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Jede Menge Neuigkeiten erwarten euch im heutigen Vorgeplänkel: Wir haben drei multimediale Literaturtipps zum Pride Month dabei, schauen auf den neugegründeten Schriftsteller*innenverband PEN Berlin und sprechen über den russischen Autor und Putinkritiker Dmitry Glukhovsky, der vom Exil aus erleben muss, wie seine dystopische „Metro“-Reihe für manche zur Realität wird.

Dann geht’s zum gemütlichen Arbeiten an die Ostsee: Dort will der Protagonist in Heinz Strunks neustem Roman die Geschichte seiner Familie niederschreiben. Doch „Ein Sommer in Niendorf“ verläuft anders als gedacht, denn in dem kleinen Ort wimmelt es von strunkschen Charakteren, die den Ruhe suchenden Gast mehr und mehr aus der Fassung bringen – mit fatalen Auswirkungen...

Auch die „Bekenntnisse eines Betrügers“ können mit schrägen Charakteren und einer ebenso aufgedrehten Handlung aufwarten: Der Titelheld in Rahul Rainas Debüt verkauft gute Prüfungsergebnisse, indem er selbst Tests für Andere ablegt. Als einer seiner Kunden entführt wird, beginnt eine rasante Gangsterstory quer durch Dehli, die Geburtsstadt des Autors.

Zuletzt wenden wir uns einer deutschen Familiengeschichte zu, die in dieser Form noch nicht oft erzählt wurde: Die Kinder eines türkischen Einwanderers ziehen nach dessen Tod Bilanz. Fatma Aydemirs vielstimmiger Roman „Dschinns“ erzählt von Generationskonflikten zwischen Tradition und Moderne.

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