Dortmund: Wie Vonovia Mutter mit Kindern völlig im Stich und alleine lässt

In Dortmund Schüren, ein Ortsteil zwischen Aplerbeck und Hörde lebt seit 2011 eine Mieterin mit mittlerweile 3 Kindern. Die Deutsche Annington heißt heute Vonovia

Diese versprach bei Einzug die Wohnung würde gemacht werden. Gemacht wurde nach zwei Monaten Einzugsverzögerung durch Vonovia nicht viel,besser gesagt es wurde nur der Estrich gemacht, da dieser ein großes Loch aufweist. Versprochen wurde zu dem Zeitpunkt seitens der ehemaligen Deutschen Annington (heute Vonvia), getan wurde bis heute (2021) zum Leidwesen der Mieterin nichts. Vonvia rührte sich bisweilen nicht. Die Häuser der Siedlung wurden von außen modernisiert. Der Zustand der Wohnung macht uns fassungslos, denn von Deutschlands größten Vermieter erwartet man tatsächlich mehr.

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Mängel über Mängel und kein Ende in Sicht

Von Schimmel in manchen Räumen, Rissen in den Wänden, kaputte oder lockere Fliesen, rostige Heizung direkt an der Badewanne, die Elektronik in der Wohnung ist mangelhaft und veraltet. Der  Mietpreis  pro Quadratmeter (warm) liegt derzeit bei 9,14€. Die Familie hat Krankheiten, die sich nicht mit Schimmel vertragen oder den Gesundheitszustand verbessern.

Zu dieser Heizung wurde der Mieterin gesagt: "Die hätten sie ja auch selbst abbauen können und lackieren können". Warum bitte soll die Mieterin einen offensichtlichen Mangel beseitigen, wo klar der Vermieter in  Leistung zu treten hat? Diese Heizung muss ausgetauscht werden. Zu den zu lockeren Fliesen bekam die Mieterin den Tipp: "Kleben Sie doch Panzertape drüber " sehr nützliche und fachliche Aussagen, welche weder fachmännisch, noch kompetent sind und die Mieterin fassungslos zurück ließen. 

16.12.2021 Update: Mehr Bilder dazu hier

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Das Verhalten der Vonovia lässt uns sehr stark an der Kompetenz zweifeln.

Die Mieterin verlangt  mit ihren Kindern eine bewohnbare Wohnung von der Vonovia. Diese wollte die Mieterin zwar in eine alternative Wohnung verlegen, welche dann plötzlich nicht mehr zur Verfügung stand. Auffällig ist aber, das alle Wohnungen im Haus; das sind 3 von 4 bis auf von dieser Familie; modernisiert oder saniert wurden. Als alleinerziehende und Transferleistung-beziehende eine neue Wohnung zu finden bei dem derzeitigen Wohnungsmarkt und den Vorurteilen, welche oftmals herrschen, ist dies ein Spießrutenlauf, der Erfolg gegen null.

Wir fordern die Vonovia auf

"Ihren Versprechen endlich Taten folgen zu lassen und zwar sehr bald. Der Mieterin und Ihren Kindern endlich zu helfen. Die Zustände dürfen so nicht weiter geduldet werden, sondern müssen dringend ausgebessert und verbessert werden, zum Wohle der Lebensqualität aller dort lebenden Kinder. Bewegt euch endlich zu euren Mietern hin und nicht von ihnen weg." erklärt Marco Krieg Vorstandsvorsitzender vom Mieter Netzwerk Dortmund e.V.

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