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An den Körper

Ich atme ein, ich atme aus, Ich mache meine Augen zu, Ich sehe das Gedankenchaos, Ein Sturm, der niemals kommt zur Ruh.

Verzeihe mir, mein armer Körper, Dass ich oft taub bin, wenn du klagst. Ich werde dich bald wieder hören, Und alles machen, was du sagst.

Ich bin das eine, das auf die Gedanken starrt, Als wäre ich in diese Fluten ganz vernarrt. Der blinde Wunsch ist eisern, er verharrt, Und macht mich schwach, die Lebenskraft verarmt.

Ich wache auf und höre endlich: Stille. Ich sehe mich. Ich bin: Das Licht.

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