Vivawest: Ignoriert Beschwerden und handelt nicht - Mieter sind sauer!

Dortmund Huckarde / Arthur-Beringer-Str / Vivawest / 40 Jahre wohnt das Ehepaar Familie K. (Uns namentlich bekannt) nun schon in der Arthur-Beringer-Str. in Dortmund, Ortsteil Huckarde. 

Nie gab es so gravierende Probleme mit der Vermietung Vivawest dort. Doch seit etwa 3 Jahren sieht das anders aus. Das Ehepaar wendete sich ca. im Juni 2020 an den Mieter Netzwerk Dortmund e.V. und schilderte uns die Situationen vor Ortund konnte anhand von Fotos das Geschehen dokumentieren und beweisen. Nach einem Persönlichen Termin durch Zwei Ehrenamtlichen Helfer*innen von uns mit der betroffenen Familie, bestätigten auch Anwohner*innen  die Problematik.

Ehepaar Familie K., sowie Mitmieter*innen und Anwohner*innen, haben seit 3 Jahren erhebliche Probleme durch eine gesundheitlich Beeinträchtigte Nachbarin, welche zu massiven Vandalismus innerhalb, als auch außerhalb der Immobilie in der Arthur-Bering-Str. sorgt.

Vandalismus und Unruhen hören nicht auf

Familie K.und wir sprechen hier von einer beschmierter Wohnungstür, Fensterrahmen, Fensterbänken, sowie ständig aus dem Fenster // über dem Balkon entsorgten Möbeln, Elektrogeräten, Kinderspielzeug, Nachtspeichersteine und viel Müll etc.

Die Mieterin sorgt mit wiederholten täglichen und nächtlichen Unruhen, Polizei-, sowie sogar für einen Feuerwehreinsatz, austretendem Gestank, sowie Ungeziefer soll es geben und dem erwähnten Vandalismus regelmäßig für Entsetzen der Mitmieter*innen.

https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/brand-dortmunder-westen-huckarde-feuerwehr-dortmund-plus-1582247.html

Sodass diese mittlerweile mehrfach (teilweise im Wochen oder im Tagestakt) die zuständige Vermietung Vivawest kontaktierten wird und es schon Konsequenzen in Form von Mietminderung derweil auch gibt. Es gebe wohl eine gesetzliche Betreuungfür die Mieterin. Diese möchte sich der Problematikihrer Klientin schlichtweg nicht annehmen oder ignoriert das Geschehen, dass vermuten jedenfalls die Nachbarn*innen der gesamten Straße.

Vivawest entzieht sich aus Ihrer Verantwortung als Vermieter.

Trotz mehrfachen Beschwerden und dokumentierten Beweisen seitens der Mieter*innen ignoriert die Vivawest das Geschehen lange Zeitin ihrer eigenen Immobilie offensichtlich gekonnt, man weist auf den Quartiersmeister hin, welcher jedoch nur den Sperrmüll beiseite schafft (wird ordentlich umquartiert an Hauswand - Brandgefahr?! - oder an den Garagen) und diesen später dann entsorgen lässt. 

Mehr Bilder können Sie dazu hier finden.

https://photos.app.goo.gl/tnyKeN1DZzeLicwR7

Doch wer trägt letzten Endes die Kosten für diesen Entsorgungsaufwand?! Wie werden diese umgeschlagen?! Auf die Mieter*innen?!

Auch hier scheitert es offensichtlich an Transparenz, Klärungs-sowie Handlungsbedarf durch die Vivawest, für die Mieter*innen der Arthur-Bering-Str. ist das wichtig zu wissen. Dazu eine Sicherheit dass die entstandenen Müllentsorgungskosten nicht auf die Mieter*innen umgelegt werden, den die sind nachweislich die Unschuldigen am Dilema, welche die Lage auch nicht verursacht haben.

