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Liebe Leserinnen und Leser,

Vogelbeeren, Weidenröschen, Pilz

Die Vogelbeeren beginnen, sich zu verfärben, die Weidenröschen sind fast abgeblüht und die Pilze sprießen aus dem Boden. Vereinzelte gelbe und rote Blätter habe ich auch schon gesehen. Die Nächte sind schon wieder so dunkel, dass die Straßenlampen sich für einige Stunden anschalten. Es ist nicht zu übersehen, dass der Sommer hier im Norden in seine Endphase geht, selbst wenn die Temperaturen sich noch halten.

Moltebeeren

Zum Trost werden wir reich beschenkt. Aktuell mit Pilzen und mit Blaubeeren. Und nach hartnäckiger Suche in Gummistiefeln habe ich auch eine feuchte Ecke in meinem Wald gefunden, in der Moltebeeren wachsen – zum ersten Mal! Was ich nicht wusste: Roh schmeckt diese teuerste aller nordischen Beeren gar nicht. Die erste Beere, die ich mir so erwartungsvoll in dem Mund geschoben habe, habe ich enttäuscht wieder ausgespuckt und nur eine Handvoll Exemplare mitgenommen, weil ich dachte, irgendwas stimmt nicht mit diesen Beeren. Inzwischen habe ich gelernt, dass man sie anwärmen muss, um diesen typischen Geschmack aufzuschließen. Zuckern nach Belieben. Nachher habe ich mich geärgert, dass ich nicht noch mehr gesammelt habe ...

Mit dem Kajak unterwegs

Mein Sommerjob in Piteå endet nun bald. Nebenbei konnte ich noch zwei Kapitel im Stadtführer ausweiten, das zum Radfahren (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und das zum Kajakfahren (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Zwischen mir, meinem Geld und damit meinen weiteren Planungen steht nun nur noch eine Person im schwedischen Skatteverket. Diese müsste meinen seit zwei Monaten vorliegenden Antrag öffnen und auf ihrem Computer jene Nummer für mich erzeugen muss, ohne die man in Schweden ein Nichts ist...

Noch ein bisschen Sommer? Dazu gibt es Bilder in der neuen Galerie, (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) vom Sommer am nördlichsten Ende der Ostsee.

Plant jemand eine Herbsttour? Hier gibt es meine Tipps aus dem finnischen Kilpisjärvi und dem Dreiländereck (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) zur Zeit der tollen Herbstfärbung.

Und bald sind wieder Nordlichter zu sehen!

Ich wünsche euch noch einen schönen Spätsommer!

Andrea

Hier der Rückblick auf den Juli:

Blutstuten: Beschwerde über die Polizei Südisland (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Island. Die Polizei Südisland hatte Anfang des Jahres die Ermittlungen wegen Tierquälerei in Zusammenhang mit der Blutstutenpraxis eingestellt. Dagegen haben nun die beiden Tierschutzverbände, die das teilweise sehr brutale Vorgehen mit versteckter Kamera dokumentiert hatten, eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht. Darüber berichteten Heimildin (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und Iceland Review. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Norwegen: Mehrere Erdrutsche nach Starkregen im Vistdalen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Molde (Norwegen). Starkregen mit Hagel hat im Vistdalen (Kommune Molde, Møre og Romsdal) zu mehreren heftigen Erdrutschen geführt. Darüber berichteten NRK (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und VG. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Insgesamt 31 Personen wurden evakuiert, 16 davon mit dem Helikopter. Zwei Personen sollen leicht verletzt sein. Insgesamt 12 Häuser sind davon betroffen. Die Straßen durch das Vistdal, 660 und 6010, sind aktuell gesperrt. Ob sie morgen wieder öffnen können, hängt von der Wetterentwicklung ab. Aktuelle Infos bei Statens Vegvesen. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Auch in Eidsvåg habe der Regen inzwischen zu problematischen Zuständen geführt, und es bestehe die Gefahr von Erdrutschen, so NRK (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Das Fjordhotell und umliegende Häuser seien evakuiert worden.

