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Rose-Aus bei RB Leipzig: Warum so überstürzt?

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Guten Morgen, liebe Fußballfreunde!

Die Gemengelage ist in Punkten schnell erklärt: RB Leipzig holte mit Trainer Marco Rose 42 Punkte aus 27 Bundesliga-Spielen. Das ist genug, um vorm Saisonfinale in Schlagweite zu den Champions-League-Plätzen zu bleiben. Aber zu wenig, um den Ansprüchen von RB-Chef Oliver Mintzlaff zu genügen. Gestern wurden Rose und sein Trainerstab von allen Aufgaben entbunden.

Die Entscheidung fiel, als die Mannschaft von einem 0:1 beim direkten Konkurrenten Borussia Mönchengladbach zurückkehrte. Bei Platz 5 mit bisher sieben Saisonniederlagen ist es kein Trost, dass Borussia Dortmund eine noch schlechtere Spielzeit erlebt. Eintracht Frankfurt, Mainz 05, die Gladbacher - alle liegen vor RB Leipzig. Das musste wohl Konsequenzen haben.

RB Leipzig reichen die zwei DFB-Pokalsiege nicht, die man seit dem Aufstieg 2016 erreicht hat. Den Roten Bullen sollen Flügel wachsen: Meisterschaft, Champions League, Trophäen aus dem ganz hohen Regal - sowas braucht man, wenn man Fußball wie ein Produkt verkaufen möchte. Dass Tradition wachsen muss, zum Beispiel in Loyalität zum Trainer, passt nichts ins Selbstverständnis.

Ist auch nicht schlimm. Trainer kommen, Trainer gehen, warum soll das in Leipzig anders sein als in München oder Dortmund. Aber warum nicht vor der Länderspielpause? Warum überstürzt an einem Sonntag? Die Vermutung ist: Weil Durststrecken bei einem Konzern, der Getränkedosen verkaufen muss, persönlich genommen werden. Nur: So führt man keinen Verein.

Einen lauwarmen Montag wünscht

Euer Pit Gottschalk

⚽️ Marco Rose: Überstürzter Abschied

https://youtu.be/N5z2hphY-BI?si=BC2-ikwNepTs4FOK (Si apre in una nuova finestra)

Von Henrik Mertens

Auf dem Papier war Marco Rose das "perfect match". Ein Trainer, der mehrfach seine Klasse nachgewiesen hat, der RB Leipzig aus der Krise, zu zwei Titeln und beständig in die Champions League führte, der einen guten menschlichen Draht zur Mannschaft hatte und sich als gebürtiger Leipziger voll und ganz mit Klub und Stadt identifizierte.

Auch deshalb überstand er alle bedrohlichen Momente in dieser schwierigen Saison. Sei es der Horror-November, als man einen Punkt aus sechs Spielen holte. Oder auch das katastrophale Gruppen-Aus in der Königsklasse mit nur einem Sieg in acht Spielen. 

Die Erwartungshaltung bei RB Leipzig ist riesig, das Fass war stets randvoll, doch nicht übergelaufen, weil Mannschaft und auch der neue RB-Fußballchef Jürgen Klopp Rose den Rücken stärkten. Noch im Dezember einigte man sich intern darauf, die Saison mit dem 48-Jährigen beenden zu wollen.

Umso überraschender, dass die Verantwortlichen ausgerechnet vor dem so wichtigen Pokal-Halbfinale in Stuttgart die Reißleine ziehen, hatte Rose doch zumindest im Pokal stets geliefert. Die Situation beim kommenden Gegner ist vergleichbar, gar schlimmer - doch der VfB Stuttgart verlängerte zuletzt mit Sebastian Hoeneß, immerhin Leipzigs Wunschtrainer.

Auch wenn es sich angebahnt hatte: RB Leipzig verpasst mit der Entlassung von Rose die große Chance auf Kontinuität, auf eine Identifikationsfigur. Für die Übergangslösung heißt es nun: Mannschaft aufwecken, Champions-League-Qualifikation retten und Pokalsieg in Berlin feiern - nur damit es im Sommer wieder heißt: Der Nächste, bitte.

Henrik Mertens ist Redakteur beim Sport-Informationsdienst (SID)

⚽️ Immer wieder sonntags

https://youtu.be/-uWqfJNdo_8?si=w3dKoqS-Gpa1N0uX (Si apre in una nuova finestra)https://youtu.be/GLwd5fvSSk4?si=ze1VHccBoyofvTMO (Si apre in una nuova finestra)

⚽️ Heute im Fernsehen

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⚽️ Klick gemacht

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⚽️ Normannia Gmünd oder Bayern München, Hauptsache Frank Schmidt

Foto: IMAGO/Christian Schroedter (Si apre in una nuova finestra)
Foto: IMAGO/Christian Schroedter

Von Alex Steudel

Man musste zweimal hinhören und hielt es immer noch für einen Scherz. 700 Spiele? Am Stück, bei einem Klub? Echt jetzt? Aber es stimmt tatsächlich: Zum 700sten Mal stand Frank Schmidt am Samstag in Heidenheim an der Seitenlinie. Das ist komplett verrückt in einer Zeit, in der Trainer schneller vom Vereinsgelände gejagt werden als Bettler aus Dreisternerestaurants.

Ein kleiner Vergleich: Die durchschnittliche Klubverweildauer vom gestern in Leipzig entlassenen Marco Rose beträgt handgestoppte 1,8 Jahre.

Im September 2007, als Frank Schmidt seine Premiere für Heidenheim feierte, lief in den USA die erste TV-Folge von The Big Bang Theory. In Bayern trat Edmund Stoiber zurück und Donald Trump bei Wrestlemania 23 auf.

Die Welt war noch in Ordnung.

Der Hamburger SV holte im September 2007 ein 1:1 gegen die Bayern und kämpfte mit Schalke um Platz drei in der ersten Liga. Der HSV hat seit September 2007 insgesamt 19 Cheftrainer be- und wieder entschäftigt. 19. Heidenheim dagegen: 1.

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Und natürlich ist der Hochleistungsschwabe Schmidt mit seinen 17,5 Jahren in Heidenheim Rekordaufenthaltstrainer im deutschen Profifußball. Und gleich das erste Heimspiel gegen die Bayern gewinnen wie vergangenen April, das ist auch nicht so schlecht.

Dabei fing alles ganz klein an mit dem 51-Jährigen. Frank Schmidts Cheftrainerpremiere fand in der Oberliga gegen einen Verein namens Normannia Gmünd statt – es folgte ein 2:1-Auswärtssieg vor angeblich 908 Zuschauern auf einem Nebenplatz des "WWG-Sportpark". Trainer des Gegners übrigens: Alexander "Ich dreh' bei jeder Gelegenheit durch" Zorniger.

Den Siegtreffer gegen die Gmünder schoss damals ein Mann namens Christian Gmünder. Kann man nicht erfinden sowas. Typisch Schmidt.

Am Samstag schloss sich nun der Normannia-Gmünd-Kreis: Heidenheim siegte zum Schmidt-Jubiläum erneut auswärts. Und das bei einem Klub mit ähnlicher Ausstrahlung wie der Gegner vor 699 Spielen – 1:0 in Wolfsburg.

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⚽️ Was sonst noch so los ist

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https://youtu.be/w5cNVL_Iuic?si=jdi_ARS9sHR0B8L7 (Si apre in una nuova finestra)
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