Mahnungen und Widersprüche

Doch das einzige worauf offensichtlich die Vivawest bisher sehr schnell reagiert hat, sind auf aktuell durchgeführte Mietminderungen der Mieter*innen aufgrund der Situation vor Ort. Diesen wird immer wieder mit Mahnungen und Widersprüchen widersprochen, dass die Mietminderungen nicht rechtens seien und somit Zahlungserinnerungen wegen Mietrückständen als einzige Antwort zurück kommen.

Wir zitieren aus dem Schreiben vom 11.05.2021 der Vivawest: "wir widersprechen , wie in unserem vorherigen Schreiben vom 19.10.2020, 28.01.2021 und 30.03.2021 ausdrücklich Ihrer Mietminderung. Der Sachverhalt bezüglich Frau ... wird derzeit vom Gericht geprüft und bearbeitet. Sollten Gegenstände aus dem Fenster geworfen werden, lassen wir diese unsererseits immer zeitnah entfernen. „

Wir zitieren aus einem weiteren Mahnschreiben sowie Widerspruch seitens der Vivawest gegenüber Familie K. vom 28.07.2021 : " Wir widersprechen erneut ausdrücklich der Mietminderung. Wir sind im aktuellen Sachverhalt weiterhin tätig und haben jüngst ein Ergebnis erhalten. Aus Gründen des Datenschutzes können wir nicht näher darauf eingehen. Wir bitten daher noch um ein wenig Geduld."

Update 14.10.2021:  Jetzt eskalierte die Situation vor Ort - Vivawest ignoriert Beschwerden und handelt nicht - Mieter sind sauer!

Doch wie viel Geduld sollen oder müssen die Mieter*innen vor Ort noch hinnehmen?  Vivawest könnte einfach das gespräch suchen, tun sie derzeit aber nicht. Für die betroffenen Mieter*innen und uns als Verein nicht mehr nachvollziehbar.

Vivawest etwa Ignoranz durch den Blumenstrauß?

Und als wäre es für  FamilieK. nicht schon unerträglich genug, sodass seitens der Vivawest eine gekonnte Ignoranz walten gelassen wird, werden andere zum langjährigen Wohnsitz via Blumenstrauß und einer Karte beglückwünscht. Ansich eine tolle und würdigende Geste. Während es gegen das Ehepaar unberechtigterweise Mahnungen und Widersprüche hagelt. 

Der Blumenstrauß und die Karte bleibt diesem Ehepaar und ebenfalls langjährigen Mietern leider verwehrt. Familie K.sagt:“... die guten Mieter bekommen zum Jubiläum einen Blumenstrauß mit Karte und die Mieter die sich beschweren und Mietkürzung machen, werden ausgegrenzt.. .“ 

Die Situation vor Ort kann die Vivawest nicht bestreiten,alswolle man genau damit durch die Blumen gerade aus zeigen, dass man Kritik am eigenen Unternehmen nicht zulässt und Probleme einfach ignoriert werden. 

Dabei wäre es doch versöhnlicher seinen langjährigen Mieter*innen Angebote wie Mediationsgespräche zwischen der besagten Nachbarin, Vermietung, Quartiersmeister, sowie den anderen Anwohnern zu bieten, um ein besseres Miteinander und Wohnklima anzubieten. Doch dies wird es wohl durch die Blume gesagt nicht geben, denn Ignoranz ist einfacher, als an Kritik zu arbeiten.

Wir fordern von seiten Vivawest - Aufklärung, Verantwortung und Transparenz .

"Wir der Mieter Netzwerk Dortmund e.V. fordern das sich die Vivawest gegenüber ihren Mieter*innen, welche so sorgfältig dokumentieren und sie so ausführlich informieren, sich endlich in der Verantwortung zusehen. Und an den aktuellen Zustand und die Unzufriedenheit unter den Mietern in ihrer Immobilie an der Arthur-Beringer-Str was zu verändern, und mit den Mieter*innen zusprechen." Erklärt der Vorsitzende Marco Krieg

Pressemitteilung Mieter Netzwerk Dortmund e.V. // 24.08.2021

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