Aufräum-Hilfe für Spitzbergens Küsten (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Spitzbergen (Norwegen). Müll an der Küste ist nicht nur hässlich, sondern auch gefährlich für Tiere. Neben diversen Aktionen mit Freiwilligen gibt es in Norwegen seit 2020 auch das Aufräum-Programm Rydd Norge, das in besonders schwierigen Abschnitten bezahlte Kräfte einsetzt. Finanziert wird dies vom Umweltfonds des Handels. Erstmals ist in diesem Jahr auch Spitzbergen mit dabei. Darüber berichtete unter anderem Svalbardposten. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Pyromanie in Schweden, Regierung in der Zwickmühle (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Schweden. Die schwedische Polizei hat angesichts der aktuellen Sicherheitslage eine  Phase eingeleitet, die sich „särskild händelse“, besonderes Ereignis, nennt. Hintergrund ist der ständige Strom von Anträgen auf Verbrennen religiöser Bücher und die Empörung, die die vergangenen Koranverbrennungen bereits weltweit hervorgerufen haben. Die Regierung hat bisher wirkungslos zu Besonnenheit aufgerufen – angeheizt wird die Situation auch von einem Vertreter der Schwedendemokraten, denen die Regierung ihre Mehrheit verdankt.

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Was denken Grönländer über den Klimawandel? (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Grönland. Die Entwicklung in Grönland ist zentral für die Auswirkungen des Klimawandels weltweit. Aber was denken Grönländer selbst zum Thema Klimawandel? Eine neue internationale Studie unter Beteiligung der grönländischen Universität zeigt und vergleicht: Grönländer beobachten und erleben den Klimawandel selbst in höherem Maß als Einwohner anderer arktisnaher Staaten – vor allem die älteren, die in kleinen Orten leben. Die Untersuchung wurde in Nature Climate Change (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) veröffentlicht.

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Vogelgrippe dezimiert Dreizehenmöwen in Vadsø (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Norwegen/Finnland. Die Vogelgrippe hat sich im Norden weiter ausgebreitet. In Norwegen ist vor allem Vadsø und die Ost-Finnmark betroffen. Die Befürchtung ist, dass die Hälfte der Möwenkolonie auf Ekkerøy bereits tot ist. Drei Naturreservate in der Finnmark werden nun für Menschen gesperrt, um die Ausbreitung des Virus in einzudämmen. In Finnland sterben nicht nur Vögel – das Virus ist inzwischen in 20 Fällen auf Pelztierfarmen nachgewiesen worden. Darüber berichteten NRK (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und Yle. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

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Neue Untersuchung: Bugrampe der Estonia geborgen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Finnland/Estland/Schweden. Auch 29 Jahre nach dem Untergang der Estonia in der Ostsee gibt es keine Erklärung, die alle überzeugt. Doch aktuell ist eine neue Expedition für eine Untersuchung vor Ort, bestehend aus Ermittlern aus Finnland, Schweden und Estland.  Von Bord des Schiffes Viking Reach aus wurden Proben genommen, gefilmt und die Bugrampe heraufgeholt. Darüber berichtete unter anderem SVT (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

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Kreuzotter jetzt auch in Finnland geschützt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Finnland. Die Kreuzotter ist die einzige Giftschlange im Norden. In Finnland war sie deshalb bis vor Kurzem „Freiwild“. obwohl andere Reptilien und Amphibien dort geschützt sind. Seit dem 1. Juni gilt der Schutz nun auch für die Kreuzotter – mit einer Ausnahmesituation. Darüber berichtete Yle. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Island: Weg zum Vulkan nur noch tagsüber bis 18 Uhr offen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Reykjanes (Island). Der Zugang zum Vulkanausbruch bei Litli Hrutur ist künftig nur noch jeweils bis 18 Uhr geöffnet. Das teilte die Polizei Suður­nes gestern mit. Für eine Rund-um-die-Uhr-Aufsicht fehlt es an Personal. Auf die Vernunft der Besucher ist nicht immer Verlass – das zeigen die jüngsten Beispiele, über die RÚV (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und mbl.is (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) berichten.

