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Der 04. März in der Geschichte

Was an diesem Tag geschah ...

1152 – Friedrich I. Barbarossa wird als zweiter Staufer in Frankfurt am Main zum römisch-deutschen König gewählt. Ja, damals hat man seinen König noch gewählt und hat nicht gesagt: »Der komische Junge, der aussieht, als hätte die Königin mit dem Stalljungen geschlafen, wird dann irgendwann mal Chef von dem ganzen Kram, denn angeblich ist er ja der Sohn vom König.«

1238 – Juri II., Großfürst von Wladimir-Susdal, so einem Vorläufer von Russland, stirbt in der Schlacht am Fluß Sit. Eine Weile vorher kamen die Mongolen nach Russland und sagten: »Das ist jetzt alles unseres.«

Die Russen so: »Wat? Nee.«

Die Mongolen: »Wenn ihr euch wehrt, hauen wir alles kurz und klein.«

Die Russen wehrten sich, die Mongolen hauten darauf alles kurz und klein.

Juri, dessen ganze Familie quasi schon tot war, versucht an diesem Tag einen letzten Angriff, aber seine Leute werden umzingelt.

Die Mongolen: »Echt jetzt?«

Juri: »Na, hätte ja sein können.«

Alle werden umgebracht.

Darauf folgen dann 200 Jahre Herrschaft der Mongolen.

1493 – Christoph Kolumbus kommt nach seiner ersten Entdeckungsfahrt in Lissabon an. »Leute, ihr glaubt nicht, was ich entdeckt habe!«

»Einen Seeweg nach Indien?«

»Nee.«

»War das nicht der Sinn deiner Fahrt?«

»Schon, aber ...«

»Wo warst du stattdessen?«

»Weiß ich nicht so genau.«

»Coole Geschichte, Bro.«

1845 – James K. Polk wird elfter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Von Anfang an sagt er: »Leute, länger als vier Jahre mache ich den Scheiß aber nicht.«

1849 – James K. Polk, elfter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, sagt: »So, ich hab doch gesagt, dass ich die Scheiße nicht länger als vier Jahre mitmache.« Er geht in Rente und stirbt drei Monate später.

1877 – Das Ballett »Schwanensee« von Pjotr Iljitsch Tschaikowski wird uraufgeführt. Das Bolschoi-Ballett, damals offenbar noch nicht auf der Höhe seines Könnens, ist nicht in der Lage die schwierigen Passagen zu tanzen.

»Wat machen wir denn jetzt?«

»Wir streichen einfach die Stellen, die zu schwierig sind, und nehmen Stücke von anderen Komponisten, die nicht ganz so schwer sind, und lassen die dann an den Stellen spielen. Fällt doch keinem Schwein auf.«

Man führt etwas auf, was im Grunde so etwas ist wie das Musical »König der Löwen«, in das man Teile von »Hair«, »Das Phantom der Oper« und »Starlight Express« gepackt hat.

Das Publikum: »Wat zum Teufel? Was für ein Dreck ist das denn?«

Das Bolschoi: »Ey, warum mögt ihr das denn nicht?«

1938 – Die US-Gesellschaft Standard Oil of California findet nach mehrmonatigen erfolglosen Probebohrungen in Saudi-Arabien im Bohrloch Damman Nummer 7 Erdöl.

Saudi-Arabien: »Ja, und jetzt?«

Die USA: »Jetzt werdet ihr reich und seid unsere neuen besten Freunde, auch wenn ihr in Zukunft sehr fragwürdige Dinge tut, Menschenrechte bei euch eigentlich keine Rolle spielen und ihr Terrorismus unterstützt.«

Saudi-Arabien: »Wir werden reich?«

Die USA: »Wir mögen es, wenn ihr euch auf das Wesentliche konzentriert.«

1954 – Erstflug des Abfangjägers Lockheed F-104, besser bekannt unter dem Namen »Starfighter«. Eigentlich faszinierend, dass das Ding fliegt, da die spätere Absturzserie in der Bundesrepublik Deutschland dem Ding dann den Namen »Sargfighter« einbringt.

1960 – Im Hafen von Havanna ereignen sich auf dem Frachter »Le Coubre«, der belgische Waffen an Kuba liefert, zwei Explosionen. Hinterher schauen alle die CIA an und sagen: »Leute, wart ihr das etwa?«, wohl wissend, dass es die CIA gewesen ist.

Die CIA: »Wat? Wir? Nee. Ach. Völlig abwegig. *WIR* würden *SOWAS* doch *NIE* tun. Wie läuft denn eigentlich die Revolution?«

1966 – John Lennon gibt ein Interview. Darin sagt er sinngemäß: »Bei dem ganzen Hype um uns könnte man annehmen, dass wir populärer als Jesus wären.«

Das Interview erscheint in England. Dort alle so: »Ja, jut. Stimmt schon irgendwie.«

Ein paar Monate später zitiert eine US-amerikanische Zeitschrift den Satz und im Süden der USA rasten die Kirchenfreaks aus. Radiostationen boykottieren Beatles-Lieder, Platten werden verbrannt, der Ku-Klux-Klan schüchtert Leute bei Konzerten der Beatles ein. Letztendlich entschuldigt sich Lennon für die Aussage, aber die Beatles haben die Schnauze voll. »Wenn bei den Konzerten nur noch so eine Kontroverse entsteht, dann lassen wir das Touren gleich ganz sein.« Im August geben sie ihr letztes Konzert.