“Ist ein Leben, das sich nicht permanent nach der Uhrzeit richtet, überhaupt noch denkbar?”
Ich saß im Auto auf dem Weg von Bielefeld nach Münster. Im Radio lief Deutschlandfunk Kultur, ich hörte mir eine Literatursendung an, in der ein Buch von Hanns-Josef Ortheil vorgestellt wurde, Die weissen Inseln der Zeit. Ich wusste nichts über den Autor, doch wie Ortheil in diesem Buch offenbar über seine Streifzüge durch Städte und Landschaften schrieb, die Orte seiner Vergangenheit, und über Prozesse der Kreativität, die sich bei ihm von der Musik zum Schreiben hin verlagerten, sprach mich sehr an. Das Buch habe ich bis heute nicht gelesen, aber sein Titel blieb hängen.
Ich arbeitete seit Kurzem in Münster für Perspective Daily, einem Magazin für Konstruktiven Journalismus. Alle Autor*innen bearbeiten einen eigenen inhaltlichen Schwerpunkt. Ich hatte mir vorgenommen, über die Zukunft der Arbeit zu berichten. Als ich an meinem ersten Arbeitstag erfuhr, dass am selben Tag noch ein anderer Redakteur anfing, der ebenfalls über Themen wie Neues Arbeiten, Organisationsentwicklung und Arbeitsmarktpolitik berichten würde, schlug ich den beiden Gründer*innen spontan vor, meinen Schwerpunkt etwas anders auszurichten. Ich hätte da noch ein anderes Thema, erklärte ich, über das ich im Arbeitskontext ohnehin schreiben wollte, das sich aber noch weiter fassen ließ: das Thema Zeit.
Ich wollte meinen Schwerpunkt Zeitkultur nennen, um nach und nach zu erarbeiten, welche individuellen und sozialen Probleme unsere derzeitige Zeitkultur verursacht, wie eine andere Zeitkultur aussehen könnte und welche persönlichen, sozialen und politischen Voraussetzungen dafür geschaffen sein müssen. Wir entschieden uns schließlich für den etwas aktiver und konstruktiver klingenden Namen Zeit gestalten. Damit hatte ich mein eigenes Zeit-Ressort.
Es dauerte eine Weile, bis ich herausfand, was ich damit anfangen wollte, und nachdem ich zunächst ein paar Artikel über Großraumbüros, Frugalismus, Hochsensibilität, Trisomie 21 und das Ende des Steinkohlebergbaus geschrieben hatte, veröffentlichte ich am 29. März 2019, heute vor sechs Jahren, meinen ersten von mehreren Essays über die Zeit, unter dem Titel Ständig in Eile? So holst du dir deine Zeit zurück (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
Ausgangspunkt des Textes war die bevorstehende Uhrenumstellung, von der ich annahm, dass sie aufgrund des damals geäußerten Willens führender EU-Politiker*innen, die Umstellung abzuschaffen, eine der letzten sein würde. Damals war vom bevorstehenden “Cloxit” die Rede, nur war leider nicht ganz klar, ob man nun dauerhaft aus der Sommer- oder der Winterzeit austreten wollte. Eine bis heute ungelöste Frage, für die es aber eine gar nicht so schwierige Lösung gäbe. Ich komme am Ende dieser Ausgabe darauf zurück.
Der Austritt aus der Zeit war eine Idee, die ich weiter verfolgte. War das möglich? Gab es da noch etwas, einen Ort, an dem wir von den Zwängen der Uhrzeit befreit sind? War das moderne Leben nicht gerade davon geprägt, dass man der Zeit nicht mehr entkommen konnte? Dass sie einen geradezu erdrückte mit ihrer Präsenz? Überall waren Uhren, Deadlines, Termine und Verabredungen, und fast immer war das, was man zu erledigen hatte, in knapp bemessene Zeiteinheiten gezwängt. Zeitmanagement ist ein Volkssport geworden, vielleicht die Leistungsdisziplin der modernen Gesellschaft schlechthin. Wer schafft es, maximale Erholung aus sieben Stunden Schlaf herauszuholen? Wer startet mit der besten Morgenroutine am energievollsten in den Tag? Wer nutzt die besten Tools, um sein Timeboxing zu optimieren, in sieben Minuten eine effiziente Meditation hinzulegen und sich in weiteren 15 Minuten ein komplettes Sachbuch per Audiozusammenfassung einzuverleiben, sodass am Ende sogar noch etwas Quality Time übrig bleibt?