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Mit dem Ruderboot von Tromsø nach Spitzbergen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Spitzbergen (Norwegen). Ein für die Gegend äußerst ungewöhnliches Schiff erreichte gestern Abend Longyearbyen: Ein hochseetüchtiges Ruderboot mit vier Briten an Bord, die den ganzen Weg seit Tromsø mit Muskelkraft zurückgelegt haben. Dafür brauchten sie rund 15 Tage. „Es war wirklich hart“, so der Kommentar der Crew gegenüber Svalbardposten (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Neben der sportlichen Herausforderung wollen die Briten mit der Aktion auch Geld für die soziale Arbeit des YMCA Exeter einwerben (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

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PFAS vergiftet die traditionelle grönländische Ernährung (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Ittoqqortoormiit (Grönland). Ittoqqortoormiit in Nordostgrönland ist weit entfernt von schmutziger Industrie. Trotzdem haben die Einwohner extrem hohe Werte von gesundheitsschädlichen PFAS im Blut, zeigt nun eine neue Studie der Universität Aarhus, die in The Lancet Planetary Health (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) erschienen ist. Denn ihre traditionelle Ernährung besteht aus Tieren, in denen sich die der giftige Chemiecocktail angereichert hat. 

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Neu gemessen: Höchster Grenzpunkt liegt auf dem Nordre Saulo (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Norwegen/Schweden. Moderne Messmethoden bieten manchmal Überraschungen. So ist nun klar, dass der höchste Punkt der Grenzen zwischen Norwegen und Schweden nicht etwa im Sylan-Gebirge liegt, sondern auf 1752 Metern fast auf dem Gipfel des Nordre Saulo, zwischen den Kommunen Saltdal und Arjeplog. Dort wurde nun eine neue Grenzmarkierung errichtet. Darüber berichtete NRK. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Das finnische Wurfspiel Mölkky gibt’s jetzt auch bei Dior (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Finnland. Das finnische Wurfspiel Mölkky wird gerade bei einer neuen Zielgruppe eingeführt: bei den Kunden des Modehauses Dior, zum entsprechenden Preis. Während man normalerweise einen niedrigen zweistelligen Betrag für ein Set zahlt, kostet die Dior-Ausgabe 990 Euro. Darüber berichtete Yle (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

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Vogelgrippe an der Barentssee und auf finnischer Pelzfarm (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Norwegen/Russland/Finnland. Die Vogelgrippe mit ihrem aktuellen hochansteckenden Virus hat sich auch im hohen Norden eingenistet. Mehr als 1500 tote Vögel gab es gerade im norwegischen  Vadsø, berichtet NRK (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). An der Barentssee-Küste wurde der Erreger von Alta bis Murmansk nachgewiesen. Betroffen ist auch Finnland: Dort infizierten sich nicht nur Vögel, sondern auch Blaufüchse auf einer Pelzfarm mit dem Virus.

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Reykjanes: In einer Woche 75 Hektar mit Lava bedeckt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Reykjanes (Island). Seit einer Woche ist der Vulkanausbruch bei Litli Hrutur auf Reykjanes nun aktiv. Der neue Lavastrom hat inzwischen die alte Lava erreicht. Gestern öffnete auch wieder der Weg zum Aussichtspunkt, nachdem die Situation tagelang sehr ungünstig gewesen war. Hinweise für einen sicheren Weg dorthin gibt es auf safetravel.is (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

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Jetzt auch Parkgebühren bei Reynisfjara (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Island. Gratis parken wird auch auf Island immer seltener. Nun führt der Parkplatzbetreiber bei Reynisfjara eine Servicegebühr ein. Begründet wird dies mit der hohen Anzahl an Besuchern, für die eine Infrastruktur notwendig sei. Darüber berichtete mbl.is (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Die Blaubeersaison 2023 beginnt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Finnland/Schweden. Woher weiß man, dass es sich langsam lohnt, im Wald nach den Beeren zu sehen? In Finnland dürfte das der Zeitpunkt sein, wenn die guten Ratschläge der Polizei kommen, (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) wie man sich möglichst nicht im Wald verläuft und was man macht, falls es doch passiert. Außerdem gibt es Beeren-Prognosen.

