3 häufige Fehler in der Introspektion und wie du sie vermeidest

Uns allen wohnt die Fähigkeit inne, die für uns "richtigen" Antworten auf die kleinen und großen Fragen des Lebens in uns selbst zu finden. Eine gute Introspektion kann auf diesem Weg ein wertvolles Werkzeug sein.

Jedoch kann das ständige Grübeln, das zu viel über sich selbst nachdenken, den Kopf - und mitunter das Leben - schwerer, statt leichter machen. Wenn du das nächste Mal das Gefühl hast, dein Gedankenkarussell nicht stoppen zu können, schau mal, ob es daran liegt:

➰ Du stellst die falschen Fragen

In der Selbstreflexion ist die Frage nach dem "Warum?" häufig nicht hilfreich. Das liegt daran, dass unser Gehirn auf "warum-Fragen" gerne mit sehr naheliegenden / uns bereits bewussten Antworten reagiert. Dadurch erhalten wir oft lediglich eine Bestätigung für unsere Glaubenssätze und bewährte Denkmuster, aber keine neuen Erkenntnisse / Lösungen. Die besseren Fragen sind die jene nach dem "Was?". Also statt: "Warum fühle ich mich so gestresst?", ist es besser zu fragen: "Was stresst mich gerade?" Vermeide auch problemorientierte Fragen - Zielorientierung ist schlauer. Statt zu pondern: "Welche Herausforderungen sehe ich mit dem neuen Team auf mich zukommen?", versuche es bspw. mit "Welche Beziehung möchte ich mit dem neuen Team aufbauen?"

➰ Ständig grübeln macht schlechte Laune

Ständig über sich selbst und das Leben nachzudenken macht echt schlechte Laune! Persönlichkeitswachstum ist ein Prozess. Das heißt, es gibt Wachstumsphasen - ebenso wie Ruhephasen. Darüber hinaus wachsen wir zu einem erheblichen Teil (ausschließlich) durch gemachte Erfahrungen, gestaltete Beziehungen und unsere Interaktion mit anderen. Das Leben will schließlich gelebt - und nicht nur gedacht - werden. ;)

➰ Du suchst Antworten im Außen

Augen auf bei der Methodenwahl: Introspektion meint "nach Innen schauen". Damit liegt das Augenmerk nun mal auf dir und deinem ureigenen (Lebens-)Weg. Es geht nicht darum, irgendwo "anzukommen", sondern vielmehr um eine Reise. Deine Reise.

Je mehr wir mit uns selbst in Kontakt sind, umso besser können wir erkennen, was für unsere Reise wahr und richtig ist. Es ist gut und wichtig, sich Impulse, Inspiration und einen Abgleich im Außen zu holen, aber es macht einen Unterschied, ob du gelegentlich nach dem Weg fragst, oder ständig nach der Destination. ;)

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