Aber Zeit wofür eigentlich? Das Buch ist bereits gelesen, die Arbeit getan, auch das Abendessen ist schon gekocht, weil es als zeitsparendes, nährstoffreiches Bio-Fertiggericht in der Gefriertruhe lagert, und das für nur 3,21€ pro Mahlzeit. Auch alle Freunde und Follower sind schon bedient, weil jede im Laufe des Tages entstandene Pause mit dem Senden von Nachrichten und Content gefüllt wurde. Alles in allem war der Tag dann also doch auch recht anstrengend, sodass jetzt Zeit wäre, mit der Netflix-Watchliste weiterzukommen.
Wenn der Soziologe Hartmut Rosa von solchen Verhaltensweisen spricht, von den ewigen To-do-Listen und den Beschleunigungspraktiken, um ihnen zu begegnen, spricht er von einem Aggressionsverhältnis zur Welt: Wir arbeiten uns an allem ab; an der Natur, die wir beherrschen wollen; an anderen, die Konkurrent*innen oder sogar Gegner*innen sind; und an uns selbst, die niemals gut genug sind und deshalb ständig optimiert werden müssen. Es herrscht, so Rosas Grundthese, ein permanenter Steigerungszwang, mit dem sich die moderne Gesellschaft in eine Sackgasse manövriert hat, weil sie den Raubbau, den sie an ihren Lebensgrundlagen betrieben hat, nicht mehr kaschieren kann. Das ewige Wachstum führt nirgendwo hin.
Dennoch ist kein Ende dieses Steigerungszwangs abzusehen, und daher auch kein Ende des Steigerungszwangs in der persönlichen Lebensführung. Und ein wesentliches Mittel dieser Steigerung ist zeitliche Verdichtung und Beschleunigung. Und ich mache mit. Ich bin, was Rosa gerade auch über sich selbst in einem SZ-Interview (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) gesagt hat, ein Maximierer der Zeit. “Ich werde nie in einen anderen Laden gehen, weil der Joghurt zwei Cent billiger ist. Ich bin Beschleunigungspraktiker”, sagt Rosa.
Mein Zeitmanagement ist so optimiert, dass ich selten zu spät, aber auch nie zu früh zu einem Termin komme. Am Bahnhof bin ich nicht fünf Minunten vor Abfahrt, sondern während der Einfahrt des Zuges. Wenn ich mir etwas vornehme, dauert es meist exakt so lange, wie ich geplant habe. Selbst langwierige Projekte schließe ich zu dem Zeitpunkt ab, den ich Monate zuvor terminiert hatte. Die Zahl der Abendschichten, die ich wegen Deadlines einlegen musste, kann ich an einer Hand abzählen. Diese Eigenschaft ist oft hilfreich, aber nicht immer nur positiv.
Denn es bedeutet, dass ich Zeit nicht als offenen Erfahrungsraum begreife, in dem ich mich frei und flexibel bewege, sondern eher als einen äußeren Taktgeber, einen unsichtbarer Antreiber, der keinen Widerspruch duldet. Da ich weiß, dass diese instrumentelle Sicht auf Zeit ungenügend ist, und ich damit weder dem Wesen der Zeit noch mir als Lebeswesen gerecht werde, habe ich mich auf die Suche gemacht nach dem, was jenseits der durchgetakteten Alltagszeit liegen könnte. Was geschähe, würde man den Cloxit einmal wörtlich nehmen und aus der Zeit heraustreten? Ist ein Leben, das sich nicht permanent nach der Uhrzeit richtet, überhaupt noch denkbar?, schrieb ich in meinem Essay vor sechs Jahren.
Ich machte mich in dem Text auf die Suche nach so etwas wie Inseln der Zeit. Und wurde fündig in der Rückerorberung des Schlafs, der frei ist von Hightechmatratzen, Apps, Schlafmitteln, Ohrstöpseln und Spezialkissen, sondern einfach ein Ort der Ruhe ist – der letzte nicht rationalisierbare Zeitraum eines Tages, die letzte Bastion vor dem Zugriff der Zeiteffizienz.
Ich fand Inseln in der bewussten Pause, die das Tempo des Alltags durchbricht; in der Achtsamkeit, die das alltägliche Treiben bewusst macht; in der Etablierung zweckfreier Zeiträume; in der bewussten Verlangsamung von Alltagshandlungen und dem Hinterfragen des eigenen Zeitverhaltens. Wenn wir mehr von der Zeit haben wollen, so mein Fazit, müssen wir nicht die Uhren anhalten. Sondern uns selbst.

Titelbild: Inga Gezalian
Ich schrieb eine Reihe von Essays über die Zeit, und verband fast alle dieser Texte zu dem Buch Zeitwohlstand für alle (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), das im Herbst 2021 erschien. Das erste Kapitel heißt Eine Insel in der Zeit. Ursprünglich hatte ich überlegt, ganz anders anzufangen, mit einer Szene, die ich erlebt hatte, und die mir so sonderbar vorkam, dass ich meine Gedanken dazu ungeordnet in mein Handy tippte.
