Vor einigen Monaten las ich in einem Magazin einen Artikel über ein Ehepaar, das nach Bangladesch gehen wollte, um dort ... ja was? Christlich motivierte Basisarbeit zu leisten, auf Augenhöhe mit den Bangladeshis. Nicht nur für ein paar Wochen oder Monate, sondern für Jahre. Mindestens zwei Jahre, eher länger, wollen die beiden nicht einmal zu Besuch nach Deutschland zurückkehren.

Der Gedanke an dieses Paar hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Ich habe sie kontaktiert und um ein Interview per Mail gebeten, in der Erwartung, sie seien längst in Asien. Doch halt, es ist ja Corona, die Abreise hatte sich um Monate verzögert. So kam es, dass ich die beiden in Kleinostheim treffen konnte, gut zwei Wochen vor ihrer Abreise. 

Sie waren voller Vorfreude, aber auch ein wenig besorgt. Lieber keine Nachnamen schreiben, keine Fotos und auch nicht den Namen der Organisation nennen, mit der sie unterwegs sind - in einem Land mit einer nicht christlichen Staatsreligion fürchten sie, dass sie es sonst schwer haben könnten. Warum sind sie gegangen, wenn es nicht so einfach ist?

Mittlerweile sind sie dort, wir haben ein paar Mal geschrieben, um letzte Details zu klären. Sie klingen guter Dinge.  

Einen Podcast wollten die beiden lieber nicht aufnehmen, und ich habe es vor meinem Urlaub nicht mehr geschafft die Geschichte einzusprechen. Die Geschichten dieser und der nächsten beiden Wochen habe ich vorbereitet und schicke heute gleich herzliche Urlaubsgrüße mit! 

PS: Für den Artikel durfte ich Fotos von Alea Horst verwenden. 

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