Im Medizinrad finden wir die vier Welten wieder in der wir eingebettet sind. Sie umfassen die Pflanzenwelt, die Tierwelt, die Mineralienwelt und die Menschenwelt.

Diese Welten sind all unsere Kinder, das Volk, was es zu beschützen und zu erhalten gilt. Diese Welten finden wir im jeden dieser Steine, die im Medizinrad liegen. Sie dienen uns der Menschenwelt, zur Läuterung und Heilung unserer Seele. Sie wollen uns in unserem Prozess der Entwicklung unterstützen. Sie sind unser Spiegel der Erkenntnis und der Heilung.

Die erste Welt ist die Mineralienwelt, sie halten die Energie, die Schöpfung hier auf der Erde zusammen. Es ist das was uns hier auf der Erde hält. Diese Welt war zuerst da, in unserer Entwicklungsgeschichte. Die Steine sind belebt mit Energie, sie sind nicht starr, so wie du sie siehst, sondern sie bewegen sich unentwegt. Sie halten die „Illusion“ aufrecht, die wir erschaffen haben. Die Illusion der Erfahrungen. Sie haben uns eine Menge zu sagen, denn das ganze Wissen ist in ihnen gespeichert, was seit Äonen von Zeiten hier auf der Erde geschehen ist. Sie sprechen sogar zu uns, wir haben nur vergessen zuzuhören.

Die zweite Welt, ist die Welt der Pflanzen, sie kamen als nächstes. Sie haben die Geber - Energie. Sie geben sich uns als Nahrung, als Heilkräuter und als Sauerstoff zum Leben. Sie geben sich als Holz für unserer Häuser und als Wärme. Das ganze Sonnenlicht, die Lebensenergie ist in ihnen gespeichert. Auch sie sind mit der göttlichen Essenz erfüllt.

Dann kam die Tierwelt, sie haben die Empfänger - Energie. Sie empfangen einfach die Nahrung, die Versorgung. Manchmal empfangen unsere Tiere auch unsere Krankheiten, um uns zu heilen. Sie machen sich keine Sorgen über irgendetwas, sie empfangen einfach das, was da ist.

Und dann kamen wir als Menschen. In der Bibel heißt es, mache dir die Erde untertan, was eine Fehldeutung ist. Es muss heißen, nutze die Welten, um dich selbst zu erkennen. Lerne, was die Welten dir zu sagen haben. Wir haben mit unserer Bestimmer -Energie der Freude diese Welten mit erschaffen und kreiert.

Das was uns von den anderen Welten unterscheidet ist, dass wir den freien Willen haben, freiwillig über etwas bestimmen zu können und unsere eigene Realität zu erschaffen. Daher liegt es in unserer Verantwortung, diese Welten zu beschützen und nicht zu beherrschen.

All diese Welten sind in uns, wir sind aus dem gleichen Stoff gemacht, wir sind diese Welten. Es sind unsere Kinder in uns. Alles was wir den anderen Welten antun, tun wir uns selbst an.

Das allergrößte Gebot hier auf der Erde lautet: „Nichts darf getan werden, was diese Kinder verletzt.“

Damit sind nicht nur die Tierkinder, die Pflanzenkinder und die Mineralienkinder gemeint. Sondern auch unsere eigenen Kinder. Die Kinder in uns.

Alle vier Welten, dienen uns als Spiegel zur Heilung und Entwicklung. Somit auch alle Menschen um uns herum, es sind unsere Schauspieler und Schauspielerinnen. Diese Welten sind der Katalysator für unseren Seelenweg im Medizinrad, unserem Lebensrad. Wir können von ihnen lernen wie wir für uns ein besseres und liebevolleres Leben erschaffen können.

Wenn wir alle in unser Drehbuch schreiben würden: „Nichts darf getan werden, was diese Kinder verletzt“, wie würde sich dann unser Bewusstsein für diese Welt verändern?

Wie würden wir dann mit der Tierwelt umgehen? Die Tiere werden nicht mehr geachtet, sie werden in Massentierhaltung gehalten und entwürdigt. Sie werden als Mittel zum Zweck benutzt, als Geldquelle, um die Gier der Menschheit zu befriedigen. Ohne zu wissen, was wir da eigentlich tun.

