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Zertifikat Waldpädagogik

Am 18.10. habe ich es geschafft und meine Prüfung zur staatlich zertifizierten Waldpädagogin bestanden. Die Ausbildung habe ich über die letzten drei Jahre in Stuttgart gemacht, fast alle Seminare fanden im Haus des Waldes statt.

Bestandteile der Ausbildung waren:

  • ein pädagogisches Grundmodul

  • ein forstlich-ökologisches Grundmodul

  • ein Grundmodul in BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung)

  • 5 Seminare aus dem A-Modul (Waldwissen)

  • 3 Seminare aus dem B-Modul (pädagogische und methodische Inhalte)

  • 1 Seminar aus dem C-Modul (Recht und Orga)

  • 3 Seminare aus dem D-Modul (Wahlkurse - hier hätte ich gerne ALLES mitgemacht und hatte am Ende viel zu viele Seminare besucht 😎)

  • ein Trainingskurs

  • mindestens 40 Stunden Praktikum mit Praktikumsbericht

  • Erste-Hilfe-Kurs (ich kann euch wirklich einen Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs empfehlen!)

Zum Teil gingen die Module über mehrere Tage, einige gingen auch nur über einen Tag. Ich habe in diesen Kursen unfassbar viel gelernt, tolle Menschen getroffen, konnte sehr viel mitnehmen. Vorteil dieser offenen Struktur der Ausbildung war, dass ich Themengebiete nach meinen Interessen aussuchen konnte. Nachteil, dass wir keine Gemeinschaft bilden konnten - in jedem Seminar waren Menschen neu "gemischt", manchmal kannte ich schon viele, manchmal kaum jemanden.

Meine Aufgabe für die praktische Prüfung war, eine waldpädagogische Veranstaltung für eine Schulklasse zu planen. Die Klasse und Aufgabenstellung wurde per Losverfahren gezogen. Ich weiß, warum ich kein Lotto spiele. Ich habe eine 8. Klasse gezogen, Thema "Bäume und Pilze des Waldes". Weil der Themenbereich sehr weit gefasst war, habe ich ihn im Gespräch mit der Lehrerin auf "Bäume" reduziert. Und was wir da so gemacht haben, schreibe ich euch in einem weiteren Newsletter. Aber eines verrate ich schonmal: Willi Waldzwerg und auch meine Ukulele mussten zu Hause bleiben. 😇

Liebe Grüße,

Eure Annette

Argomento Pädagogik 📖

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