Määdels! Frauuuen! ; ) Hallo Hälfte der Weltbevölkerung! Bitte lesen UND teilen!

Feminismus, Frauenquote, Minirock ... waren nie meine Themen! Aber so langsam aber sicher geht es mir gegen den Strich, dass wir es seit Jahrtausenden nicht schaffen das Problem unserer Unterpräsenz an der Wurzel zu packen! Wir SIND die Hälfte der Weltbevölkerung! Und wenn wir es nicht schaffen uns hälftig in gesellschaftliches Denken und Handeln einzubringen, dann kann die Welt nur in Schieflage bleiben. Sollen denn wirklich noch unsere Urenkelinnen aus Schulbüchern lernen die hauptsächlich von Männern geschrieben und herausgegeben werden ohne Einbeziehung der weiblichen Sichtweise?

Hallo an alle Frauen und gerne auch Hallo an alle interessierten Männer!

Eins direkt vorne weg, ich finde Männer genauso wichtig wie Frauen! Den Spieß einfach umzudrehen, dass Frauen sich überall überproportional einbringen, würde ich für ebenso bedenklich halten. Wenn die männliche und weibliche Sichtweise als gleich wichtig und gleich wertvoll nebeneinander bestehen könnten, dass wäre für mich allerdings ein tolles wie erstrebenswertes Ziel!

Was mir einfach zu denken gibt, ist die Tatsache, dass Rahmenbedingungen uns prägen ohne dass wir bemerken können, dass sie es tun. Es dauert bis man(n/frau) auf die Idee kommt eine Prägung zu hinterfragen. Was man(n/frau) für selbstverständlich hält, verschwindet unterm Hinterfragungsradar.

Ich habe für mich selber unwahrscheinlich lange gebraucht, bis ich für mich ganz klar sagen konnte, dass mir die weibliche Sichtweise bei so vielen Dingen fehlt. Sei es in der Philosophie, in der Volkswirtschaft, in der Pädagogik, in der Didaktik, in der Medizin, in der Kunst ... ach ich würd fast sagen überall.

Ich ärgere mich, dass mir immer nur Philosophen statt Philosophinnen einfallen. Mir fällt meist grad mal Hannah Arendt ein, die sich aber selbst nicht mal als Philosophin verstanden wissen wollte. Und so gut ich z. B. Platon finde, es ist für mich nicht alles stimmig, weil mir einfach der Gegenpol fehlt, die andere Seite der Medaille. Und es ist jetzt nicht so, dass es keine Frauen gegeben hätte oder geben würde, die sich der Philosophie verschrieben haben, aber sie tauchen nicht auf in unseren Köpfen. Nicht bei den Männern, nicht bei den Frauen! Weil sie einfach kaum Erwähnung finden, wenn wir noch Kinder sind!

Schulbücher werden immer noch hauptsächlich von Männern geschrieben und auch von Männern herausgegeben. Und man kann es ihnen nicht mal verübeln, dass hauptsächlich Männer in den Büchern erwähnt werden. Männern liegt nun mal die männliche Sichweise schlichtweg näher. Blöd ist nur, dass die Hälfte der Weltbevölkerung "eigentlich" mit einer weiblichen Sichtweise ausgestattet ist und von klein auf an nun aber hauptsächlich die Welt aus männlicher Sichtweise erklärt bekommt und es so "verkauft" bekommt, dass das die "richtige" Sichtweise ist. Und das prägt eben nicht nur die Männer, sondern auch uns Frauen.

Und das ist Mist!

Am 28. Juni hatte ich den Beitrag hochgeladen: "Was ist Empathie? In COVID19-Zeiten und generell!" https://www.linkedin.com/pulse/ist-empathie-covid19-zeiten-und-generell-bettina-knierim/. Ich zitiere in dem Beitrag die Definition eines Mannes, der die Ambiguitätstoleranz (Ertragen von Mehrdeutigkeit) als Teil eines Konzepts eines anderen Mannes erwähnt, aber ganz außen vorlässt, dass Else Frenkel-Brunswik diese Toleranz definiert hat, die ein wichtiger Bestandteil von gelingender Empathie darstellt.

Jetzt kann man sagen: Ach ja, nun ...

Anderes Beispiel. Jean-Jacques Rousseau! Dieser Mann hatte großen Einfluss auf die Pädagogik und genau dieser Mann hat fünf Kinder in die Welt gesetzt, die alle im Heim aufwachsen mussten, damit er sich seinen Schriften widmen kann. Ein Theoretiker! Hingegen Maria Montessori (Achtung männliche Sichtweise!) "hat für eine Frau zwar viel erreicht", aber doch dominiert Rousseau und nicht sie. Und auch sie hat ihren unehelichen Sohn in fremde Obhut gegeben, aber sie hat ihre Theorien in die Praxis umgesetzt.

Hätte die weibliche Sichtweise einen hälftigen Anteil am gesellschaftlichen Denken und Handeln, dann würden wir schon längst neben der harten Rendite, die weiche etabliert haben: https://www.linkedin.com/pulse/investition-vs-almosen-oder-die-untersch%C3%A4tzung-der-weichen-knierim/ und in der Volkswirtschaft würden weiche Kennzahlen wie Anzahl von Suiziden, Burnout-Betroffenen, Obdachlose, ... genauso wichtig sein wie die harten wirtschaftlichen Daten.

Wenn die weibliche Sichtweise in Schulbüchern Einzug hält, vielleicht haben wir dann bald ein Friedensministerium, vielleicht würden mehr Demonstrationen so ablaufen wie auf dem Foto dargestellt.

Und vielleicht würden wir den Beruf des Friedensfühler einführen ohne dass es jemand belächelt, weil wir am 10.10.2020 festgestellt hätten, dass es tatsächlich zur signifikanten Abnahme von Verbrechen kommt, wenn mehrere Menschen zeitgleich sich in organisierter Form (halt wir bei einem richtigen Beruf) auf das Fühlen von Frieden einlassen. Und vielleicht würden wir es für ganz selbstverständlich halten, dass man es als INVESTMENT mit einer weichen Rendite sieht. Vielleicht würde es uns gar nicht komisch vorkommen, dass Carearbeit wie ein (Achtung männliche Sichtweise) ganz normaler Job bezahlt würde. Vielleicht würden wir sogar anerkennen, dass tatsächlich jemand der im Carebereich arbeitet dies als Arbeit auffassen und davon seinen Lebensunterhalt bestreiten darf.

Vielleicht ...

Ich möchte Euch bitten mir mitzuhelfen das Friedensexperiment am 10.10.2020 möglich zu machen: https://steadyhq.com/de/jedeselementzaehlt! Weil es einfach zu schade wäre, wenn wir es nicht wenigstens ausprobierten!

Dazu wäre es toll, wenn der Beitrag oft geteilt würde und jede, die es kann, sich mit 1 € beteiligt, damit es mir wirklich gelingen kann, das ganze optimal zu organisieren!

Herzliche Grüße

Bettina

P. S. : Noch 100 Tage bis zum Weltfrieden! ; )

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