Über keine andere Whisky-Marke wird derzeit mehr diskutiert als über Springbank. Wer sich allein letztes Jahr die ein oder andere Flasche gönnte, kann sich heute - ohne Zutun - über eine horrende Rendite freuen. Springbank ist zum Spekulationsobjekt geworden. Die Gewinner: Spekulanten; die Verlierer: Genießer. 

Wie es dazu kam, wie es mit Springbank weitergeht und welche limitierten Abfüllungen es neben Local Barley noch gibt, zeigen wir in diesem Artikel.

Springbank…

… bei dem Namen geraten manche ins Schwärmen, andere schütteln nur den Kopf und wieder anderen geht der Hut hoch vor Wut.

In grauer Vorzeit, als 10 bis 12-jährige Einsteiger-Malts von fast allen schottischen Destillerien zwischen 20 bis 25 Euro kosteten, war Springbank mit seinem 10 jährigen schon 10 Euro teuerer. Man fand das in Ordnung. Es war das Jahr 2005. 

Kleine Destillerie in Familienhand, eigene Mälzerei, alles in Handarbeit, keine Computer, klasse Whisky. Ein sympathischer Underdog eben, der nicht kühlfiltrierte und auch nicht färbte. 

Gerüchten zufolge war man bei Springbank immer zu arm oder zu geizig, eine Chill-filtration-Anlage zu beschaffen. Und so war Springbank seiner Zeit voraus und Trendsetter.

Der langen Rede kurzer Sinn, als Whisky-Fan zahlte man den Aufpreis gerne. Und man bekam einen Spitzengegenwert in der Flasche. Das ging viele Jahre gut. 

Bis die Heuschrecken kamen…

Das war's erst mal!

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