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Ich bin

Ich tanze. Im Sonnenlichte aufgewacht, vom leichten Winde warm gestreichelt, bin ich ein Vogel im Gehimmel, der frei ist von der Erdenschaft. Ich bin ein lichtes, leichtes Wesen, und nichts an mir ist wesenhaft. Ich lebe immer, immer wieder. Willkommen ist mir alles, nichts zuwider. Liebespracht.

Ich bin die Stille hinter allen Klängen. Erklingt ein Laut, so bin das auch ich. Erregt sind alle meine Sinne, wenn Sonnenstrahlen flimmern, im Auge, im Gesicht. So bin ich auch das Sichtbare, das Fühlbare, das Tastbare, das Riechbare. Ja, ich bin es: Die Substanz. Daher auch mein Tanz, mein steter Tanz.

Ich hülle mich in tausend fahle Formen, im Farbenrausch wandere ich fort. Das Blumenreich am Wegesrande ist mein Hort, mein Heimatort. Die Hitze bin ich und das Kühle, der Ozean und auch der Wüstensand. Ich wühle unter Tage, in der Schwüle, und hangele am Bergeshang entlang.

Was bin ich also nun? Das Wandelbare. Das Ewige. Die Stille. Die Präsenz. ICH BIN – das bin ich. Nun erfahre: Ich bin das Wahre, die Essenz. Ich forme mich zu einer Häufung und bin ein sogenannter Mensch. Erlebe mich, wie ich mich selbst erlebe. Hier bin ich.

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