Es geht dabei nicht darum, zum Vegetarier zu werden, die Menschen zu verurteilen die Fleisch essen, es geht auch nicht darum die Landwirte zu verurteilen. Sondern vielmehr darum, den Tieren wieder die Achtung und Ehre zu geben, die ihnen gebührt. Es geht um unseren Fleischkonsum, die endlose Gier nach Fleisch. Ohne zu wissen, dass die Tiere Empfänger sind von Energien. Sie nehmen alle Ängste in sich auf, die bei ihrer Haltung entstehen. Und diese Energien, auch all die Medikamente, die in ihnen reingestopft werden, nehmen wir in uns auf. Und dann wundern wir uns, dass wir so voller Angst sind, und uns Deprimiert fühlen. Wenn wir uns Haustiere anschaffen, und sie uns dann doch stören, werden sie einfach weggegeben, schlimmstenfalls werden sie irgendwo ausgesetzt. Wir behandeln sie wie ein Stück Ware. Wir machen uns keine Gedanken mehr, wo unsere Lebensmittel herkommen oder wie sie produziert werden. Ja, auch der Wolf stört. Wir könnten stattdessen uns anschauen, was der Wolf uns sagen will. Vielleicht, dass wir alle eine Familie sind?

„Nichts darf getan werden, was diese Kinder verletzt“

Genauso sieht es mit der Pflanzenwelt aus. Es werden industriell Pflanzen angebaut, die für unsere Nahrung sorgen und auch für die Tiere, aber nicht nur für die Nahrung, sondern auch zur Energiegewinnung. Es werden sogar Pflanzen gerodet, um noch mehr andere „Pflanzen für die Industrie“ anzubauen, die unsere Gier besänftigen. Dann werden sie noch mit Chemikalien benetzt, damit sie ja schön wachsen, mehr Ertrag bringen und andere Pflanzen sterben lassen, die nicht erwünscht sind. Wir nehmen und nehmen. All diese Geschichten kennen wir mittlerweile alle. Und natürlich wissen wir auch, dass die Weltbevölkerung ernährt werden will. Und dennoch tun wir so, als ob das alles selbstverständlich wäre.

Das ganze Problem liegt nur in unserem Bewusstsein, weil wir den Kontakt und damit die Verbindung verloren haben. Wir tun so, als ginge uns all dieses nichts an.

Aber auch zu den Mineralien haben wir den Kontakt verloren. Wir beuten Mutter Erde aus, für unseren Konsum. Für all die Smartphones und andere Technologien. All das ist natürlich nicht zu verdammen oder zu verurteilen, denn all das haben wir ja selbst erschaffen. Aber wenn wir mehr in Kontakt zu all diesen Welten wären, würde sich unser Bewusstsein darauf verändern. Wir würden sorgsamer mit den Ressourcen umgehen, die nicht unendlich sind.

Das Medizinrad lehrt uns, den Kontakt zu diesen Welten wiederherzustellen. Es würde unser Bewusstsein verändern, nach und nach.

Das Medizinrad lehrt uns, das alles vorhanden ist, dass wir mit allem versorgt sind. Das einzige was uns verloren gegangen ist, ist die Verbindung. Die Lehren des Medizinrades stellt diese Verbindung wieder her.

Aber auch in unserer Menschenwelt, zeigt sich der verlorene Kontakt den Kindern. Wie behandeln wir unsere eigenen Kinder, wie wurden wir als Kind behandelt?

Fangen wir bei unserem inneren Kind an, heilen es. Stellen die Verbindung wieder her, zu den magischen Welten. Im Osten ist unser inneres Kind zu finden, es ist die Neugeburt. Und der ursprüngliche Plan war, alles mit Freude und Schönheit zu erschaffen. Wir blicken vom Osten auf die anderen Welten, unseren Kindern. Die Verletzungen und Erfahrungen in der Kindheit haben uns nur dazu gebracht, die Welt nicht mehr mit Freude und Schönheit zu sehen.

Wir erschaffen dadurch selbstzerstörerische Verhaltensweisen, weil wir uns nicht mehr lieben, uns und die Welt nicht mehr lieben. Wir haben den Kontakt zu unserer schöpferischen Freude verloren. Würden wir wieder unser unschuldiges Kind finden, würden wir nur noch das tun, was die Kinder der Welten nicht verletzt. Wir würden anfangen, eine neue schöne Welt erschaffen.