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Arbeiten am Staudamm: See Nesjøen ohne Wasser (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Tydal (Norwegen). Reisende, die diesen Sommer den Nesjøen am Fuße des Bergmassiv Sylan im Trøndelag aufsuchen wollen, werden den See nicht finden. Denn der Stausee ist im Februar komplett abgelassen worden, weil der Damm verbessert werden muss. Zu sehen ist nun die ursprüngliche Wasserlandschaft, viel Schlamm und die Grundmauern einer früheren DNT-Hütte. Darüber berichtete NRK (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

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Schweden und die Nato: Nach dem Ja ist vor dem Ja (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Schweden. Das Thema „Schweden in die Nato“ schien am Montagabend plötzlich und etwas überraschend abgehakt, nachdem der türkische Präsident Erdogan zu Beginn des Nato-Gipfels in Vilnius grünes Licht gegeben hatte. Inzwischen sieht es allerdings aus, als beginne nur eine neue Phase der Hängepartie.

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Weg nach Litli Hrutur vorerst bis Samstag wieder geschlossen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Reykjanes (Island). Die Polizei Suðurnes hat den gerade erst freigegebenen Wanderweg zum Vulkanausbruch bei Litli Hrutur wieder geschlossen. Am Samstag soll die Situation neu bewertet werden. Das meldete RÚV. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Grund ist die starke Rauch- und Gasentwicklung, die zum einen vom Vulkan, zum anderen von den Terrainbränden dort kommt. Die Windrichtung sei auch ungünstig. Unter diesen Bedingung sei es weder für Touristen noch für Einsatzkräfte sicher. Die starke Rauchentwicklung sieht au auch auf der einen Webcam von RÚV. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Paul Watson unterwegs gegen „grindadráp“ auf den Färöer (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Färöer. Vor der Küste der Färöer spielten sich in den vergangenen Tagen Szenen ab, die sehr unterschiedlich erzählt werden: Eine unerwünschte Person nähert sich per Schiff illegalerweise den Färöer, um dort friedliche Färinger an ihren legalen, nichtkommerziellen Aktivitäten zu hindern. Oder: Ein Held versucht, das empörende Massenschlachten an Pilotwalen zu verhindern.

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Lofoten: Zum Saisonende der erste Wal-Hörtest (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Lofoten (Norwegen). „Bartenwale hören mehr als wir glauben“, mit diesem Fazit hat die internationale Forschergruppe, die das Hörvermögen von Minkwalen erfassen will, ihre diesjährige Versuchsphase in den Lofoten beendet. Diese hatte zwar auf die schlimmstmögliche Weise begonnen, am Schluss aber doch ein erstes Ergebnis gebracht. Darüber berichtete NRK. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Jetzt Zugang möglich zur Ausbruchstelle Litli-Hrutur (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Reykjanes (Island). Die erste Zeit nach Beginn der Eruption bei Litli-Hrutur auf Reykjanes hatte die Polizei keine Schaulustigen in das Gebiet gelassen. Nun ist ein Weg freigegeben worden, auf dem man bis zu einem Aussichtspunkt am Hraunssels-Vatnsfell kommen kann, berichtet RÚV (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Man sollte allerdings gut zu Fuß sein, denn das Gelände ist bergig und hin und zurück sind es etwa 20 Kilometer. Es handelt sich um den Weg vorbei an der alten Ausbruchstelle Meradalir mit Startpunkt an den Parkflächen am Suðurstrandarvegur.

