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Kundendatenschutz: Marketing (Teil 3) – E-Mail-Marketing

Der wesentliche Vorteil von E-Mail-Marketing liegt darin, dass sich eine große Zahl von Interessenten zu sehr überschaubaren Kosten erreichen lässt. E-Mail-Marketing ist besonders gut dazu geeignet, bereits bestehende Kunden erneut zu aktivieren, kann aber auch für die Neukundenakquise eingesetzt werden.

-- Hier geht es zur »Gebrauchsanweisung und Inhaltsübersicht« des Kurses. --

https://vimeo.com/753345111

Die Relevanz von E-Mails nimmt weiterhin kontinuierlich zu. Selbst der Siegeszug der sozialen Medien (Facebook, Instagram etc.) sowie der Messenger-Dienste (sei es Facebook Messenger, WhatsApp oder Snapchat) kann an der dominanten Stellung von E-Mails und dem E-Mail-Marketing nichts ändern. Facebook konnte im Jahr 2020 seine Nutzerzahlen zwar auf 2,5 Milliarden ausbauen, im gleichen Jahr waren über 4 Milliarden E-Mail-Nutzer aktiv. Außerdem muss beachtet werden, dass kein Social-Mediaaccount wie auch kein Bankingaccount ohne E-Mail durchgeführt werden kann.

E-Mail-Marketing ist heute ein Standardinstrument im Marketing-Konzept vieler Unternehmen. Laut ARD/ZDF-Onlinestudie 2020 ist der Versand von E-Mails die am häufigsten genutzte Aktivität im Internet. 65 Prozent nutzen diese Technik. Messenger wie WhatsApp oder Telegram werden von 78 Prozent der Deutschen genutzt.

E-Mail-Marketing ist eine Form des Direktmarketings per E-Mail. Ähnlich wie die anderen Marketing-Instrumente im Online-Marketing-Mix dient auch E-Mail-Marketing primär dazu, den Benutzer auf die unternehmens- oder organisationseigene bzw. auf eine ganz bestimmte Website zu führen oder ihn zu einer bestimmten Aktion zu bewegen.

Laut Marketing Benchmark Report 2019 hat die Einführung der DSGVO dem Instrument des E-Mail-Marketings eher genutzt als geschadet. Andere Online-Marketing-Disziplinen leiden deutlich mehr unter der jüngeren Gesetzgebung, insbesondere durch die Einwilligungspflicht für Cookies.

E-Mail-Marketing kann also im Rahmen des gesamten Kundenbeziehungszyklus eingesetzt werden. E-Mails eignen sich

  • zur Kundenansprache bzw. zur Kontaktaufnahme mit Interessenten,
  • zur Erbringung von Serviceleistungen,
  • zur Auslieferung digitaler Produkte und Dienstleistungen sowie
  • Vertiefung der Beziehung mit Kunden.

Jeder dieser Vorgänge stellt datenschutzrechtlich eine Verarbeitungstätigkeit dar und bedarf daher einer tragfähigen Rechtsgrundlage (Verbot mit Erlaubnisvorbehalt). Schauen wir uns also an, auf was es beim E-Mail-Marketing im Rahmen des Datenschutzes ankommt.

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