Wir könnten sofort aus der Einsamkeit und der Unabhängigkeit herausgehen, wenn wir wieder in die Verbindung gehen würden. Alle Welten, sind deine Familie. Die Mineralien, die Pflanzen, die Tiere und sogar die Menschen und deine Ur-Sprungsfamilie. Wir sollten wieder in eine Abhängigkeit gehen, in eine gegenseitige Abhängigkeit. Unsere Traurigkeit, unsere Sehnsucht kommt nur daher, dass wir aus dieser Abhängigkeit in die Unabhängigkeit gegangen sind.

„Nichts darf getan werden, was diese Kinder verletzt“

Wir sind dazu aufgerufen, uns wieder dem wahren Menschsein hinzugeben. Das lehrt uns das Medizinrad. Unsere wahren Gaben zu geben und zu leben. Und das sind die Gaben der Gesundheit, des Humors, des Glücklichseins, die Hoffnung und die Harmonie. Das ist die Liebe.

Wir sind zum großen Teil, aus dieser Harmonie herausgefallen, aus unserer Mitte. Alles was uns im Leben geschieht, dient  uns dazu, wieder in die Mitte zu kommen, dort wo die Liebe wohnt. Jeder geht sein persönliches Medizinrad des Lebens um diese Eigenschaften zu entwickeln.

Lerne ich wieder mit Zartheit zu geben, wie eine Pflanze.

Lerne ich, die Nähe zu allen Welten, zur Erde, zu den Menschen zu halten. Füreinander da zu sein und zu sorgen. Dann werde ich auch versorgt.

Lerne ich mit Achtsamkeit zu Empfangen. Was tue ich mir und der Welt an? Nehme ich nur, oder werde ich mal Dankbar, für das was ich empfange? Bin ich Dankbar dafür, dass ich versorgt werde? Kümmere ich mich um meine Gesundheit? Achte ich darauf, was mein Körper mir mitteilen will?

Lerne ich wieder mit Lust und Begeisterung zu bestimmen und zu erschaffen? Oder nehme ich nur alles als selbstverständlich hin, lasse alles so seinen Lauf? Oder fange ich wieder an, über mich selbst zu bestimmen, was mir und uns allen gut tut oder nicht? Fange ich wieder an, die Inspiration durch mich fließen zu lassen, um eine bessere Welt zu erschaffen?

Nichts darf getan werden, was die Kinder der Welten verletzt.

So verbinde ich mich wieder mit allen Welten in mir. Ich verbinde mich wieder mit meiner Familie.

Ich lerne jetzt, mit allen Welten, von Herz zu Herz zu Kommunizieren.

Nichts darf getan werden, was die Kinder der Welten verletzt. Und ich bitte alle Welten um Vergebung, wo ich einst diese Welten missachtet habe. Und ich vergebe mir, selbst, dass ich diese Welten verletzt habe, in allen Dimensionen und Zeiten. Auf allen Planeten und Universen.

Ich vergebe mir, dass ich einst gegen dieses Kosmische gesetzt verstoßen habe. Ich lerne jetzt, dieses Gesetz zu achten und zu ehren. So gut ich kann.

So bestimme ich.....mit meiner Bestimmerenergie, wieder aus dem Herzen und in Schönheit zu kreieren und zu Erschaffen. Und meine Inspiration mit anderen zu teilen. Lösungen zu finden, anstatt Probleme zu erschaffen.

So bestimme ich.....wieder mit Zartheit zu geben, aus meinem Herzzentrum heraus.

So bestimme ich.....die Nähe zu diesen Welten zu halten, für sie zu sorgen. Füreinander da zu sein.

So bestimme ich....mit Achtsamkeit zu empfangen, dankbar für die Geschenke von Mutter Erde zu sein.

So erkenne ich.....das wir Menschen alle gleich sind. Ungeachtet der Hautfarbe und Rasse.

So bestimme ich.....kreative Lösungen zu finden, für mich, meine Familie, für die Welt.

Das steht ab heute in meinem Drehbuch.

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