Am Rande 

Seit ich hier bei steady eingezogen bin sind nun einige Monate vergangen und ich war auf vielen Gedanken(k)reisen. Wo will ich hin? Was will ich mit euch teilen? Was ist, wenn ...?

Ich sprudle oft nur so vor Ideen und traue mich am Ende doch nicht ins kalte Wasser zu springen. Das Springen habe ich in den letzten Monaten geübt. Ich bin so oft aus meiner Komfortzone ausgetreten und ins kalte Wasser gehüpft. Bin jedem noch so irrationalen Gefühl an ihren Rand gefolgt bis ich auf der Schwelle meiner Komfortzone stand. Wankend. Immer wieder schwankend. Vor oder zurück. Weiter oder stillstehen. Wachsen oder eingehen.

Eins weiß ich nun – das Gefühl, was einen zurückhalten will, das bleibt. An diesem Gefühl erkenne ich jetzt, dass ich mich am Rande meiner Gewohnheiten stehe. Ein tiefer Atemzug, ein Arme in die Luft reißen, ein lautes JA! und ich bin bereits im Flug.

Was sich verändert hat, ist das Gefühl danach. Mit jedem Sprung will ich mehr lernen. Mehr von dem Unbekannten sehen. Fängt mein Leben an sich wie verrückt in andere Richtungen zu drehen. An regnerischen Tagen scheint plötzlich die Sonne und im Wind wachsen mir Flügel.

Wo also soll es nun lang gehen? Immer dem Gefühl am Rande der Komfortzone entlang. Was dahinter liegt, weiß niemand. Es ist der Sprung ins Ungewisse. Immer wieder.

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