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Neuer Vulkanausbruch auf Reykjanes – wieder besucherfreundlich? (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Reykjanes (Island). Gestern Nachmittag um 16.40 Uhr Ortszeit begann der erwartete Vulkanausbruch auf der isländischen Halbinsel Reykjanes. Die Eruptionsspalte befindet sich in der Nähe des Berges Litli Hrutur nordöstlich der beiden früheren Ausbrüche und und weitete sich anfangs schnell aus.  Eine Einschränkung des Flugverkehrs besteht nicht. Es wurden allerdings einige Straßen und Wege gesperrt, und die Menschen werden gebeten, das Gebiet vorerst zu meiden. Gemeldet wurde auch eine starke Gasbelastung.  RÚV hat dazu einen Nachrichtenticker (isländisch (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), englisch (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)) und  Webcams (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) laufen (siehe unten).

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Neuer Vulkanausbruch auf Reykjanes hat begonnen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Reykjanes (Island). Der Vulkanausbruch auf Reykjanes hatte sich seit Tagen angekündigt – mit den Vorzeichen, die man aus den vergangenen beiden Jahren kennt. Heute Nachmittag gegen 16. 40 Uhr Ortszeit ging es los, meldet RÚV (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) – zuerst mit einer gewaltigen Rauchwolke, dann auch mit Lava. Aktuell besteht aber keine Einschränkung für den Flugverkehr. Wie in den vergangenen Jahren beginnt der Ausbruch recht klein, mit einer 200 Meter langen Spalte. Besucher werden gebeten, sich zunächst fernzuhalten.

Norwegen: Mit Fischfallen und Reusen gegen den Buckellachs (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Norwegen. Der Buckellachs gehört nicht in die norwegischen Flüsse. Da sind Angelfreunde und Wissenschaftler einig. Noch nie zuvor wurde so viel Aufwand damit  betrieben, den Fisch davon fernzuhalten. Den Erfolg wird man in zwei Jahren sehen, wenn die nächste Generation kommt. Darüber berichtete NRK. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Färöer: Zugang zu Leuchtturm Kallur wird gebührenpflichtig (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Kalsoy/Färöer. Der Leuchtturm Kallur auf der Insel Kalsoy ist nicht hoch, und das muss er auch nicht: Er steht schließlich auf einem Bergrücken, der ihn 200 Meter über das Meer hebt und sein Licht gut sichtbar macht. Besonders populär wurde die Szenerie durch den James-Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“. Der Zugang zum Leuchtturm soll nun allerdings für Touristen gebührenpflichtig werden, meldet kvf.fo (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Kiruna: Immer mehr Schäden im alten Zentrum (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Kiruna (Schweden). Eigentlich sollte das letzte Geschäft aus Kirunas „Kupolen“im alten Zentrum im Herbst ausziehen. Nun muss es doch schneller gehen – die Bodenbewegungen durch die Bergbauschäden dort sind schon zu groß geworden. Darüber berichtete SVT. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Auch der Busbahnhof ist nun verlegt worden.

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Fluggesellschaft Norwegian kauft Widerøe (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Norwegen. Die Billigfluggesellschaft Norwegian kauft die norwegische Airline Widerøe für 1,1 Milliarden NOK (etwa 95 Millionen Euro). Diese Nachricht erhielt gestern in Norwegen viel Aufmerksamkeit. Die Marke Widerøe soll allerdings erhalten bleiben. Ob das für die Reisenden eine gute oder schlechte Nachricht ist, wird sich zeigen. Die Zustimmung der Kartellbehörde steht noch aus. Darüber berichtete NRK. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Norwegen bereitet den Weg für Tiefseebergbau (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Norwegen. Woher die wertvollen Metalle und Mineralien nehmen, die für Zukunftstechnologien gebraucht werden? Die norwegische Regierung bereitet als eins der ersten Länder überhaupt den Abbau aus dem Meeresboden vor. Dagegen gibt es Widerstand von vielen Seiten, aber voraussichtlich ist eine parlamentarische Mehrheit dafür. Darüber berichteten DN (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und NRK. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Erdbebenschwarm auf Reykjanes – bald neuer Vulkanausbruch? (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Reykjanes (Island). Gestern Abend hat auf der Halbinsel Reykjanes ein Erdbebenschwarm eingesetzt, der bis jetzt mit unverminderter Stärke andauert. Erst vor kurzem wurde auch vermeldet, dass das Land sich im Bereich des Fagradalsfjall gehoben hat. Die Vorgeschichte ähnelt den Ausbrüchen des Fagradalsfjall 2021 und 2022. Die isländischen Behörden haben den Farbcode für die Luftfahrt auf Orange gesetzt – ein Ausbruch gilt als möglich. Wanderer werden vor herabfallenden Steinen gewarnt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