Eine stark veränderte Version davon landete später im Buch, nicht aber der erste Text, den ich versuchsweise meiner damaligen Kollegin vorlegte. Die folgende Passage beschreibt, wie sich so eine Insel in der Zeit anfühlt, wie es ist, aus der Zeit herauszutreten und letztlich dadurch doch vollständig in ihr aufzugehen. Den von meiner Kollegin bemängelten kitschigen Einstieg lasse ich heute ebenso im Text wie das aus ihrer Sicht überflüssige Hesse-Zitat.
“Man muss nicht weit gehen, um ein Wunder zu erleben. Es genügt schon, sich auf den Boden zu legen und in den Himmel zu blicken. Eigentlich wollte ich mich nur kurz ausruhen. Ich lag auf dem Rücken, im hohen Gras und merkte erst jetzt, wie blau der Himmel war. Einzelne Wolken zogen vorüber. Hier unten hörte ich das leise Rauschen des Windes, der in die Bäume fuhr. Oben bewegten sich die Wolken langsam vorwärts, in ihrem ganz eigenen Tempo, als könne nichts ihnen etwas anhaben.
Still auf einer Wiese liegen und in den Himmel schauen. Wann habe ich das das letzte Mal gemacht? Es ist lang her. Mir geht es anders als den Wolken. So wie sie am Himmel gleite ich selten durch mein Leben. Ständig passieren Dinge, die mich aus der Bahn werfen. Zu Hause, als Vater von zwei kleinen Kindern. Bei der Arbeit, als Redakteur eines Magazins. Und eigentlich überall, wo mein Smartphone eingeschaltet ist und eine ständige Verbindung zur Außenwelt besteht. Als Journalist zu arbeiten bedeutet, in ständiger Alarmbereitschaft zu sein, für die Dinge, die in der Welt passieren. Es bedeutet, ständig Unwichtiges von Wichtigem zu trennen und irgendwann nicht mehr zu wissen, ob etwas wichtig ist und ob mir nicht etwas Entscheidendes entgangen sein könnte. Zu Hause verlangen die Kinder meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Die Wohnung will aufgeräumt und geputzt werden. Mein Leben richtet sich nicht danach, was ich tun will, sondern was zu tun ist.
Diesen Zustand, in den ich geraten bin, hat Douglas Rushkoff als Gegenwartsschock beschrieben. “Wir sind im Hier und Jetzt nicht etwa sicher verankert, sondern reagieren nur noch auf den allgegenwärtigen Ansturm simultaner Impulse und Anforderungen”, schreibt er. Ich bin in meinem Hier und Jetzt schon lange nicht mehr sicher verankert…
Doch während ich dort lag und den Wolken zusah, begann sich etwas zu verändern. Ihre scheinbare Schwerelosigkeit, ihr ständiger Wandel – all das erschien so fließend und natürlich. Obwohl sie so langsam waren, stellte ich fest, wie schnell die Wolken ihre Formen veränderten und ganz natürlich in einen anderen Zustand wechselten. Wie sich Teile von ihnen auflösten und neu fanden. Wie ein Kind fing ich an, Formen darin zu sehen. War das ein Vogel? Oder doch ein Seepferdchen? Und was war das für ein merkwürdiges fliegendes Objekt? Je länger ich hinschaute, desto offensichtlicher wurden die Szenarien am Himmel, die mir sonst verborgen blieben, weil ich den Blick nicht nach oben richtete.
Ich merkte, dass ich ruhiger wurde. Da waren plötzlich nur die Wolken, die Wiese und ich. Nichts geschah und nichts war in meinem Kopf, das geschehen musste. Es gab kein Vorher und kein Nachher. Und wo keine Zukunft ist, gibt es auch keine Aufgaben, keine Termine, keinen Grund aufzustehen. Ich musste an einen Satz denken, den ich erst vor kurzer Zeit über Wolken gelesen hatte. Sie hätten die Formen von seligen Inseln. Und so, wie sie zwischen Erde und Himmel zag und sehnend und trotzig hängen, so hängen zag und sehnend und trotzig die Seelen der Menschen zwischen Zeit und Ewigkeit. Es stammte aus Peter Camenzind von Hermann Hesse.
Als ich den Blick abwandte und aufstand, hatte sich etwas verändert. Die Umgebung erschien gedämpft und verlangsamt. Es war, als wären die seligen Inseln nicht dort oben, sondern als bewegte ich mich auf einmal selbst wie auf einer Insel. Auf einer Insel in der Zeit. Was ich empfand, war reine Gegenwart. Der Schock ließ nach, die Zeit stand still und ich selbst war es, der sie anhielt. In diesem Moment wurde mir erst bewusst, wie selten so etwas war.”
