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Recap "Work from Anywhere" in Hamburg ⚓​

Liebe LiveBarTalk-Freunde,

auch Tour-Termin Numero 2 ging erfolgreich über die Bühne: in Hamburg haben wir mit Mark Heyen über das Work from Anywhere-Modell und die Rolle von Systemhäusern im Change-Prozess gesprochen. Und nicht minder erfolgreich wurde im Anschluss mit Kollegen an der Bar angestoßen. 😜​ Ihr könnt Euch jetzt noch kostenfreie Tickets für einen unserer nächsten Live-Termine sichern: 05.05. Leipzig - 17.05. Berlin - 09.06. Köln - 23.06. Stuttgart

Anbei alle Fakten zum "Work from Anywhere"-LiveBarTalk mit Mark Heyen:

🌍​ Work from Anywhere 

  • These Mark Heyen: "Die IT verfolgt keine offenen Lösungsansätze" bei Transformationsprozessen (Interview Mark Heyen von 2019)
  • Auch beim Thema "Work from Anywhere" muss Fokus über technische Komponente hinausgehen: vor allem kulturelle sowie strutkturelle Faktoren von Bedeutung, die Change-Management-Skill erfordern 
  • Covid Pandemie hat zwar aufgrund der Notwendigkeit als Katalysator für Remote Work fungiert, das generelle Mindset hat sich laut Mark dadurch aber nicht verändert

👨🏻‍💻 Mitarbeiter Mindset 

  • Work from Anywhere ist definitiv nicht für jeden Mitarbeiter geeignet
  • Einige brauchen eine klare Trennung von Arbeitsplatz und Privatem 
  • Durch räumliche Trennung entsteht ein psychologischer Effekt, dass Arbeit beendet ist 
  • Außerdem zeigen Studien, dass im HO durchschnittlich mehr gearbeitet wird als im Büro
  • Auch soziale Aspekte wie psychische Überlastung, Vereinsamung, etc. müssen berücksichtigt werden 

⚖️ ​Rechtlicher Aspekt: Arbeiten im Ausland

  • Hierfür vor allem entscheidend, wie lange Arbeitnehmer im Ausland arbeitet und ob innerhalb oder außerhalb der EU
  • Sozialversicherung: "Sobald das mobile Arbeiten länger als drei Monate dauert und der Tätigkeitsort innerhalb der EU liegt, werden die Abgaben zur Sozialversicherung im jeweiligen Tätigkeitsland fällig" (Quelle: Personio)
  • Steuerrecht: 183-Tage-Regel: "Sollten 183 Tage Aufenthalt in einem anderen EU-Staat nicht überschritten und das Arbeitsentgelt von einem in Deutschland ansässigen Unternehmen gezahlt werden, bleibt der Beschäftigte in Deutschland steuerpflichtig." (Quelle: Personio)
  • Außerhalb der EU nicht einheitlich geregelt ➡️​ hier wird es also nochmal deutlich komplizierter
  • Mehr zum Thema: Home Office im Ausland: Die rechtlichen Grundlagen Homeoffice und mobiles Arbeiten im Ausland

➡️​ Rolle von Systemhäusern im Change Management 

  • Zentrale Fragestellung: Inwieweit können Systemhäuser ihre Kunden beim Change Management begleiten?
  • Laut Mark kritisch, Empfehlungen hinsichtlich Optimierungsprozessen zu geben, wenn man Unternehmen nicht schon lange begleitet hat 
  • Mögliche Methode: Durch Fragemethodik diejenigen Personen/Mitarbeiter miteinbeziehen, die direkt im Prozess involviert sind 
  • Laut Mark vor allem für kleine Systemhäuser schwer zu leisten: denn wenn man Prozesse ordentlich leiten und nicht nur technisch begleiten möchte, braucht man theoretisch einen Vollzeit Change Manager
  • Nicht unbedingt für jedes Systemhaus sinnvoll/notwendig: nur wenn man neben Bereitstellung von IT-Infrastruktur auch in Richtung Beratung gehen möchte
  • Chance durch Spezialisierung: Generell besser in einem Gebiet zum "Spezialisten" zu werden anstatt "Generalist" zu sein, der versucht, alles zu können 
  • Im Zuge dessen wird die Zusammenarbeit mit anderen Systemhäusern relevant (Stichwort "Systemhaus Working Groups" ➡️​ hierzu sprechen wir im LiveBarTalk #75 am 17.05.22)
  • Kunde hat somit Systemhaus als zentralen Ansprechpartner, welches die Zusammenarbeit koordiniert

🔗 Alle Links

🍺 Getränke Check

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🚀 Nächster Live-Termin in Leipzig am 05.05.22

➡️ Kostenfreie Vor-Ort-Tickets: ICT CHANNEL x LiveBarTalk Tour   ➡️ oder beim Event zusagen: LinkedIn  / YouTube / Facebook

Eure Hosts

Andreas, Kai & Patrick

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