Zum Hauptinhalt springen

Warum Progress over Perfection? (Summer School | Teil 4)

Du wolltest schon immer mal mit diesem einen Projekt anfangen, arbeitest aber noch an dem perfekten Konzept? In der letzten Folge der Sommer School 2022 geht es um eine These, die sich in unserer Arbeit immer wieder bestätigt: Progress over Perfection!

Am Anfang der Pandemie musste Liturgie schnell digital neu gedacht werden. Wer hier mit der Suche nach der perfekten Umsetzung angefangen hat, ist wahrscheinlich immer noch auf der Suche. Aber diejenigen, die einfach mal etwas ausprobiert haben, haben in den letzten zwei Jahren mit Sicherheit einiges an Erfahrungen zur Umsetzung digitaler Formate dazugewonnen.

Linksammlung:

Zusammenfassung

Niemand wird als Profi geboren

  • Noch zu häufig wird gesagt: Wer nicht singen kann, der soll auch nicht auf eine Bühne gehen.
  • Dabei ist es wichtig, zu starten und in einen kontinuierlichen Prozess zu kommen.
  • Denn niemand wird als Profi geboren. Vielmehr geht es darum, womit wir uns beschäftigen und worin wir unsere Bemühungen stecken. Ausnahmetalente haben nicht etwa eine genetische Veranlagung, sondern investieren vor allem häufig die 10-fache Zeit in eine Sache.
  • Wenn man etwas schaffen möchte, dann muss man also kontinuierlich dran bleiben und nicht die eine perfekte Lösung suchen.

Erkunden - Ausprobieren - Weiterentwickeln

  • Es gibt keine perfekten Lösungen, weil alles in Bewegung ist und sich auf der Suche nach einer solchen Lösung die Welt bereits weiter gedreht hat. Selbst, wenn also die vermeintlich perfekte Lösung gefunden wurde, ist die Ausgangslage mit Sicherheit nicht mehr die gleiche wie zu Beginn der Suche.
  • In der Pastoraltheolgie wird häufig nach dem Dreischritt Sehen-Urteilen-Handeln gearbeitet. Das ist zwar gründlich, kann aber zu langsam sein.
  • Dinge gleich zu Beginn auszuprobieren hat den Vorteil, dass eine Bewegung nach vorne fokussiert wird. So kann in der Weiterentwicklung gleich geschaut werden, was sich bewährt hat und was wieder weg kann.
  • Kleine kontinuierliche Schritte sind effektiver, als nur auf die großen Momente hinzuarbeiten. Sonst kommt man nicht in die Progression rein.

Progress > Perfection

  • Zu Kontinuität gibt es keine Abkürzung: Jeden Tag fünf Minuten Sport zu machen bringt einen wesentlich schneller voran, als darauf zu warten, dass mal eine ganze Stunde am Stück möglich ist.
  • Große Accounts dachten am Anfang auch nicht, dass sie das nicht können und deswegen nicht anfangen können. Sie haben ausprobiert und weiterentwickelt. Vor allem aber haben sie sich lange Zeit mit den Dingen beschäftigt.
  • Die Stärke des Ansatzes Progress over Perfection liegt eindeutig darin, sich kontinuierlich mit etwas zu beschäftigen und dadurch besser zu werden, weil Du schneller erkennst, worauf es ankommt.
  • Such Dir etwas aus, was Du ausprobieren möchtest und bleib kontinuierlich dran. Was soll schon passieren?
  • Wenn Du dabei Unterstützung brauchst, dann helfen wir Dir gerne mit unserer Academy.
Nur Mitglieder, die Zugang zu diesem Post haben, können Kommentare lesen und schreiben.