Die finanzialisierte Wohnungswirtschaft ist sozialisierungsreif

Das Hin und Her um die Übernahme der Deutsche Wohnen SE durch die Vonovia SE zeigt einmal mehr, wie sehr die Wohnverhältnisse der Spekulation und den Strukturen der Finanzmärkte unterworfen sind. 

Mitten in der größten Krise des bezahlbaren Wohnens seit der Nachkriegszeit hängt die Zukunft Hunderttausender Mietwohnungen von den von Aktionsfonds gesetzten Regeln und den spekulativen Kalkülen von Hedgefonds-Manager*innen ab. 

Nicht nur in Berlin kann man sich da fragen: Wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit reif für die demokratische Alternative, die Vergesellschaftung des Wohnungswesens? Was gibt das Grundgesetz dazu her? In welchem Verhältnis steht diese Perspektive der Vergesellschaftung zu Forderungen nach stärkerer Regulierung der Mieten und der Wohnungsbewirtschaftung?

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Von Autor:  Knut Unger ist Sprecher des MieterInnenvereins Witten (Mitglied im Deutschen Mieterbund NRW) und von MieterAKTIONärIn – Plattform kritischer Immobilienaktionär*innen. 

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