Meine lieben Leser*Innen, 

gar nicht so einfach, das, was nach "der Begegnung" mit mir geschah, für euch verständlich hier reinzustellen. Aber wisst ihr was? Vielleicht ist das gar nicht nötig. Vielleicht reicht es, wenn du weißt, dass ich nach diesem Abend heimgefahren bin, in einem Monat 8 Kilo verloren habe, weil ich nichts mehr essen konnte und jeden Abend auf der Couch geweint habe. Drei Wochen lang - und mein Mann saß neben mir und hat mich nicht einmal gefragt, wieso. Und ich war zu durcheinander und hatte zuviel Schiss, um etwas zu sagen. Ich konnte schlichtweg nicht. 

Das, was du also zu lesen bekommst aus dieser Zeit, sind mehr oder weniger in sich geschlossene Tagesgedanken, die ich in meinem Tagebuch notiert habe. Sie schwanken zwischen Euphorie und Niederschmetterung, zwischen Ego und einer neuen Art Spiritualität - in dieser Zeit hatte ich Visionen und empfing Botschaften. Ich wusste nicht, ob ich verrückt werde oder einfach etwas ganz Wunderbares passiert (um ehrlich zu sein, hatte ich die meiste Zeit Angst, dass ich einfach komplett durchdrehe). Für mich war das die "ASCHEPHASE", die über 6 Monate dauerte, vom 5. August 2016 bis zum 05. Februar 2017. Ein Zeit, die mich völlig zerstört hat und das war auch gut so. Denn nur so konnte daraus entstehen, was neu geboren werden wollte. 

Versuch also, nicht mit dem Kopf zu verstehen, sondern mit dem Herzen zu lesen. Es macht nicht alles Sinn, es ist nicht alles chrono*logisch, aber es ist alles echt. 

11. August 2016,  21.31 Uhr - Tagebucheintrag

Was in der letzten Woche alles innerlich in mir passiert ist, das würde Bücher füllen. Keine Ahnung was es war, aber du hast mich angezündet. Ich brenne und das Licht will raus. So fühlt es sich an. Ich bin so unendlich dankbar, dass ich dir begegnen durfte. Es war eine Bereicherung und auch wenn es mich phasenweise geängstigt hat, bin ich über jede Sekunde, wir miteinander verbrachten, froh. Es war als hättest du das Licht angeknipst. Und jetzt musste ich erst tagelang durch die Finsternis gehen. Ich fühlte Schmerz und diese beschissene Leere. 

Das war's erst mal!

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