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Süße Melancholie

Vor genau einer Woche sind wir wieder Richtung Norden, nach Schweden aufgebrochen.

Es dauerte einige Tage, um das innere Gewimmel der Großstadt abzuschütteln, wie du dir sicher vorstellen kannst...

Hier höre und sehe ich kaum einen Menschen. Wenn ich aus dem Fenster blicke, schreiten die Kühe vom Bauern ganz gemächlich ihre Wiese ab.
Schon allein dieser Anblick wirkt so beruhigend.
Die Birken haben bereits vor einigen Tagen ihr grünes Sommerkleid gegen das goldene Herbstlaub getauscht.

Und auch ich wechsel heftig vor mich hin. Das alte Kleid will gegen ein herbstliches Gewand eingetauscht werden.

Im Aussen und Innen wandelt es sich und mich ergreift heute eine süße Melancholie, wie ich sie seit Jahren nicht mehr gespürt habe.

Ein neuer Rhythmus will gefunden werden. Doch im Prozess der Häutung ist das gar nicht so leicht. Vielleicht hilft ein wenig Rückzug?
Oder doch ein klein wenig tätig sein?

Eigentlich immer eine gute Hilfe, um aus einer bestimmten Stimmung, die nicht gut tut, auszubrechen.

Wie etwa in der Natur spazieren und die frische Herbstluft hintereinander mehrmals tief einatmen!

Etwas putzen, aufräumen oder backen und handwerkeln sind schöne Beschäftigungen. Dabei kann es hilfreich sein, wenn die Tätigkeit nicht zu anspruchsvoll ist, damit auftauchende Gedanken betrachtet und zu Ende gedacht werden können.

Heute morgen habe ich mir beispielsweise einen neuen Tee für die kommenden Tage gemischt, den ich gerade genüßlich schlürfe.
Ein feiner Tee hilft doch immer! Ausserdem entwickeln sich dabei immer so schöne Ideen....
Sei gespannt! Nächste Woche gibts mehr Infos hierzu 🥰

So - und nun spritzige Musik auf die Ohren und den fertigen Pflaumenkuchen aus dem Ofen holen!

Übrigens ist einfach nur aus dem Fenster sehen auch eine Tätigkeit!

SALVE - deine Natascha

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