel Freude bereitet. Und dich mit Stolz erfüllt.

D A S geht leichter, wenn wir dabei nicht allein sind. Stell dir vor, du hättest für deine kreativen Vorhaben eine starke Community an deiner Seite. Eine, die deine Träume teilt, die genau wie du auf dem Weg ist, die dich bestärkt, die aber auch echte Antworten parat hat, wenn du vor einem dicken Problem sitzt.

Und nun zu den Inhalten, die dich im Café erwarten:

Das erste, was ich im Café mit dir teilen möchte, sind Einsichten hinter die Kulissen meiner kreativen Arbeit.

Ich bin Literaturwissenschaftlerin und freie Publizistin. Das heißt: Mein Metier ist das Lesen und Schreiben. Aber nein: Die Inhalte hier werden keine Videos sein, wie ich lesend in einem Sessel sitze oder tippend an meinem Macbook. Was ich mit dir vorhabe, ist um einiges cooler: ein echtes Experiment.

Und zwar arbeite ich gerade an meinem ersten Buch. Das wird eine autofiktionale Erzählung werden, die sich um dieselben Themen dreht, die du aus diesem Newsletter kennst: Es geht um feministische Erkenntnis, ums Frausein, um Mutterschaft, um Krisen, um Lektüren, um Begegnungen mit inspirierenden Frauen.

Das Experiment, das ich mit dir starte, ist folgendes: Ich habe noch nicht angefangen zu schreiben. Ich befinde mich noch mitten in den Recherchen. Und ich öffne meine Werkstatt für dich, ohne den Endpunkt zu kennen. Ich weiß nicht, ob mir das Buch gelingen wird, ob ich es fertigstellen kann, ob ich einen Verlag dafür finde.

Ich möchte dich an dem gesamten Entstehungsprozesses des Buches teilhaben lassen – ohne zu wissen, was daraus wird.

Das ist eine ganz bewusste Entscheidung: Ich möchte dir hier nicht die perfekte Version einer glattgebügelten Karriere präsentieren. Sondern die echte Suche einer Frau, die sich auf den Weg gemacht hat. Die es wissen will. Die sich entschieden hat, sich kreativ zu betätigen. Und die irgendwie einen Weg finden wird.

Ich zeige dir, welche Gedanken ich mir beim Schreiben des Buches mache, über welchen Fragen und Schwierigkeiten ich gerade brüte. Ich zeige dir, wie ich die Recherche angehe, woher ich Inspiration beziehe, was mich durchhalten lässt.

Und ich spreche darüber, was ich dabei mit meinem Marketing mache, wie ich die Verlagssuche angehe und wie ich mein Netzwerk erweitere.

Ich tue das alles aus meiner Sicht als schreibende Frau. Aber die Erkenntnisse lassen sich auf jede Art von kreativer Arbeit übertragen.

Und das alles tue ich, um: dir Mut zu machen und dich zu inspirieren.

Wenn ich etwas gelernt habe in den fünf Jahren meiner Selbstständigkeit, dann das: dass jeder noch so lange Weg aus unzähligen kleinen Schritten besteht. Ein Buch ist ein großes Projekt; doch man bewältigt es, indem man die vielen kleinen Schritte geht, die es dafür braucht.

Da hinein möchte ich dich mitnehmen, in die Realität kreativer Arbeit, und dich inspirieren für das, was dir wichtig ist: für deine Träume, dein Projekt. Auf dass wir das, was wir erreichen wollen, gemeinsam angehen. Uns auf dem Weg austauschen und uns gegenseitig Mut machen.

Und das ist erst der Anfang: In Zukunft soll das women & arts Café noch viel mehr für dich bereithalten: Themenabende, Austauschtreffen, eingeladene Expertinnen, die ihre Expertise teilen…

Ich freue mich sehr, wenn du dabei bist – und wenn wir miteinander wachsen!

Es grüßt dich herzlich

Miriam

Argomento women & arts Café

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