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Wie umgehen mit diskriminierenden Strukturen in Kirche? mit Sarah Vecera (@moyo.me)

Diese Woche spreche ich mit Sarah Vecera. Sie ist die Autorin von “Wie ist Jesus weiß geworden?” und u.a. auf Instagram (@moyo.me) als Aktivistin unterwegs. Mit Sarah spreche ich über ihre Arbeit mit dem Schwerpunkt “Rassismus und Kirche” für die Vereinte evangelische Mission (VEM) und warum echter Dialog nicht möglich ist, solange Abhängigkeiten bestehen.

Das Grundproblem ist, dass wir strukturelle Formen von Diskriminierung haben, in dem Fall Rassismus, aber genauso Sexismus, Kapitalismus, Klassismus, Ableismus usw.

In vielen Köpfen existiert noch das Bild einer helfenden, weißen, europäischen Kirche. Zusammen mit dem Anspruch von christlicher Nächstenliebe werden so diskriminierende Strukturen aufrechterhalten. Sarah macht deutlich, dass diese Mechanismen aufgedeckt und dekonstruiert werden müssen. Schließlich hat die christliche Theologie selbst  den Anspruch, auf der Seite derer zu stehen, die eher am Rande unser Gesellschaft stehen.

Wir haben die Grundlage, dass wir an einen Gott glauben, der oder die immer an der Seite von Unterdrückten ist… also marginalisierte Menschen sind im Mittelpunkt von 90 Prozent der Geschichten, die wir in der Bibel lesen.

Linksammlung:

Zusammenfassung

Wann ist ein echter Dialog in der Missionsarbeit nicht möglich?

  • Sarah arbeitet als Koordinatorin für Global Education bei der Vereinten evangelischen Mission (VEM) mit dem Schwerpunkt “Rassismus und Kirche”.
  • Aus der Geschichte der Missionsarbeit heraus verbindet man damit eher negative Glaubensindoktrination, allerdings hat sich das Missionsverständnis stark gewandelt.
  • Anstatt von Partnerkirchen im außereuropäischen Ausland zu sprechen geht es um einen gleichberechtigten Dialog der Mitgliedskirchen.
  • In vielen Köpfen hält sich noch das Narrativ, dass schwarze Menschen arm und weiße Menschen die Helfenden seien.
  • Diese Bilder im Kopf drücken koloniale Strukturen aus und manifestieren - gepaart mit einer Anspruch von christlicher Nächstenliebe - ein Machtgefälle im interkulturellen Austausch.

Wie können wir konstruktiv über Rassismus sprechen?

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