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Island: Halbinsel Bessastaðanes jetzt unter Naturschutz (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Island. Die Halbinsel Bessastaðanes, auf der auch der Amtssitz des isländischen Präsidenten liegt, steht jetzt unter Naturschutz. Das meldete das isländische Umweltministerium. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Die Halbinsel am Skerjafjörður gegenüber der Hauptstadt Reykjavík ist wichtig für Vögel und ein beliebtes Naherholungsgebiet.

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Schmelzwasser destabilisiert den Eiskörper auch über kleine Risse (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Grönland. Auf dem grönländischen Eispanzer hat offiziell die Schmelzsaison begonnen. Dazu, was dabei eigentlich geschieht, haben die Glaziologen Alun Hubbard und David Chandler beunruhigende Neuigkeiten: Über feine Risse, die mit Satelliten nicht zu entdecken sind, kann Schmelzwasser sehr tief in den Eispanzer hineingelangen und ihn von innen destabilisieren. Die Studie wurde von Nature Geoscience (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) veröffentlicht, einen populärwissenschaftlichen Artikel dazu gibt es in The Conversation. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Neues Album von Mari Boine mit Bugge Wesseltoft (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Norwegen. Mari Boine ist immer für eine Überraschung gut. 2017 veröffentlichte die preisgekrönte norwegisch-samische Musikerin ihr erstes Album komplett auf Englisch und im Sound der 80er. In dem neuen Album „Amame“, das Ende September kommen soll, kehrt sie zurück zur samischen Sprache, hat aber einen neuen musikalischen Partner: Jazzpianist Bugge Wesseltoft. Das erste Lied daraus ist bereits veröffentlicht: eine Neuinterpretation von Eadnán bákti“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

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Island: Ermittlungen gegen Blutstuten-Halter eingestellt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Island. Im Herbst 2021 sorgte ein Video von zwei Tierschutzorganisationen weltweit für Aufsehen: Es zeigte, wie Stuten auf Island auf brutale Weise Blut abgenommen wurde. Die Vorschriften für das Blutstutengeschäft wurden seitdem verschärft. Die polizeilichen Ermittlungen gegen einzelne Halter sind allerdings inzwischen eingestellt worden – mangels verwertbarer Beweise. Darüber berichteten mbl.is (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und Iceland Review (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

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Nach Steinschlag: E16 zwischen Flåm und Aurland gesperrt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Norwegen. Nach einem größeren Steinschlag in der Nacht zu Samstag ist die E 16 zwischen Flåm und Aurland gesperrt, voraussichtlich für mehrere Tage. Das meldete NRK (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Die Fahrbahn ist teilweise zerstört. Die Steinmassen rissen auch eine Hochspannungsleitung um. Das führte zu einem Brand, der inzwischen erloschen ist, und zu Stromausfall in der Kommune, der inzwischen beseitigt ist. Elf Personen sind noch evakuiert, da der Hang noch nicht zur Ruhe gekommen ist. Updates bei Statens Vegvesen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) – es ist ein größerer Umweg erforderlich.

Finnischer Wirtschaftsminister nach 10 Tagen wieder ohne Amt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Finnland. Der finnische Wirtschaftsminister Vilhelm Junnila ist nach zehn Tagen im Amt zurückgetreten. Anlass waren die Diskussionen über seine Verbindungen zu rechtsextremen Gruppierungen und Anspielungen, die mit Nazi-Symbolen kokettieren. Zuvor hatte er eine Vertrauensabstimmung im Parlament knapp überstanden – aber nur, weil so viele Abgeordnete der Opposition abwesend waren. Darüber berichtete Yle. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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