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Schmutzige Wäsche bei Facebook

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Produktionspause in China

Die aktuelle geopolitische Lage lässt es uns ja fast vergessen, aber auch die andauernde Pandemie könnte die Wirtschaft dieses Jahr weiter stark beeinflussen. China verzeichnet aktuell die schwerste Covid-Welle seit Beginn der Pandemie, deshalb kommt es in mehreren Regionen wieder zu Lockdowns – unter anderem auch in Shenzhen, wo viele Zulieferer der Technologiebranche angesiedelt sind (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Der Apple-Zulieferer Foxconn gab heute bekannt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), die Produktion vorübergehend einzustellen. Der Lockdown soll vorerst bis 20. März gelten. Ökonomen befürchten einen spürbaren Wirtschaftseinbruch, die von der aktuellen Welle besonders betroffenen Regionen tragen zur Hälfte des gesamten Bruttoinlandsprodukts bei (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Und nicht zuletzt werden einmal mehr Lieferketten unterbrochen. Der Hongkonger Leitindex Hang Seng stürzte heute angesichts dieser Herausforderungen um vier Prozent ab (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Weitere News

Die Staatsanwaltschaft München erhebt Berichten zufolge Anklage gegen Ex-Wirecard-Geschäftsführer Markus Braun und weiteren Managern. Nach knapp zwei Jahren Ermittlungen wird Braun der Veruntreuung von Konzernvermögen, Bilanzfälschung und Manipulation des Aktienkurses beschuldigt, ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft. (Handelsblatt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

Der Internationale Währungsfonds schließt sich den Prognosen über einen Zahlungsausfall Russlands an. (Zeit (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

Die Deutsche Bank will nun doch ihr Russland-Geschäft herunterfahren. Die österreichische Raiffeisenbank hält währenddessen weiter die Füße still. (Spiegel (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und Börsianer (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock hat durch seine Russland-Exposure laut eigenen Angaben 17 Milliarden US-Dollar verloren. (Fortune (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

Russland erhöht Berichten zufolge den Druck auf westliche Unternehmen, die sich zurückzuziehen. Staatsanwälte sollen in Schreiben an die Unternehmen die Beschlagnahmung von Vermögen angedroht haben. (WSJ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Die Zukunft der Sportwetten? Das Startup Mojo will seine User:innen mit dem Wert von Profi-Athleten auf Basis ihrer Wettbewerbsperformance handeln lassen, die Plattform soll einer Trading-App ähneln. Für die Idee holt sich das Unternehmen unter anderem den früheren Yankees-Spieler Alex Rodriguez als Investor. (Bloomberg (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

Die fetten Jahre sind endgültig vorbei: Der Facebook-Konzern Meta spart bei seinen Mitarbeiter:innen-Benefits und übernimmt nicht mehr die Wäsche – ein Service, mit dem sich der Arbeitgeber in der Vergangenheit immer geschmückt hatte. (NYT (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Einen erfolgreichen Montag ohne Unterbrechungen und schmutziger Wäsche wünsche ich euch :) 

Lisa

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