So sind die Inseln der Zeit zu mir gekommen. Und zu meinen Leser*innen.
Auch wenn ich ein Maximierer der Zeit bin, die Zeit bewirtschafte, wie der Philosoph Rüdiger Safranski in seinem Buch Zeit treffend sagt, so bin ich doch auch ein Suchenender nach den herausgehobenen, seltenen, stillen Momenten, von denen ich weiß, dass sie das Leben ausmachen. Wir alle brauchen die Chance, diese Inseln zu entdecken.
Wenn ich von Inseln der Zeit rede, rede ich von kleinen Momenten der Ruhe und des Innehaltens – Phasen, in denen du aus dem ständigen Strom der Anforderungen, Ablenkungen und Verpflichtungen heraustrittst. Auszeiten, in denen du nicht funktionierst oder reagierst, sondern einfach nur bist. Es sind seltene und wertvolle Räume, weil sie einen Kontrast zum hektischen Alltag bilden und es dir ermöglichen, dich zu sammeln, zu reflektieren oder einfach nur wahrzunehmen, was gerade ist – ohne Druck, ohne Plan, ohne Ziel.
Noch immer schreibe ich gelegentlich Texte für Perspective Daily, obwohl das Zeit gestalten-Ressort längst verwaist ist, da ich seit nunmehr drei Jahren selbstständig arbeite. Mein bisher letzter Text für Perspective Daily ist vor wenigen Tagen erschienen, er trägt den Titel In welcher Zeit finden wir noch Zuflucht?
https://perspective-daily.de/article/3615-in-welcher-zeit-finden-wir-noch-zuflucht/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Es ist ein Text, über den ich längere Zeit nachgedacht habe, in dem ich versuche, das Gefühl von Heimatlosigkeit in der gegenwärtigen Zeit zu beschreiben und zu hinterfragen, wie es gelingen könnte, sich wieder sicher in der eigenen Gegenwart zu verorten und eine positive Vorstellung von der eigenen Zukunft zurückzugewinnen. Der Begriff Zeitzuflucht geht zurück auf den gleichnamigen Roman von Georgi Gospodinov, in dem ganze Gesellschaften beginnen, Kliniken für die Vergangenheit zu errichten – als Flucht vor einer Gegenwart, die als nicht mehr lebenswert empfunden wird. In diesen Kliniken kehren Menschen in ihre eigene Vergangenheit zurück, um in einer vermeintlich besseren Zeit Zuflucht zu finden. Ein wundervolles Buch, das die Sehnsucht nach einer heilen Vergangenheit und die daraus resultierenden Gefahren einer Verdrängung der Gegenwart thematisiert, und das mich sehr beschäftigt hat. Ich werde meinen Text demnächst auch hier im Newsletter veröffentlichen.
Die Begriffe Inseln der Zeit und Zeitzuflucht wecken bei mir ein ähnliches Gefühl: das Gefühl von räumlicher und zeitlicher Geborgenheit, das Vorhandensein eines sicheren Rückzugsraums in einer zunehmend unsicheren und unruhigen Welt. Wahrscheinlich ist dieser Zufluchtsort weder die Zeit, noch die Wiese unter den Wolken oder ein Bett zum Ausruhen. Die Insel in der Zeit, das bin wahrscheinlich ich selbst.

Und was machen wir jetzt mit der Sommerzeit, die diesen Sonntag wieder beginnt? Tatsächlich wäre es besser, den Cloxit zu vollziehen und aus der Umstellung auszusteigen – beziehungsweise gar nicht erst in die Sommerzeit einzusteigen. Doch das gilt nicht pauschal für alle Länder, die zur mitteleuropäischen Zeitzone gehören. Und hier wird es etwas kompliziert, aber eben nicht so kompliziert, dass es politisch unlösbar wäre.
Kurzer Hintergrund: Die Zeitzonen der Standardzeit wurden ursprünglich so festgelegt, dass die Sonne jeden Tag auf allen Längengraden um 12 Uhr am höchsten Punkt steht und um Mitternacht am tiefsten. Diese Regelung war notwendig, damit der Tagesrhythmus der Menschen möglichst nahe an der natürlichen Sonnenzeit liegt. Die maximale Abweichung beträgt dabei 30 Minuten. Doch die Einführung der mitteleuropäischen Zeit in den westeuropäischen Staaten während des Zweiten Weltkriegs sowie die spätere Einführung der Sommerzeit führten zu einer Uhrenfehlstellung. Dieses Problem lässt sich aus Sicht einer renommierten europäischen Forscher*innengruppe aber relativ einfach rückgängig machen.
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