Veränderung braucht Bewusstsein

... eine recht logische (und einfache) Aussage, nicht?

Denn natürlich kann erst mit einem Bewusstsein bspw. über meine Denkstrukturen und Verhaltensweisen der Wunsch nach Veränderung entstehen.

Aber Hand auf's Herz: Wie oft agieren wir wirklich bewusst? Und wie oft folgen wir Routinen, Gelerntem - funktionieren?

Damit will ich nicht sagen, dass der "Autopilot" und das Funktionieren nicht hilfreich seien: In diesem Modus fliegen wir unbewusst durch die Tage und die Dinge erledigen sich "wie von selbst". Wir kommen mitunter schnell, zielgerichtet und automatisch - ohne großen Aufwand - durch den Alltag.

Wenn wir jedoch über Veränderung sprechen, dann ist es hilfreich, den Autopiloten auszuschalten. Das gelingt am besten durch eine Intervention. Bspw. in Form von praktizierter Achtsamkeit (Atmung, gezielte Bewegungen, Präsenz), bewussten Entscheidungen (etwas Neues zu wagen, neugierig zu sein, etwas willentlich anders zu machen), oder - was einige vielleicht überrascht - Stille (Rückzug, Pause, "nichts tun").

Oft werden uns Themen erst bewusst, wenn es um uns herum - und in uns - leise und still wird.  Zugegeben, dass ist keine einfache Praxis und bedarf einiger Übung.

Wenn es uns aber auf diese Art und Weise gelingt, den Autopiloten auszuschalten und bewusst(er) durch den Alltag zu gehen, erfahren wir nicht nur mehr über uns selbst, sondern wir lernen auch, (mehr) Verantwortung für unsere Gedanken, Emotionen und Reaktionen zu übernehmen. Und das führt dazu, dass wir uns an der ein oder anderen Stelle tatsächlich verändern wollen. - Nicht um der Veränderung Willen, sondern viel mehr aus der Erkenntnis und dem Bewusstsein heraus, dass es an der Zeit und möglich ist, bessere Entscheidungen zu treffen - für uns selbst und unser Umfeld.

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