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Willkommen im Ferienleben-Worklife (The Happy Weekly 30)

Back to work – hieß es für mich in dieser Woche. Nach dem Urlaub bewegt man sich ja in diesem merkwürdigen Zwischenzustand des „Traurig-dass-der-Urlaub-vorbei-ist-aber-trotzdem-schön-wieder-zu-Hause-zu-seins“. Ich mag es ja ganz gerne, nach der Auszeit wieder zu meinen liebgewonnenen Routinen zurückzukehren und gleichzeitig durch die Unterbrechung die Gelegenheit zu haben, daran etwas zu verändern. Dazu aber später mehr.

Nach dem Urlaub startete also das Ferienleben-Worklife: Mein Mann und ich arbeiten wieder, das Kind genießt noch Sommerferien. Vor diesem Zustand habe ich ja grundsätzlich immer etwas Respekt. Diese Woche stellte sich aber heraus, dass unser Urlaubsausflug ins Legoland noch ein paar sehr angenehme Spätfolgen mit sich brachte. Das Kind hat sein Erspartes im Legoshop gelassen und unfassbar stolz zwei große Pakete aus der Harry-Potter-Serie nach Hause getragen. Und die baut er jetzt neben mir zusammen – mit einem Ehrgeiz und einer Ausdauer, die mich total beeindruckt. (Und mir ganz viel entspannte Arbeitszeit verschafft.)

Schon cool, was wir alles schaffen können, wenn wir etwas wirklich wollen.

Gedacht: Das lief doch mal gut.

Back to work – das klingt so einfach, ist aber doch irgendwie immer eine rumpelige Angelegenheit. Deshalb war ich diese Woche positiv überrascht, wie gut und unkompliziert diesmal die Rückkehr in den Alltag so lief – und weil wir uns ohnehin viel zu wenig selbst loben, mit Kritik dagegen immer schnell zu Hand sind, wollte ich das hier einmal aufschreiben.

Geht es euch auch so? Wenn ihr denkt, dass etwas wirklich gut gelaufen ist, formt sich im Kopf sofort ein kleiner „Ja, aber...“-Gedanke, der mit fiesem Grinsen alles aufzählt, was aber schon NOCH besser hätte laufen können. Ich habe heute diesem Gedanken mal für fünf Minuten den Schweigefuchs gezeigt und einfach mal genossen, dass es gut lief. Und aufgeschrieben habe ich es auch – die nächste Chaos-Phase kommt bestimmt. Dann habe ich fest vor, das nochmal zu lesen.

Gelernt: Routinen – und warum sie so wichtig sind

Eigentlich wäre letzte Woche das neue Happy Worklife Paper fällig gewesen – es sollte um das Thema Routinen gehen. Und dazu habe ich eine ganze Menge gelesen und viel Neues und Interessantes gelernt. Dass Routinen einen Trigger/Auslöser benötigen beispielsweise und wie man es schafft, neue Routinen zu etablieren. Weil das alles spannend und wichtig ist, wurde das Paper immer länger und länger, bis ich schließlich entschieden habe: Das geht so nicht.

Aus dem Thema Routinen mache ich nun einen Themenmonat – im August wird es im Paper, auf Instagram und auch hier im Happy Weekly-Newsletter regelmäßig um Routinen gehen, die einen produktiven Arbeitsalltag fördern. Als Texterin gibt es für mich immer diesen besonderen Moment, wo auf einmal alles passt – nachdem man an jeder Ecke herumkorrigiert hat: Genauso ging es mir diesmal mit dem Paper.

In der kommenden Woche geht es los – der erste Text wird sich mit Morgenroutinen beschäftigen. Ich kann euch jetzt schon beruhigen: es bleibt gewohnt pragmatisch, niemand muss um 5 Uhr aufstehen, um eine komplexe Tee-Zeremonie und ein aufwändiges Workout vor dem ersten Kaffee reinzuquetschen. ;-)

Um das Paper komplett lesen zu können, musst du Mitglied auf Steady werden – indem du mir virtuell einen Kaffee ausgibst. Im Gegenzug teile ich zweimal im Monat detaillierte Tipps und Themen rund um das Thema Produktivität mit dir:

Gelesen: Über Quantität und Qualität

Irgendwie verfolgt mich gerade das Thema „Lesen“ im Moment. Nachdem ich mir ja im Urlaub vorgenommen habe, das künftig vehement in meinen Alltag einzubauen, stoße ich auf einmal überall auf Texte rund um das Bücher lesen. Im Newsletter Smart Chiefs bin ich direkt über die Headline gestolpert und habe erstmal innerlich wütend geschnaubt: „Hört auf, mehr Bücher zu lesen“ – hallo, was für ein Unsinn?! Weil ich ja aber neugierig bin, habe ich trotzdem weitergelesen.

Und musste dann schnell schmunzeln – denn das kleine Wörtchen „mehr“ ist das, warum es im Text eigentlich geht. Und auch ich habe mich dabei ertappt, wie ich überlegt habe, wie viele Bücher ich dieses Jahr noch „schaffe“, wenn ich soundsoviel Zeit zum Lesen jeden Tag finde. Bekloppt, muss man mal so sagen. Denn so wichtig es ist, DASS ich mir dafür täglich Zeit freischaufle – so egal ist es eigentlich, wie viele Bücher ich darin lese. Richtigerweise führt der Text dann weiter aus, dass ein quantitatives Ziel schnell dazu führt, dass man sich durch Bücher durchquält, um sie „abzuhaken“ – dass das für den Lesespaß nicht förderlich ist, erklärt sich wohl von selbst.

Gewusst: Urlaub ist super – um danach was Neues zu beginnen

Ein klein wenig Routine gibt es schon in diesem Newsletter – weil es so gut zum „Back to Work“-Thema passt. Wusstet ihr, dass die Zeit nach dem Urlaub die perfekte Gelegenheit ist, sich neue Gewohnheiten und Routinen anzugewöhnen? Das liegt daran, dass wir durch die Abwesenheit und die anderen Abläufe an den freien Tagen ohnehin aus unserem üblichen Rhythmus herausgerissen werden – und nach den Ferien wieder hineinfinden müssen.

Das ist Arbeit – und die kann man dann auch direkt dazu nutzen, an den bereits gewohnten Abläufen ein kleines bisschen zu schrauben. Aber Achtung: Alles anders zu machen als vorher, ist immer schnell zum Scheitern verurteilt. Das hältst du vermutlich nur ein paar Tage durch, und gibst dann schnell wieder auf. Ändere lieber nur eine ganz kleine Sache, und die dafür nachhaltig. Du kannst sie später immer noch ausbauen! Routinen sind so machtvoll, weil wir sie ausführen, ohne darüber nachdenken oder uns aktiv dazu entscheiden zu müssen. Das kann – je nach Routine – entweder gut (Du ziehst die Sportschuhe schon automatisch an) oder eher weniger erwünscht sein (...der Griff in die Süßigkeitenschublade...).

Also, was nehmt ihr euch an Veränderung fürs Urlaubsende vor?

So, das war er – der erste „richtige“ Newsletter nach einer – fast – normalen Arbeitswoche. Die Eltern unter euch wissen, dass das in den Sommerferien ebenso schön wie selten ist.

Ich wünsche euch heute einen guten Start ins Wochenende und hoffe, dass ihr viele schöne Dinge vorhabt! Ich schreibe jetzt eine Einkaufsliste fürs Wochenend-Grillen!

Fröhliche Grüße,

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