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Heute neu und exklusiv für Euch - wieder mal zwei Gedichte: Mein allerneuestes "Poem" und mein "allerältestes". Zwischen beiden Texten liegen knapp mehr als 50 Jahre. Fui Spaß!

Das allererste Gedichterl – zumindest ist es das Älteste, das ich noch besitze. Beim Verfassen war ich gerade neun Jahre alt geworden

DAS ALPHORNUNGLÜCK

Es war einmal ein Alpenhorn

Von ganz hinten bis zur Spitze vorn

Und jeder der auf ihm blies

Wurde froh denn er merkte dies

Jeder ist ein guter Alphornbläser

Denn mit keinem bläst man besser

Das Alphorn das kam aus der Schweiz

Da hat das für die Leute Reiz

Deutschland aber hieß des Hornes Ziel

Doch hier gibt’s der Bläser gar nicht viel

So stand es denn auch recht dumm

Lange Zeit in nem Keller rum

Wo die Würmer noch nie Kunstverstand besaßen

Stück für Stück das Alphorn fraßen

So starb der erste Schweizer Emigrant

Weil ihn niemand rechtzeitig fand

Und mir bleibt nur des Gedichtes Moral zu schreiben:

Alpenhörner haben in der Schweiz zu bleiben

Das allerneueste Gedichterl

IST DOCH ALLES GUT

Im Traume barst die Welt vor Fun.

Ich hörte Kinder lachen.

Ja gut, die Inzidenz stieg an,

da ließ sich halt nichts machen.

Doch bald war Frieden ringsumher.

Kein Jammern mehr, kein Klagen-

Die Krankenhäuser standen leer,

weil alle sonstwo lagen.

Und endlich musste niemand mehr

bei Lidl Maske tragen.

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