Was wir denken, was uns "glücklich" machen sollte, ist nicht unbedingt das, was uns wirklich zufrieden macht. Denn häufig orientieren wir uns im Außen, an unserem Umfeld, an kulturellen Ideen darüber, was wir brauchen / wie und wer wir sein sollten, damit ein erfülltes Leben gelingt.

Jedoch sind wir Menschen viel zu einzig-artig für ein "one fits many"-Konzept. Erst die Gesamtheit all unserer Erfahrungen, unserem Wissen und dem, was wir fühlen und spüren, formt unsere Persönlichkeit und unsere Sicht auf die Welt. Auch deshalb ist es von großem Vorteil, seine eigene Bibliothek (aka Innenleben) gut zu kennen. Auch wenn die Medien, Freunde und Kollegen tolle Impulse setzen können - über kurz oder lang kann (nur) jede*r Einzelne für sich selbst darüber entscheiden, was für das eigene "Glück" wichtig und richtig ist. Und - kleiner life hack: Häufig hilft die simple Frage: „Was denke und fühle ich WIRKLICH darüber?“ 😉

Je öfter es uns gelingt, inne zu halten, still zu werden und Antworten aufkommen zu lassen, desto gefestigter wird die Verbindung zu unserem inneren Wissen. So können wir uns besser und häufiger "selbst halten" und dann auch "Haltung zeigen".

Haltung zu zeigen, authentisch zu sein ist eine Lebensaufgabe und kein Garant für ein glückliches Leben - aber für ein echtes und lebendiges.

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